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Greening Deserts Masterplan Businessplan und Finanzplan für einen schnellen Kohleausstieg

Der neue Masterplan, Businessplan und Finanzplan für die Greening Deserts Projekte ist nach monatelanger Arbeit fertig. Ein erster Entwurf des Masterplans und Finanzplans wurde im Oktober vorveröffentlicht, der komplette Businessplan im Dezember 2017. Beide aktuellen Versionen in deutscher Sprache können hier oder im Downloadbereich heruntergeladen werden. Die professionelle Übersetzung in englisch war wegen anderer wichtigen Arbeiten bzw. Projekten zeitlich nicht möglich, auch da besondere Varianten des Businessplans für Deutschland und einen Gründerwettbewerb von start2grow angefertigt und dort eingesendet wurde. In den nächsten Tagen wird noch eine generelle öffentliche Version des Businessplans online gestellt.

Hier ein kurzer Auszug:

Das erste Begrünungscamp (Pilotprojekt) ist für das Tagebaugebiet in der Region Leipzig (Seenlandschaft) in Sachsen geplant. Bevorzugte Grundstücke bzw. Gelände befinden sich am Cospudener-, Markkleeberger- und Zwenkauer See. Das Projekt kann jedoch auch in anderen Tagebau-Regionen realisiert werden. Alternative Standorte sind auch außerhalb von Tagebaulandschaften zu finden. Bevorzugt werden dabei immer Gelände an Gewässern, wie Flüssen, Seen und Meeren. Dünen-, Küsten-, Feld- und Wüstenforschung sind primäre Felder. Ebenso wichtig ist die Erforschung und Entwicklung von nachhaltigen Begrünungsmethoden, das Gewächshausmanagment, die Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Kulturwirtschaft in Verbindung mit den Wissenschaften.

Das erste Begrünungs- und Forschungscamp mit Gewächshaus, Büro- und Labor-Container(n) oder Zelten soll eine zentrale Begegnungsstätte und Forschungsstation für alle genannten Themen bzw. Bereiche sein. Interessante Erkenntnisse und Entwicklungen werden mit Institutionen und Partnern geteilt und bei Bedarf veröffentlicht. Mit interessierten und zuständigen Stellen bzw. Personen wird im Laufe des Projektes kommuniziert.

Kommunikation, Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie ein gutes Innovations- und Wissensmangement sind wichtige Bereiche für die Zukunft. Das Change-, Compliance, Entscheidungs-, Risiko- und Projektmanagement spielt ebenso eine wichtige Rolle (teilweise auch in der Anfangsphase). Die Führungsinstrumente sowie die Organisationsstruktur werden dementsprechend angepasst. Bei ausreichenden finanziellen Ressourcen wird außerdem schnellst möglich ein Finanzmanager (alternativ CFO) und Projektmanager eingestellt. Die Aufgaben und des CEO sowie CTO übernimmt der Gründer von Greening Deserts. Umfangreiche Angaben dazu gibt es besonders im Bereich Entwicklung, Management, Risikoanalyse und Finanzen. Um die meisten Risiken von vornherein zu mindern oder zu verhindern wird eine bestmögliche Risikostreuung etabliert. Für besonders wichtige Bereiche gibt es Alternativlösungen und Pläne.

Für das Unternehmen ist es wichtig eine ausgeglichene Arbeitsumgebung und Arbeitsweise zu gestalten bzw. zu schaffen. Ein positives Arbeitsumfeld, eine angenehme Atmosphäre und lockerer Umgang miteinander sind dabei Grundprinzipien. Es wird nachhaltig und vorausschauend geplant oder gearbeitet. Diese Unternehmenskultur soll auch nach außen getragen werden.

Bei ernstem Interesse an Kooperationen bzw. Partnerschaften und nach abgeschlossenen Kooperationsvertrag (alternativ CDA und LoI) kann der aktuelle Businessplan, Finanzplan und viele interessante Anlagen dann auch in englisch versendet werden. Das Generalkonzept (Masterpläne) und der Businessplan wird ständig weiterentwickelt. Die interne Version wird nicht herausgegeben oder andersweitig veröffentlicht und nur bei wirklichem Interesse an Kollaborationen oder sinnvollen Kooperationen zukünftigen Partnern bereitgestellt. Es ist ein lebendiger Business- und Masterplan, welcher beständig erweitert, verbessert, vereinfacht und weiterentwickelt wird.

Hier noch eine verkürzte Version, die ersten Seiten des deutschen Businessplans. Stand 22.12.2017

Gewächshäuser, Gartenanlagen, Landschaftsparks und Wälder für Tagebaue oder Bergbaufolgelandschaften

Die Felder Gärtnerei, Land- und Forstwirtschaft spielen in den Forschungsprojekten der Forschungscamps eine besondere Rolle, so werden diese Bereiche nicht nur erforscht und entwickelt sondern auch dokumentiert und vermittelt. Anhand von praktischen und theoretischen Arbeiten und Beispielen werden alte und neue Möglichkeiten für Bergbau (BL) bzw. Bergbaufolgelandschaften (BFL) aufgezeigt, verbessert und weiterentwickelt. Mit den ersten Aufbauarbeiten des Begrünungscamps im Leipziger Tagebaugebiet (Tagebauwüste) soll ein vielschichtiger Garten und Park mit Testfeldern für regionale, heimische bzw. landestypische Pflanzenarten und spezielle Arten aus aller Welt angelegt werden. In Gewächshäusern werden neben der Pflanzenzucht (Jungpflanzen, Stecklinge oder Setzlinge) auch mögliche Umgebungs- und Klimabedingungen simuliert, dies geschieht in separaten Bereichen, Räumen oder Boxen.

Wie auch in anderen Teilen im Konzept beschrieben liegt der Fokus auf der Erforschung und Optimierung verschiedener Arten, Bodentypen, Beleuchtungs- und Bewässerungsmethoden. Die Verbesserung der Bodenproduktion, Bodenqualität und des Pflanzenwachstum sind weitere wichtige Schwerpunkte.

Durch effektiven und sparsamen Energie- sowie Ressourcenverbrauch können die Prozesse (Bewässerung, Licht- und Nährstoffverteilung) weiter optimiert werden. Dies sind auch Aufgaben und Ziele für die nachhaltige Begrünung und Bewirtschaftung von allen möglichen kargen und trockenen Gebieten bzw. Landschaften.

Da in den meisten Tagebauen (BL und BFL) Pionierpflanzen relativ schnell die Landschaft besiedeln und damit die Böden lockern und belüften ist es an manchen Stellen einfacher neue Pflanzungen wie Gartenanlagen, Parks und vielfältige Wälder (Mischwälder) anzulegen. Damit ergeben sich außerdem weitere Möglichkeiten der zukünftigen Landschaftsgestaltung, wie z.B. experimentelles Gärtnern, Gartenkunst, kreative und kunstvolle Gestaltung von Garten-, Grünanlagen und Landschaftsparks.

https://www.facebook.com/GreeningDeserts/videos/1752068258427405/

Begrünungs-Camps für Tagebaulandschaften wie in der Region Leipzig in Deutschland

Heute wollen wir über ein spezielles Greening Deserts Projekt schreiben das wir für Tagebau-Landschaften gestartet haben. Seit Jahren denken wir an Begrünungscamps und professionelle Gewächshäuser für trockene und karge Landschaften wie in Tagebauen bzw. Bergbaufolgelandschaften. Wir haben arbeiten bzw. planen ein zusätzliches Forschungscamp im Leipziger Tagebaugebiet, der neuen Seenlandschaft bei Leipzig, Markkleeberg und Zwenkau. Wir haben alle verantwortlichen Institutionen auf regionaler, nationaler und europaweiter Ebene informiert – so gut wir mit unseren Projekten konnten.

Chancen, Innovationen und positive Entwicklungen von Greening Deserts-Projekten sind und werden bewiesen bzw. dokumentiert. Es ist sehr wichtig und dringend, dass die Projekte so schnell wie möglich alle Hilfe oder Unterstützung erhalten, um den negativen Klimawandel, die Wüstenbildung und die globale Erwärmung durch professionelle Begrünung und Aufforstung zu reduzieren. Die Projekte dienen nicht nur dem Klimaschutz, sie sind auch gut für pädagogische, kulturelle, soziale und wissenschaftliche Zwecke. Mit der richtigen finanziellen Unterstützung können wir endlich die Firmen- oder Projektstruktur aufbauen, ein Team aufbauen und das erste Greening Camp eröffnen. Wir rufen jetzt erneut nach internationaler Hilfe um ein Begrünungs-Camps und Forschungscamp für Tagebaulandschaften (Tagebauwüsten) zu realisieren. Ein Klimacamp als Treffpunkt für Klimaforschung wäre auch noch eine Idee.

Warten und warten nun auf reale aktive Unterstützung (besonders finanziell) über ein Jahr!

Ich hoffe, dass sich die Zeiten ändern und die Leute endlich aufwachen, besonders die Verantwortlichen.

Klimakonferenz Cop21 Paris und Cop22 Marrakesh

Schockierende Fakten, Neuigkeiten, Skandale und die Wahrheit über die Klimakonferenz in Marokko.

Schockierende Fakten, Neuigkeiten und Skandale über die Klimakonferenz in Marokko.

„Die Organisation von COP22 wird rund 100 Millionen Euro kosten.“ Wo ist das Geld hin und wofür wurde es ausgegeben?

Mehr Infos: http://bit.ly/2fC5yhh, bit.ly/1QjKo6x, bit.ly/2fVjbcs, bit.ly/2fVgLdF,..

Wir wollten die UN-Klimakonferenz der Parteien (COP22) in Marrakesch, Marokko besuchen. Scheint als sind wir nicht willkommen, wir haben keine Einladung bekommen. Aber ok, wir haben genug zu tun, kein Geld und auch keine Zeit für endlose Gespräche wie in Paris, die nichts oder zu wenig verändert haben. Seit Jahren rufen wir um Hilfe und echte Unterstützung, auch finanziell. Hoffe, dass sie endlich etwas für die Natur tun, denn die armen Menschen und die Regionen brauchen wirklich Veränderung oder Hilfe – so wie sie es in den letzten Jahren versprochen haben. Mit all dem Geld, das sie für solche Konferenzen oder Kampagnen verschwenden, könnten sie all diesen armen Menschen und Regionen helfen. Und was ist mit Tier- und Menschenrechten und größten Klimaproblemen wie Luftverschmutzung durch die Fleisch- und Kohleproduktion? Fragen über Fragen!

Natürlich sind wir für die guten Leute, Organisationen und Entwicklungen auf und rund um die Konferenz, besonders für die alternativen Lager wie Alter Cop22 Forum de la Terre.

Weitere Infos auf unseren Seiten und hier: http://www.greeningdeserts.com/de/klimakonferenz-cop22-in-marrakesh-marokko