Entwicklung von nachhaltigen und vielfältigen Kulturlandschaften in Tagebaugebieten

Entwicklung von nachhaltigen und vielfältigen Kulturlandschaften in Tagebaugebieten

Bei den Projekten von Greening Deserts steht Nachhaltigkeit und Vielfältigkeit im Vordergrund, vor allem für Begrünungs- und Forschungscamps in Tagebaulandschaften. Es wird rechtmäßig und vorausschauend im Rahmen der Erfahrungen, Möglichkeiten und Wissensstände gehandelt. Im Folgenden ein paar wichtige Punkte dazu.

  • Abstimmung und Austausch mit den zuständigen Behörden, etwa Naturschutzbehörde
  • Andere Kulturen, internationale Entwicklungen und Projekte sollen auch integriert werden, durch gemeinsamen Erfahrungsaustausch, Forschung und Entwicklungen von besseren oder neuen Begrünungsverfahren und Kultivierung von potenziellen Kulturen für Land und Gewässer
  • Angebot von gesellschaftlichen und kulturellen Programmen, Führungen, Schulungen, Workshops und Veranstaltungen
  • Ausarbeitung und Angebot eines umfangreichen soziokulturellen Programms mit Kunst und Musik, kostenlos und kostenpflichtig
  • Austellungen von und für Kunst, nicht nur Landschaftskunst
  • Beachtung, Integration und Schaffung von traditionellen Kulturlandschaften in Bergbaufolgelandschaften (BFL), etwa durch typische gesunde Vegetation (Mischwälder) und Artenvielfalt (Diversität)
  • Botanische Gärten oder Parks mit Pflanzen und Tieren aus aller Welt können sehr gut in natürliche, außerörtliche Bereiche oder Landschaften integriert werden
  • Eine gute Idee ist die Kleingartenwirtschaft (Kleingärten oder Kleingartenvereine) in Tagebauen bzw. Bergbaufolgelandschaften zu etablieren
  • Förderung und Schutz von Blütenpflanzen für Insekten
  • Integration von Schulen, Universitäten und anderen Lehranstalten in Aufbau- und Entwicklungsprozesse
  • Kultivierung von Kulturpflanzen wie Bambus, Kartoffeln, Hanf bzw. Cannabis – sind gute Pflanzen für beste Bodenerzeugung und Verbesserung
  • Nachhaltige landschaftsbezogene Erholungsnutzung, nationaler und internationaler Tourismus mit bestmöglichem Naturerlebnis, Kultur- und Kunsterleben
  • Verbindung von Kultur und Natur im Bezug auf Forst- und Landwirtschaft
  • Vorträge, Foto- und Filmvorführungen, Informations- und Lehrveranstaltungen

Bei umfangreichen Eingriffen in die Landschaft und Natur (Schutzgüter wie z.B. Naturschutzdenkmäler) wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erstellt, dies ist zwar meist nur notwendig wenn ein Raumordnungs- oder Planfeststellungsverfahren nötig ist. Die Ermittlung einer Umweltverträglichkeit sollte nicht nur freiwillig und für die Standortsuche erfolgen, sondern auch für alle Vorhaben, die erhebliche Beeinträchtigungen von Schutzgütern zufolge haben könnten.

Über den Autor

DesertGreening administrator

Schreibe eine Antwort

*