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Extremes Wetter in Deutschland und Europa – Dürre Hitzewellen und Hochwasser

Dürre und Hitze machen auch den Bauern zu schaffen. Europäische Betriebe rechnen mit Ernteeinbußen von 30 bis 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Teilen Deutschlands ist der Boden so trocken wie seit 50 Jahren nicht mehr. Extreme Dürre, Gewitter und Überschwemmungen kommen oft gemeinsam vor und können betroffenen Ländern stark zusetzen. Nicht nur in Afrika steigen diese extremen Wetterlagen sondern auch in Europa, besonders stark betroffen sind Länder wie Spanien und Italien, wo durch massive Waldbrände die Wüstenbildung extrem zunimmt. Dieses Jahr sind sogar Europäische Länder wie Deutschland und Polen betroffen, welche nach der zweiten Dürreperiode sogar Noternten und Wasserbeschränkungen eingeführt haben. In einigen Regionen trocknen Flüsse und Seen aus, sogar das Grundwasser und Trinkwasser wird knapp. Greening Deserts berichtet seit Jahren ausführlich über diese Themen, besonders im Bezug auf Bodendegradation und Desertifikation. Auch große Tagebaugebiete (Tagebauwüsten), große Städte (Betonwüsten) und urbane Regionen tragen einen Teil zu diesem extremen Klima bei. Viele dieser Folgen bzw. Konsequenzen des menschengemachten Klimawandels sind nicht genau vorherzusehen, aber mit heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisen der Klimaforschung sehr gut abzuschätzen. Wir haben mit vielen Klimaforschern, Natur- und Umweltschützern diskutiert und uns über diese Problematik ausgetauscht.

Auch andere Themen wie die Reformation der Landwirtschaft bzw. Agrarwirtschaft, die Bodenverbesserung und Verbesserung der Gewässer wurden und werden ausführlich behandelt. Leider haben wir bis heute keine aktive und finanzielle Unterstützung seitens der verantwortlichen Stellen bekommen. Wir könnten schon lange mit einem ersten Begrünungs- und Forschungscamp im Leipziger Tagebaugebiet und Seenlandschaft  an effektiveren Anbau- und Bewässerungsmethoden forschen – wenn unsere Anfragen und Forderungen ernst genommen worden wären, vor allem von den großen Parteien die mehrfach informiert wurden. Auch unsere Bitten und Hilfegesuche an deutsche Stiftungen, besonders im Bereich Bildung, Natur- und Umweltschutz wurden ignoriert oder es gab die üblichen Ausreden.

Wir hoffen auf schnelle Hilfe bzw. Unterstützung, damit wir mit allen Beteiligten zusammen den Kohleausstieg und Transformation der Energiewirtschaft bzw. Landwirtschaft, zu sauberen Energien und Technologien (Cleantech), schnell und effizient gestalten können. Wir wollen Bambus, Hanf und Palmen im großen Maßstab in Tagebaugebieten kultivieren – nicht nur wegen der Vorteile in besagten Bereichen, sondern auch wegen neuer innovativer Entwicklungen und Ausgleichsmaßnahmen im Bezug auf die Globale Erwärmung. Dazu werden besondere Wüstenpflanzen, extrem resistente, robuste und anspruchslose Gewächse erforscht, etwa Steingartenpflanzen und Wüstenbambus. Somit können viele nützliche Pflanzen für die Verbesserung der Boden-, Luft- und Wasserqualität nicht nur auf dem Land eingesetzt werden, sondern auch in urbanen Räumen und Großstädten. Natürlich werden wir eine vielfältige Landwirtschaft und Gärtnerei betreiben – man nennt dies auch Ecofarming. Studien haben bestätigt das schon kleinste Mengen Pestizide Insekten schwächen und abwehren, es werden aber zehnfach höhere Dosen und mehr eingesetzt. Eine sinnlose Verschwendung und starke Vergiftung der Umwelt, besonders der Böden und Gewässer, ist die Folge. Wilde Blühstreifen und Blütenbäume wirken dem massiven Bienen- und Insektensterben entgegen. Wie man also sehen kann beschäftigt sich Greening Deserts nicht nur mit Wüsten und Desertifikation sondern mit vielen anderen wichtigen Aufgaben und Themen. Wenn dies nicht förderwürdig ist.. eine umfangreiche Beratung und Begleitung zu passenden Förderungen wäre nun wirklich angebracht.

Weitere Artikel zu den Themen:

Masterplan für einen schnellen und effizienten Kohleausstieg und die Reduzierung der Globalen Erwärmung
http://www.greeningdeserts.com/de/masterplan-fuer-einen-schnellen-kohleausstieg-und-die-reduzierung-der-globalen-erwaermung

Sorge um die Ernte: Dürre macht Sachsens Bauern zu schaffen
http://www.lvz.de/Region/Mitteldeutschland/Sorge-um-die-Ernte-Duerre-macht-Sachsens-Bauern-zu-schaffen

Extreme Dürre in Polen und im Baltikum
https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/extreme-duerre-polen-baltikum-545929

Schlimmste Dürre seit 50 Jahren – Deutschland trocknet aus
https://www.stern.de/panorama/die-hitze-trocknet-deutsche-fluesse-aus-6378586.html
https://www.stern.de/panorama/themen/trockenheit-4109954.html

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-in-deutschland/bauern-beklagen-duerre-100.html
https://www.tag24.de/nachrichten/sangerhausen-suedharz-und-goldene-aue-leiden-unter-trinkwasser-knappheit-624342
https://www.agrarheute.com/markt/futtermittel/tierfutter-extrem-knapp-546089

Studie: Deutschland stärker von Extremwetter betroffen
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Deutschland-staerker-von-Extremwetter-betroffen-3886900.html

Zwar hat sich die Wasserqualität verbessert, noch immer aber sind nur die wenigsten Flüsse und Bäche in Deutschland ökologisch in gutem Zustand.
https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/Deutsche-Gewaesser-sind-in-schlechtem-Zustand;art409965,9679991

LE Palms Leipziger Palmen Plattform und Online Portal Leipzig

Heute ist ein ganz besonderer Tag. Wir bei Greening Deserts sind stolz, die erste Palmen- und Baumschule, für wichtige und seltene gefährdete Pflanzen (Rote Liste), in Leipzig bekannt zu geben. Natürlich werden wir auch andere Pflanzen für fortgeschrittene Pflanzenbiologie, nützliche Essenzen, medizinische Substanzen, Biomasse und Materialwissenschaften pflanzen und erforschen. Wir wollen winterfeste Palmen nicht nur für die Produktion (Palm Farming) von Deko-Palmen sondern auch für nützliche Kultur- und Nutzpflanzen kultivieren. Wenn möglich soll die Palmenzucht in Verbindung mit dem Forschungscamp im Tagebaugebiet stattfinden, u.a. da dort optimale Bedingungen für Palmen sind. In Verbindung mit der Region bzw. der regionalen Gemeinschaft können so einfach Palmengärten und Parks in der Region Leipzig und auch in ganz Sachsen angelegt werden.

LE PALMS, die erste offizielle Leipziger Palmen-Plattform, Portal, Forum oder Gruppe für Palmen wurde letztes Jahr gegründet. Die Webseite und der Shop sind bereits online und in Arbeit. Wir wollen ein PalmenCafe, Lounge und Palmenshop in Leipzig eröffnen, eventuell auch draußen Open Air oder Outdoor 😉 Seit Jahren haben wir die Idee einen extra Palmengarten und Palmenladen mit Cafe direkt in Leipzig zu eröffnen. Die Vorbereitungen laufen, ebenso wie für das Begrünungs- und Forschungscamp. Der Palmengarten, Palmenladen und die Palmenfarm soll ein Treffpunkt der Branchen und Kulturen werden. Bildung und Wissenschaft in Verbindung mit wichtigen Natur- und Umweltthemen stehen dabei im Vordergrund. Besucht öfter mal die offiziellen Seiten für weitere Informationen, Neuigkeiten und Updates. http://www.lepalms.de

Greening Deserts sind wirtschaftliche, bildungsbezogene, kulturelle, soziale, wissenschaftliche und nachhaltige Projekte zur Verringerung der Wüstenbildung und der globalen Erwärmung im kleinen sowie im großem Maßstab. Und Greening Deserts Projekte sind nicht nur für Wüsten oder trockene Landschaften (Trockengebiete oder Ödland), sondern auch für urbane Regionen. Greening Deserts Camps in Städten können Gärten, Parks, Wälder und Wälder in städtischen Gebieten begründen (Urban Greening). Die Projekte könnten sehr positive und große Auswirkungen auf viele wichtige Sektoren haben. Mit der richtigen finanziellen Unterstützung, nachhaltigen Finanzierungen oder Investitionen konnten die Projekte schnell und effizient umgesetzt werden.

Mammutbaum Projekt für Leipzig Sachsen Deutschland Europa und Afrika

Wir starten ein Mammutprojekt, Initiative und Kampagne für unsere schöne Heimatstadt Leipzig in Sachsen. Sie heißt 1000 Mammutbäume für Leipzig. Natürlich werden wir viel mehr Bäume pflanzen. Wir wollen zeigen, dass es möglich ist 1000 Bäume an einem Tag oder in einer Woche zu pflanzen. Es ist natürlich auch viel Liebe, Zeit und Arbeit, u.a. weil einige Baumarten wie der Riesenmammutbaum und der Taxodiumbaum (Sumpfzypresse) eine spezielle Kältebehandlung benötigen – wir und die Natur haben die letzten Wochen und Monate daran gearbeitet. Jetzt sind wir bereit zu starten und es wachsen zu lassen. Der größte Taxodium-Baum der Welt steht übrigens in Mexiko. Im Jahr 2005 hatte sein Stamm einen Umfang von 42 m, was einem Durchmesser von 14 m entspricht.

Sumpfzypressen (Taxodium-Bäume) im Leipziger Raum haben eine lange Geschichte welche Millionen von Jahren zurückreicht. Es war einer der am weitest verbreiteten Bäume in den Sumpfgebieten (Auenwald) der Region Leipzig. Dieser mammutartige Baum und das Holz war sehr begehrt und teuer, deshalb wurde dieser Baum massiv gefällt. In Deutschland ist dieser Baum sehr selten und gefährdet. Greening Deserts Projekte werden diesen Baum wieder etablieren und Millionen von ihnen in ganz Europa pflanzen. Wir wollen diesen uralten Baum wieder in den Auenwäldern und Seengebieten um Leipzig, aber auch deutschlandweit und europaweit, wie etwa in den Sumpfgebieten Litauens und Polens (Masuren), etablieren. Besucht und folgt unseren offizielle Seiten um in Zukunft Neuigkeiten und Updates zu den Kampagnen zu erhalten. Jeder ist willkommen, uns bei der Mission für aktiven, echten und nachhaltigen Natur- und Umweltschutz zu unterstützen.

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Für Trockengebiete oder Ödland haben gibt es auch Mammutbäume wie den Taxodium mucronatum aus Mexiko und Adansonia Bäume (Affenbrotbaum) aus Afrika. Nach Jahren der Pflanzenforschung und dem Studium von Pflanzen-Datenbanken Afrikas fanden wir unzählige (auch vergessene) Pflanzen, die sich gut in Grasländern, Savannen oder sogar in Wüsten rekultivieren lassen. Seltene heimische bzw. regionale Pflanzen sind dafür bestens geeignet, besonders wenn Sie von der Menschheit fast ausgerottet wurden und als gefährtete Arten in der Roten Liste gelistet sind.

Reduziert die globale Erwärmung, den vom Menschen verursachten Klimawandel und pflanzt mehr Pflanzen, Bäume und Wälder – für eine bessere Luftqualität und um die CO2-Emissionen zu reduzieren bzw. zu speichern. Städtische Gebiete können mit Urban Greening Projekten aufgewertet und abgekühlt werden.  Unterstützt die Begrünung von Wüsten bzw. Trockengebieten, um einheimische Pflanzen neu zu kultivieren oder zu rekultivieren, insbesondere gefährdete und vergessene Arten. Einige Wildpflanzen, Wildtiere und ausgestorbene Lebensformen oder Spezies kommen vielleicht sogar zurück wenn mehr Wälder und Naturschutzgebiete etabliert werden. Artenvielfalt und Artenschutz sind auch sehr wichtige Bereiche der Greening Deserts Projekte.

Unterschätzt niemals die Energien und Kräfte der Natur. Mit der Zeit holt sich die Natur alles zurück oder gleicht sich weltweit aus. Was wir der Natur antun tun wir uns selber an. Wer sich für die Natur, Umwelt und ein besseres Klima einsetzt, setzt sich für sich selber ein – auch wenn es nicht einfach ist in dieser verschwenderischen, konsumverrückten und zerstörerischen Gesellschaft. Man denke nur an die ganzen Gifte und Schadstoffe in der Umwelt und die enorme Zerstörung der Natur, die durch die Auto-, Kohle- und Schwerindustrie aber auch durch die Konsumenten verursacht wurde und wird. Jeder ist ein Teil mit dafür verantwortlich und sollte mal mehr darüber nachdenken – und dann vor allem handeln! Weniger (Plastikverpackungen, Energie- und Lebensmittelverschwendung) ist mehr.. Geld und eine saubere Umwelt für alle – dies ist wie saubere Luft übrigens ein Menschenrecht.

Vielen Dank Kanada und Kalifornien für die Inspirationen über den Mammutbaum, in Gedanken an die wunderbaren Redwoods. https://de.wikipedia.org/wiki/Redwood

Aphorismen Zitate und Lebensweisheiten zum Thema Klima Naturschutz und Umweltschutz

Hier ein paar interessante und wichtige Zitate zum Thema Bildung, Gesellschaft, Natur, Klima, Umwelt, Naturschutz und Umweltschutz.

Eine Nation, die ihren Boden zerstört, zerstört sich selbst. – Frédéric Albert Fallou

Fakten hören nicht auf zu existieren, weil sie ignoriert werden. – Aldous Huxley

In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt nur Konsequenzen. – Robert Green Ingersoll

Ich glaube nicht an Kollektivschuld. Aber ich glaube an Kollektivverantwortung. – Audrey Hepburn

In der lebendigen Natur geschieht nichts, was nicht in der Verbindung mit dem Ganzen steht. – Johann Wolfgang von Goethe

Je länger der sogenannte Volkswohlstand dauert, je häßlicher wird das Land. Die Wälder werden abgeholzt, die Berge aufgeschürft, die Bäche verunreinigt. Die Wiesen werden mit Fabriken besetzt, die Lüfte mit Rauch erfüllt, die Menschen unruhig, unzufrieden und heimatlos gemacht. – Peter Rosegger

Was wir mit den Wäldern der Welt tun, ist nur ein Spiegelbild dessen, was wir uns selbst und einander antun. – Chris Maser

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. – Weissagung der Cree Indianer

Die Natur und die Menschen sorgen für immer größere sichtbare Wüsten, doch nur der Mensch schafft die inneren unsichtbaren Wüsten. – Rose von der Au

Der Aktivist ist nicht der Mann der sagt, dass der Fluss dreckig ist. Der Aktivist ist der Mann, der den Fluss reinigt. – Henry Ross Pero

Der Grund für die Umweltverschmutzung ist der Mensch selbst: die Vergiftung seines Geistes, die Verwüstung seiner Seele. – Phil Bosmans

Das weltweit zunehmende Fleischproduktion und die dafür notwendige Tierzucht verursachen schon heute mehr Treibhausgase als alle Autos dieser Welt zusammen. – unbekannt

Die größte Naturkatastrophe ist der Mensch mit seiner Zerstörungskraft. – Thorsten Holt

Unsere Welt ist so verschmutzt, daß auch in Luftschlössern keiner mehr wohnen möchte. – Gerhard Uhlenbruck

Wir erben die Erde nicht von unseren Vorfahren, wir leihen sie von unseren Kindern. – Indianisches Sprichwort

Wer verstanden hat und nicht handelt, hat nicht verstanden. – Josef Jenni

Wer Unrecht schweigend hinnimmt, macht sich mitschuldig. – Mahatma Gandhi

Wir sind im Begriff, aus unserer Um-Welt eine Un-Welt zu machen. – Ernst Ferstl

Was gegen die Natur ist, das ist gegen Gott. – Friedrich Hebbel

Man trauert den Rosen nicht nach, wenn die Wälder sterben. – Aus Polen

Die meisten hervorragenden Menschen haben den größten Teil ihres Lebens in einer Umwelt verbracht, von der sie nicht verstanden, nicht geliebt und kaum beachtet wurden. – Luc de Clapiers

Es ist mit immer mehr Stürmen, Dürren und Überschwemmungen zu rechnen, die Extremwetterereignisse werden zunehmen. – Jeremiah Lengoasa

Ernst genommene Menschenrechte entbinden von keinem Naturschutz. – Martin Gerhard Reisenberg

Ich betrachte den Klimawandel als eine der größten Herausforderungen dieser Zeit. Er greift in alle Bereiche des politischen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens ein, ihn zu ignorieren ist meiner Meinung nach fahrlässig. – Arved Fuchs

Ignoranz oder Unwissenheit führt zu Angst, Angst zu Hass führt, und Hass führt zu Gewalt. Das ist die Gleichung. – Averroes

Unsere Umwelt retten wir nicht mit der Stoppuhr oder mit dem Computer, sondern nur mit unserem Herzen. – Stefan Fleischer

Klimaschutz ist ohne Korruptionsbekämpfung heute nicht mehr möglich. – Hartmut Grassl

Das neue Spiel: Weltklimapoker. – Manfred Hinrich

Wer Umweltprobleme nicht ernst nimmt, ist selber eines. – Unbekannt

Wo Ignoranz unser Meister ist, gibt es keine Möglichkeit echten Friedens. – Dalai Lama

Eine saubere Umwelt ist ein Menschenrecht. – Dalai Lama

Erst stirbt der Baum, dann der Mensch! – Unbekannt

Lieber einen Baum pflanzen, als über das Waldsterben klagen. – Andreas Tenzer

Wer den Klimawandel weiter anheizt, verletzt unsere Menschenrechte. – Sheila Watt-Cloutier

Doch sind wir nicht alle ein bisschen Bank, Mobiltelefon, Computer, Sportschuh und Erdöl? – Martin Unfried

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt. – Aleksej Andreevic Arakceev

Wenn die Natur mit uns so umgehen würde wie wir mit ihr, ist nicht sicher, ob wir noch am Leben wären. – Kurt Haberstich

Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen. – Albert Schweitzer

Zu schützende Umwelt ist nicht nur um uns, sondern auch in uns. – Prof. Querulix

Der Mensch glaubt, die globale Erwärmung durch Klimaschutz-Protokolle in den Griff zu bekommen. – Daniel Mühlemann

Das Klima spielt verrückt, weil wir verrückt mit dem Klima spielen. – Frank Dommenz

Die Müllkippen von heute sind die Bergwerke von morgen. – Unbekannt

Helden von heute kämpfen mit Problemen, die Helden von gestern schufen. – Pavel Kosorin

Frischer Schnee ist der zaghafte Versuch der Natur, die Umweltsünden der Menschen für kurze Zeit zu verdecken. – Willy Meurer

Auf dem Mars suchen wir nach Bakterien, auf der Erde rotten wir die Wale aus. – Dr. phil. Michael Richter

Das Leben ist ein Aphorismus der Natur. – Manfred Hinrich

In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat. – Carl von Ossietzky

Wir haben keine andere Wahl, als den Umweltschutz zur Wachstumsindustrie zu machen und dafür zu sorgen, daß die Marktpreise die ökologische Wahrheit sagen. – Richard Freiherr von Weizsäcker

Wir Deutschen verbrauchen jedes Jahr allein 20 Millionen Tonnen Papier. Pro Kopf sind das im Durchschnitt 235 Kilo pro Jahr für Küchenrollen, Pappbecher, Werbeprospekte, Druckerpapier und Taschentücher. Damit liegt Deutschland EU-weit an der Spitze. – Philipp Göltenboth

Menschenrechtsverletzungen und die Abholzung der letzten grünen Lungen unserer Welt dürfen nicht auch noch mit Steuermitteln gefördert werden. – Hubert Weiger

Die Finanzwirtschaft muss und wird in den kommenden zwei Jahrzehnten als Katalysator eine Schlüsselrolle im Klimaschutz einnehmen. – Joachim Faber

Ich sehe gigantische Wachstumschancen für grüne Technologie. – Siemens-Chef Peter Löscher

Innerhalb der nächsten 60 Stunden verlieren wir Wald von der Größe Berlins. – WWF Waldverlust-Ticker 2011

Wir erleben in all den Krisen den Offenbarungseid der Kurzfristigkeit. Alle Sektoren sind darauf ausgerichtet, kurzfristig möglichst viel Profit zu machen und die mittel- und langfristigen Kosten auszublenden, zu sozialisieren, auf die Umwelt abzuschieben. – Klaus Töpfer

Wir müssen die Natur nicht als unseren Feind betrachten, den es zu beherrschen und überwinden gilt, sondern wieder lernen, mit der Natur zu kooperieren. Sie hat eine viereinhalb Milliarden lange Erfahrung. Unsere ist wesentlich kürzer. – Hans-Peter Dürr

Rund zwei Drittel aller Bäume, die Menschen in ihrer Geschichte rodeten, rodeten sie im letzten Jahrhundert. – Oliver Stengel

Mit der Bodenerosion verhält es sich wie mit vielen Umweltproblemen: Je länger sie ignoriert werden, umso schwerer sind sie zu lösen. – David R.Montgomery

Nichts wird so teuer wie der ungebremste Klimawandel mit hunderten Millionen Klimaflüchtlingen. – Franz Alt

Damit wird zum ersten Mal seit 25 Millionen Jahren die 400-ppm-Schwelle überschritten. – Jelle Bijma

Nur wer die ökologischen Fragen löst, wird auch die sozialen Fragen lösen können. – Kai Niebert

Wer die Schönheit der Natur erkennt, sieht einen Sinn im Leben. – Lou Maisel

Nähmen die Naturschützer sich doch auch einmal der Natur des Menschen an! – Martin Gerhard Reisenberg

Wir sind mitten in einem dritten Weltkrieg gegen die Natur. – Franz Alt

Die Erde gehört nicht dem Menschen. Es ist der Mensch, der der Erde gehört.

Unternehmen werden künftig nur dann erfolgreich sein, wenn sie den Zusammenhang von Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung, also Nachhaltigkeit, in seiner ganzen Tragweite verstehen und in konsequentes Handeln umsetzen. – Monika Bruckmann

Klimaschutz und Energieeffizienz sind Chancen, keine Last. Wer heute nicht auf diesen Gebieten investiert, verliert die Märkte von morgen. – Connie Hedegaard

Der weltweite Abschied von der Kohle hat begonnen, und Deutschland droht den Anschluss zu verpassen. – Christoph Bals

Die künftige Bundesregierung darf nicht länger zuschauen, wie Kohlekraftwerke, die niemand braucht, Deutschlands Klimabilanz ruinieren – Sweelin Heuss

Es gibt viele sehr alte Braunkohle-Kraftwerke, die eigentlich längst abgeschrieben und am Ende ihrer Lebensdauer angekommen sind. – Patrick Graichen, Agora Energiewende, November 2017

Ohne den Ausstieg aus der Kohleverstromung können die Ziele des Paris-Abkommens nicht erreicht werden. – Bill Hare, Klimaforscher und Chef des Berliner Instituts Climate Analytics, November 2017

„Grüne“ Investitionen können in einem europäischen Wachstumspaket eine zentrale Rolle einnehmen, da sie kurzfristig spürbare Beschäftigungsimpulse und mittel- bis langfristig positive fiskalische Effekte auslösen können.

Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) mit dem Pariser Institut für Nachhaltige Entwicklung und Internationale Beziehungen (IDDRI), Juni 2012

Eine nachhaltige Entwicklung, eine Überwindung der Armut in unserer Welt ohne Zerstörung einer intakten Umwelt ist die Friedenspolitik der Zukunft. – Professor Dr. Klaus Töpfer, 2006

Nachhaltigkeit erfordert die Aufrechterhaltung des lebensunterstützenden Naturkapitals, damit unsere sozioökonomischen Ziele erreicht werden können. – Warren Flint

Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verständnis oder an seinem guten Willen zu zweifeln. – Otto von Bismarck

Zu viel Bürokratisierung bzw. Überregulierung, ungerechte oder keine finanzielle Unterstützung für wichtige gemeinschaftliche, kulturelle und soziale Projekte, Innovationen und Initiativen ist ein generelles Problem in Deutschland. – Oliver Caplikas

https://www.welt.de/politik/deutschland/article147664176/Deutsche-sind-Europameister-im-Muell-Produzieren.html

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/das-grosse-muell-dossier-deutschland-ein-wegwerfland-1.3497655

http://www.sueddeutsche.de/wissen/muell-kreislauf-das-deutsche-recycling-maerchen-1.3491734

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/deutschland-versinkt-im-plastikmuell-15374075.html

https://www.careelite.de/plastik-muell-fakten

tbc.

Greening Deserts Masterplan Businessplan und Finanzplan für einen schnellen Kohleausstieg

Der neue Masterplan, Businessplan und Finanzplan für die Greening Deserts Projekte ist nach monatelanger Arbeit fertig. Ein erster Entwurf des Masterplans und Finanzplans wurde im Oktober vorveröffentlicht, der komplette Businessplan im Dezember 2017. Beide aktuellen Versionen in deutscher Sprache können hier oder im Downloadbereich heruntergeladen werden. Die professionelle Übersetzung in englisch war wegen anderer wichtigen Arbeiten bzw. Projekten zeitlich nicht möglich, auch da besondere Varianten des Businessplans für Deutschland und einen Gründerwettbewerb von start2grow angefertigt und dort eingesendet wurde. In den nächsten Tagen wird noch eine generelle öffentliche Version des Businessplans online gestellt.

Hier ein kurzer Auszug:

Das erste Begrünungscamp (Pilotprojekt) ist für das Tagebaugebiet in der Region Leipzig (Seenlandschaft) in Sachsen geplant. Bevorzugte Grundstücke bzw. Gelände befinden sich am Cospudener-, Markkleeberger- und Zwenkauer See. Das Projekt kann jedoch auch in anderen Tagebau-Regionen realisiert werden. Alternative Standorte sind auch außerhalb von Tagebaulandschaften zu finden. Bevorzugt werden dabei immer Gelände an Gewässern, wie Flüssen, Seen und Meeren. Dünen-, Küsten-, Feld- und Wüstenforschung sind primäre Felder. Ebenso wichtig ist die Erforschung und Entwicklung von nachhaltigen Begrünungsmethoden, das Gewächshausmanagment, die Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Kulturwirtschaft in Verbindung mit den Wissenschaften.

Das erste Begrünungs- und Forschungscamp mit Gewächshaus, Büro- und Labor-Container(n) oder Zelten soll eine zentrale Begegnungsstätte und Forschungsstation für alle genannten Themen bzw. Bereiche sein. Interessante Erkenntnisse und Entwicklungen werden mit Institutionen und Partnern geteilt und bei Bedarf veröffentlicht. Mit interessierten und zuständigen Stellen bzw. Personen wird im Laufe des Projektes kommuniziert.

Kommunikation, Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie ein gutes Innovations- und Wissensmangement sind wichtige Bereiche für die Zukunft. Das Change-, Compliance, Entscheidungs-, Risiko- und Projektmanagement spielt ebenso eine wichtige Rolle (teilweise auch in der Anfangsphase). Die Führungsinstrumente sowie die Organisationsstruktur werden dementsprechend angepasst. Bei ausreichenden finanziellen Ressourcen wird außerdem schnellst möglich ein Finanzmanager (alternativ CFO) und Projektmanager eingestellt. Die Aufgaben und des CEO sowie CTO übernimmt der Gründer von Greening Deserts. Umfangreiche Angaben dazu gibt es besonders im Bereich Entwicklung, Management, Risikoanalyse und Finanzen. Um die meisten Risiken von vornherein zu mindern oder zu verhindern wird eine bestmögliche Risikostreuung etabliert. Für besonders wichtige Bereiche gibt es Alternativlösungen und Pläne.

Für das Unternehmen ist es wichtig eine ausgeglichene Arbeitsumgebung und Arbeitsweise zu gestalten bzw. zu schaffen. Ein positives Arbeitsumfeld, eine angenehme Atmosphäre und lockerer Umgang miteinander sind dabei Grundprinzipien. Es wird nachhaltig und vorausschauend geplant oder gearbeitet. Diese Unternehmenskultur soll auch nach außen getragen werden.

Bei ernstem Interesse an Kooperationen bzw. Partnerschaften und nach abgeschlossenen Kooperationsvertrag (alternativ CDA und LoI) kann der aktuelle Businessplan, Finanzplan und viele interessante Anlagen dann auch in englisch versendet werden. Das Generalkonzept (Masterpläne) und der Businessplan wird ständig weiterentwickelt. Die interne Version wird nicht herausgegeben oder andersweitig veröffentlicht und nur bei wirklichem Interesse an Kollaborationen oder sinnvollen Kooperationen zukünftigen Partnern bereitgestellt. Es ist ein lebendiger Business- und Masterplan, welcher beständig erweitert, verbessert, vereinfacht und weiterentwickelt wird.

Hier noch eine verkürzte Version, die ersten Seiten des deutschen Businessplans. Stand 22.12.2017

Weitere Ziele und Ideen für eine effektive, nachhaltige und schnelle Kultivierung von Tagebaulandschaften

In diesem Teil werden weitere Ansätze und Ideen zur Naturalisierung, Sanierung, Kultivierung bzw. Rekultivierung im Bezug zu allen Verantwortlichen und im Rahmen des Begrünungs- und Forschungsprojektes für Bergbaufolgelandschaften (BFL) aufgezeigt.

Ein wichtiges Ziel für Tagebaulandschaften und Tagebauseen ist die Herstellung eines ausgeglichenen, stabilen und sauberen Wasserhaushaltes sowie einer guten Bodenqualität. Dafür sind folgende Punkte zu beachten:

  • Balancierung der Nährstoff- und Schadstoffgehalte durch Filtersysteme und Regulierung des Sauerstoffgehaltes durch Belüftung und Umwälzung, dies kann auch durch Integration in Bewässerungssysteme an Land und mit geeigneten Pflanzen, Wasserpflanzen und Mikroorganismen geschehen
  • Einhaltung von Grenzwerten und Senkung wenn möglich (z.B. Lärmpegel, Belastungs- und Schadstoffe in der BL oder BFL)
  • Erforschung, Recherche und Nutzung von bisher unbekannten Entgiftungs- bzw. Reinigungsmöglichkeiten und Regulierungsmethoden, dies gilt auch für die Grundwasser- und Bodenverbesserung
  • Erforschung von weiteren Methoden der Verbesserung der Boden- und Wasserqualität, dazu Machbarkeitsstudien und Abwägung Effizienz / Nutzen
  • Erreichen guter Wasserqualitäten nach der EU-Badegewässerrichtlinie
  • Förderung oder Unterstützung der Selbstreinigung von Tagebauseen
  • Förderung der Ansiedlung von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten durch Einrichtung, Erweiterung und Erhaltung freier unbebauter Naturschutzräume
  • Forschung an verbesserten Ansiedlungs- und Vermehrungsmethoden von vom Aussterben bedrohten Arten, dazu Schaffung von geeigneten Habitaten und zoologischen Gärten oder Parks
  • Gegenwirkung bzw. Verminderung der Entrophierung und Versauerung der Seen und des Grundwassers
  • Monitoring der Böden und Gewässer mit geeigneten Instrumenten
  • Langfristige Planung und alljährliche Anpassung des Gestaltungskonzeptes sowie der Sanierungspläne
  • Spätere Einbindung von Besuchern aus allen Bereichen in den gesamten Prozess, Anbieten von Erkundungstouren und Mitmach-Workshops im Forschungscamp und gesicherten Gelände
  • Ufer- und Böschungssicherung sowie passende Küstenbegrünung sollten reinen Kies- oder Sandstränden vorgezogen werden
  • Vorträge, Foto- und Filmvorführungen, Informations- und Lehrveranstaltungen

Verantwortliche Organisationen, Institutionen und Personen müssen die Gesetze, Vorgaben, Regelungen und Richtlinien einhalten, befolgen und dies regelmäßig nachweisen, wenn möglich alljährlich.

Ein gutes Beispiel für den Gewässerunterhalt und Nachsorge ist im Grundlagenband „Nachhaltige Erholungsnutzung und Tourismus in Bergbaufolgelandschaften“ beschrieben. Hier ein Auszug:

„Aufgabe der Gewässerunterhaltung ist es, die Funktionsfähigkeit des Gewässerbetts einschließlich der Ufer bis zur Böschungsoberkante zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Dazu gehören auch die ökologische und landeskulturelle Funktion der Gewässer, insbesondere

1. die Erhaltung und Wiederherstellung eines heimischen Pflanzen- und Tierbestandes in naturnaher Artenvielfalt;

2. die Erhaltung und Verbesserung des Selbstreinigungsvermögens, soweit nicht andere dazu verpflichtet sind;

3. die Freihaltung, Reinigung und Räumung des Gewässerbetts und der Ufer, soweit es dem Umfang nach geboten ist;

4. die Freihaltung des Gewässers und seiner Ufer von Schädlingen;

5. die Entnahme fester Stoffe aus dem Gewässer oder von seinem Ufer, soweit es im öffentlichen Interesse erforderlich ist.“

Dokumentationen und Informationen zur Kultur-, Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Region können in Zukunft in verschiedene Formen oder Varianten verarbeitet werden, etwa in touristischen Angeboten. Dazu gehört zum Beispiel der Ausbau des Freizeitangebots und Programms durch landschaftsbezogene Sport- und Spieleinrichtungen. Zu diesen zählen z.B. Fitnesseinrichtungen und Aktivitäten, Motorsport, Mountainbiking, Luftsport, Wassersport, Wintersport und neuartige Sport- sowie Spielaktivitäten – alles mit dem bestmöglichen Bezug zur Natur und zum Naturschutz. In Zukunft können echte Freizeitparks mit realem Bezug zur Natur entwickelt und aufgebaut werden.

Rechte und Pflichten der öffentlichen Institutionen und Behörden für die Sanierung und Rekultivierung von Bergbaufolgelandschaften

Die Verantwortung über die Bergbaufolgelandschaften, Nutzungs- und Sanierungsregulierungen, sowie weitere Pflichten, Regelungen und Ziele werden im Programm der „Altlastsanierung Braunkohle“ von den jeweiligen Bundesländern und der deutschen Bundesregierung gemeinsam getragen und finanziert. Gefahrenabwehr- und Wiedernutzbarmachungsverpflichtung von Bergbaufolgelandschaften sind im Bundesberggesetz umfassend beschrieben, die Verpflichtungen zur wasserhaushaltlichen Sanierung sind im Wasserhaushaltsgesetz des Bundes und Wassergesetzen der betreffenden Bundesländer aufgeführt. Diese Bestimmungen, Gesetze, Regelungen, Pflichten und Verordnungen müssen beachtet, befolgt und wenn möglich in alle Entwicklungen in Bergbaufolgelandschaften oder ehemaligen Tagebaugebieten eingearbeitet werden. Weitere Informationen dazu sind sehr gut im Beispiel der „Potenzialstudie zur dauerhaften Nutzung von Tagebauseen in den Einzugsgebieten von Spree und Schwarzer Elster für eine verbesserte Hochwasservorsorge und -bewältigung“ beschrieben.

Generell obliegt die Sanierung der Bergbaufolgelandschaft der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV). Speziell gilt es bei der wasserwirtschaftlichen Sanierung, die ausgekohlten Restlöcher der teilweise abrupt stillgelegten Braunkohletagebaue in einen gefahrlosen, ökologisch verträglichen und wasserwirtschaftlich bzw. öffentlich nutzbaren Zustand zu bringen. Dabei kommt der Fremdwasserflutung der Restlöcher zu Tagebauseen eine besondere Bedeutung zu. Sie dient:

  • der Gefahrenabwehr zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit,
  • der Wiedernutzbarmachung der durch den Bergbau beanspruchten bzw. beeinträchtigten Flächen und
  • der Wiederherstellung ausgeglichenen, sich weitgehend selbst regulierender wasser- und stoffhaushaltlicher Prozessketten in der Bergbaufolgelandschaft

Diese „Basisziele“ werden im programm der „Altlastsanierung Braunkohle“ von der deutschen Bundesregierung und den betroffenen Bundesländern gemeinsam getragen und finanziert.“

Zu beachten sind auch rechtliche Grundlagen wie Grundgesetz, EU-Hochwasserrichtlinie (EU-HWRL), Hochwasserschutzgesetz, Wasserhaushaltsgesetz (WHG), Bundesnaturschutzgesetz (BnatzSchG), Landeswassergesetz, Raumordnungsgesetz (ROG), Baugesetzbuch (BauGB), Baunutzungsverordnung (BauNVO), Landesentwicklungsplanung (LEPro, LEP), Kreisentwicklungspläne (KEP), Bauordnungen (BAUO), Bauleitpläne, Zivilschutzgesetz (ZGS), Katastrophenschutzgesetze der Länder, Ordnungsbehördengesetz (OBG) und weitere erforderliche Gesetze.

Klima-, Extremwetter und Katastrophenschutz durch präventive Begrünung

Die Begrünungsprojekte und Forschungscamps von Greening Deserts entwickeln und forschen auch im Klima- und Wetter-Bereich, es werden in vielen Bereichen effektive Methoden und Maßnahmen für den Klima- und Katastrophenschutz erforscht und entwickelt. Im Folgenden sind ein paar Ansätze und Ideen aufgelistet.

  • Linderung und Prävention bei extremen Wetterkatastrophen, durch Bodenbefestigung besserer Schutz vor Erosion und Erdrutschen, besonders bei Flutkatastrophen
  • Minderung des Risikos von Überflutungen durch bepflanzte Böden, da sie besser Wasser aufnehmen, schneller nach unten ableiten und insgesamt mehr speichern können
  • Hochwasserschutz und Vorsorge bei extremen Unwettern durch Schutzwälle von flexiblen und robusten Bäumen und Sträuchern, welche zudem starke Winde und Stürme (Sturmfluten, Tornados Hurrikans, etc.) abfangen oder ab-dämpfen können
  • Verbesserung des Hochwasserrückhaltes und der Hochwasserentlastung durch großflächige Begrünung und Bewaldung

Eine Definition zum Hochwasserschutz nach DIN 4047:

Gesamtheit der Maßnahmen des Gewässerausbaus durch Gewässerregelungen und Bedeichung, der Hochwasserrückhaltung und/oder der baulichen Veränderung an den zu schützenden Bauwerken und Anlagen, die dazu dienen, das Überschwemmungsgebiet zu verkleinern, den Hochwasserstand zu senken und/oder den Hochwasserabfluss zu ermüßigen.“

Weitere wichtige Themen für die Projekte sind mögliche Konflikte, Hindernisse und Risiken.

Es wird eine beständige Erörterung der Konflikte zwischen den Erholungs- und/oder Nutzungsformen und dem Naturschutz angestrebt, auch während des Betriebs von Projekten und Unternehmungen in Bergbaufolgelandschaften (BFL). Dies dient dem reibungslosen Ablauf auf allen Seiten, der Verbesserung von Synergien und der Vermeidung von Fehlern und doppelten oder wirklich unnötigen Arbeiten. Ignoranz soll vermieden und Kommunikation gefördert werden, besonders in heutigen Zeiten. Dies betrifft alle Beteiligten oder Tätigen in der Region der jeweiligen BFLs. Interessant sind auch Möglichkeiten und Potenziale transparenten Arbeitens in Bergbaulandschaften (BL), dadurch kann das gesamte Image des Bergbaus und der jeweiligen Regionen erheblich verbessert werden. Dadurch wird außerdem das Bewusstsein für Naturschutz und positiven Wandel in der Gesellschaft gefördert.

Wichtig ist auch die Beachtung und Einhaltung von Bestimmungen, Gesetzen, Reglungen, Leit- und Richtlinien sowie Werten für den Naturschutz in Verbindung oder im Bezug auf nachhaltigen Tourismus, Freizeit- und Erholungsnutzung in Bergbaufolgelandschaften. Konfliktpotenziale und Risiken in dieser Hinsicht zu minimieren muss Aufgabe und im Sinne aller sein, ein ausgreiftes Riskomanagement für die Region sollte von allen Stellen angestrebt werden. Deswegen wird mit dieser Arbeit und diesem Konzept aufgerufen sich zu beteiligen, Ideen und Vorschläge mit einzubringen. Dies kann man gerne über die öffentlichen Seiten und Kontaktmöglichkeiten.

Entwicklung von nachhaltigen und vielfältigen Kulturlandschaften in Tagebaugebieten

Bei den Projekten von Greening Deserts steht Nachhaltigkeit und Vielfältigkeit im Vordergrund, vor allem für Begrünungs- und Forschungscamps in Tagebaulandschaften. Es wird rechtmäßig und vorausschauend im Rahmen der Erfahrungen, Möglichkeiten und Wissensstände gehandelt. Im Folgenden ein paar wichtige Punkte dazu.

  • Abstimmung und Austausch mit den zuständigen Behörden, etwa Naturschutzbehörde
  • Andere Kulturen, internationale Entwicklungen und Projekte sollen auch integriert werden, durch gemeinsamen Erfahrungsaustausch, Forschung und Entwicklungen von besseren oder neuen Begrünungsverfahren und Kultivierung von potenziellen Kulturen für Land und Gewässer
  • Angebot von gesellschaftlichen und kulturellen Programmen, Führungen, Schulungen, Workshops und Veranstaltungen
  • Ausarbeitung und Angebot eines umfangreichen soziokulturellen Programms mit Kunst und Musik, kostenlos und kostenpflichtig
  • Austellungen von und für Kunst, nicht nur Landschaftskunst
  • Beachtung, Integration und Schaffung von traditionellen Kulturlandschaften in Bergbaufolgelandschaften (BFL), etwa durch typische gesunde Vegetation (Mischwälder) und Artenvielfalt (Diversität)
  • Botanische Gärten oder Parks mit Pflanzen und Tieren aus aller Welt können sehr gut in natürliche, außerörtliche Bereiche oder Landschaften integriert werden
  • Eine gute Idee ist die Kleingartenwirtschaft (Kleingärten oder Kleingartenvereine) in Tagebauen bzw. Bergbaufolgelandschaften zu etablieren
  • Förderung und Schutz von Blütenpflanzen für Insekten
  • Integration von Schulen, Universitäten und anderen Lehranstalten in Aufbau- und Entwicklungsprozesse
  • Kultivierung von Kulturpflanzen wie Bambus, Kartoffeln, Hanf bzw. Cannabis – sind gute Pflanzen für beste Bodenerzeugung und Verbesserung
  • Nachhaltige landschaftsbezogene Erholungsnutzung, nationaler und internationaler Tourismus mit bestmöglichem Naturerlebnis, Kultur- und Kunsterleben
  • Verbindung von Kultur und Natur im Bezug auf Forst- und Landwirtschaft
  • Vorträge, Foto- und Filmvorführungen, Informations- und Lehrveranstaltungen

Bei umfangreichen Eingriffen in die Landschaft und Natur (Schutzgüter wie z.B. Naturschutzdenkmäler) wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erstellt, dies ist zwar meist nur notwendig wenn ein Raumordnungs- oder Planfeststellungsverfahren nötig ist. Die Ermittlung einer Umweltverträglichkeit sollte nicht nur freiwillig und für die Standortsuche erfolgen, sondern auch für alle Vorhaben, die erhebliche Beeinträchtigungen von Schutzgütern zufolge haben könnten.

Potentiale von nachhaltiger Begrünung und Forschung in Tagebau- und Bergbaulandschaften

Wir fordern Begrünungscamps und Forschungscamps für Bergbau-, Tagebaugebiete und ehemalige Bergbaulandschaften.

Innovative Ideen und Potentiale für nachhaltige Begrünungs- und Forschungsprojekte für Bergbaufolgelandschaften und Tagebaue (Tagebauwüsten) kurz zusammengefasst.

  • Allgemeine Wüstenforschung und Studien zu Wüstenpflanzen
  • Bessere Ableitung und Verteilung von Oberflächen-, Boden- und Grundwasser
  • Bildung und Ausbildung eines besseren Naturbewusstseins und Verständnisses, besonders für die junge Generation
  • Entgiftung und Entschlackung von Giften und belastenden Stoffen im Boden und Wasser durch den Tagebaubetrieb und anderer Umweltverschmutzung
  • Entwicklung, Erweiterung und Verbesserung von Bodenproduktions- und Bewässerungsmethoden
  • Erhöhung der Speicherfähigkeit, Kapazität und des Potenzials von Böden, besonders bei lehmigen oder anderen versiegelten Böden und Oberflächen
  • Guter Ausgleich von technischen Potenzialen und zukünftigen Nutzungszielen
  • Kultivierung von Medizin- und anderen nützlichen Nutzpflanzen in Gewächshäusern und im Tagebaugebiet
  • Nutzung von natürlichen und künstlichen Wasserspeichern (Behälter, Teiche, Reservoirs) für die Erzeugung von verschiedenen Wassern wie z.B. Misch-, Nutz-, Mineral und Trinkwasser
  • Potential für Veranstaltungen und Events im kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Bereich, z.B. Ausstellungen, Informationsveranstaltungen und Musikevents
  • Umfangreiche und weitreichende Informationen im Bezug zu Naturthemen
  • Umfangreiche Erforschung und Dokumentation der Tagebauwüsten und Natur samt Tierwelt, auch Mikrokosmos
  • Verbesserung kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Angebote in den jeweiligen Regionen, dadurch Reduzierung von Beschäftigungsmangel und Arbeitslosigkeit in Bergbauregionen bzw. Tagebaugebieten
  • Verbesserter Schutz bei extremen Wetterauswirkungen, z.B. bei Flutkatastrophen, Stürmen und Überschwemmungen
  • Verbesserung der Wasserqualität durch bewährte und neue Wassersysteme, überirdisch und unterirdisch
  • Verstärkung und Verbesserung der Relation bzw. Verbindung zwischen Mensch und Natur
  • Wasserverarbeitung, Filterung und Gewinnung
  • Zukunftsweisende Entwicklungen und Erforschung mit Hilfe von Begrünungs- bzw. Wüstencamps für alle Arten von Wüsten oder kargen Landschaften, auch für Wüsten und Wüstenforschung auf dem Wüstenplanet Mars

Weitere gute Ideen und Innovationen sind im gesamten Konzept und auf den offiziellen Seiten zu finden.

Gewächshäuser, Gartenanlagen, Landschaftsparks und Wälder für Tagebaue oder Bergbaufolgelandschaften

Die Felder Gärtnerei, Land- und Forstwirtschaft spielen in den Forschungsprojekten der Forschungscamps eine besondere Rolle, so werden diese Bereiche nicht nur erforscht und entwickelt sondern auch dokumentiert und vermittelt. Anhand von praktischen und theoretischen Arbeiten und Beispielen werden alte und neue Möglichkeiten für Bergbau (BL) bzw. Bergbaufolgelandschaften (BFL) aufgezeigt, verbessert und weiterentwickelt. Mit den ersten Aufbauarbeiten des Begrünungscamps im Leipziger Tagebaugebiet (Tagebauwüste) soll ein vielschichtiger Garten und Park mit Testfeldern für regionale, heimische bzw. landestypische Pflanzenarten und spezielle Arten aus aller Welt angelegt werden. In Gewächshäusern werden neben der Pflanzenzucht (Jungpflanzen, Stecklinge oder Setzlinge) auch mögliche Umgebungs- und Klimabedingungen simuliert, dies geschieht in separaten Bereichen, Räumen oder Boxen.

Wie auch in anderen Teilen im Konzept beschrieben liegt der Fokus auf der Erforschung und Optimierung verschiedener Arten, Bodentypen, Beleuchtungs- und Bewässerungsmethoden. Die Verbesserung der Bodenproduktion, Bodenqualität und des Pflanzenwachstum sind weitere wichtige Schwerpunkte.

Durch effektiven und sparsamen Energie- sowie Ressourcenverbrauch können die Prozesse (Bewässerung, Licht- und Nährstoffverteilung) weiter optimiert werden. Dies sind auch Aufgaben und Ziele für die nachhaltige Begrünung und Bewirtschaftung von allen möglichen kargen und trockenen Gebieten bzw. Landschaften.

Da in den meisten Tagebauen (BL und BFL) Pionierpflanzen relativ schnell die Landschaft besiedeln und damit die Böden lockern und belüften ist es an manchen Stellen einfacher neue Pflanzungen wie Gartenanlagen, Parks und vielfältige Wälder (Mischwälder) anzulegen. Damit ergeben sich außerdem weitere Möglichkeiten der zukünftigen Landschaftsgestaltung, wie z.B. experimentelles Gärtnern, Gartenkunst, kreative und kunstvolle Gestaltung von Garten-, Grünanlagen und Landschaftsparks.

https://www.facebook.com/GreeningDeserts/videos/1752068258427405/

Begrünungs-Camps für Tagebaulandschaften wie in der Region Leipzig in Deutschland

Heute wollen wir über ein spezielles Greening Deserts Projekt schreiben das wir für Tagebau-Landschaften gestartet haben. Seit Jahren denken wir an Begrünungscamps und professionelle Gewächshäuser für trockene und karge Landschaften wie in Tagebauen bzw. Bergbaufolgelandschaften. Wir haben arbeiten bzw. planen ein zusätzliches Forschungscamp im Leipziger Tagebaugebiet, der neuen Seenlandschaft bei Leipzig, Markkleeberg und Zwenkau. Wir haben alle verantwortlichen Institutionen auf regionaler, nationaler und europaweiter Ebene informiert – so gut wir mit unseren Projekten konnten.

Chancen, Innovationen und positive Entwicklungen von Greening Deserts-Projekten sind und werden bewiesen bzw. dokumentiert. Es ist sehr wichtig und dringend, dass die Projekte so schnell wie möglich alle Hilfe oder Unterstützung erhalten, um den negativen Klimawandel, die Wüstenbildung und die globale Erwärmung durch professionelle Begrünung und Aufforstung zu reduzieren. Die Projekte dienen nicht nur dem Klimaschutz, sie sind auch gut für pädagogische, kulturelle, soziale und wissenschaftliche Zwecke. Mit der richtigen finanziellen Unterstützung können wir endlich die Firmen- oder Projektstruktur aufbauen, ein Team aufbauen und das erste Greening Camp eröffnen. Wir rufen jetzt erneut nach internationaler Hilfe um ein Begrünungs-Camps und Forschungscamp für Tagebaulandschaften (Tagebauwüsten) zu realisieren. Ein Klimacamp als Treffpunkt für Klimaforschung wäre auch noch eine Idee.

Warten und warten nun auf reale aktive Unterstützung (besonders finanziell) über ein Jahr!

Ich hoffe, dass sich die Zeiten ändern und die Leute endlich aufwachen, besonders die Verantwortlichen.