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Mobiles und modulares Hochbeet-System f√ľr Energie- und Wasserspeicherung sowie sparsame Baumpflanzungen

Der Gr√ľnder des Leipziger Palmen-Startups und Urban Greening Camps f√ľr Begr√ľnung und Vertical Farming aus Leipzig hat seit einiger Zeit eine Weltinnovation entwickelt. Diese Innovation kann Kosten von Baumpflanzungen in St√§dten senken und generell die Stadtbegr√ľnung effizienter und kosteng√ľnstiger gestalten. Es geht um innovative, mobile, modulare, energie- und wassersparsame Hochbeet-Systeme. Zu ersten Energiespeicher-Hochbeetsystemen wurden umfangreiche Konzepte entwickelt. Diese mobilen und modularen Hochbeetsysteme f√ľr nachhaltige Erholung, Energie- und Wasserspeicherung werden urbane Regionen, Gro√üst√§dte, Kleinst√§dte aber auch den l√§ndlichen Raum lebenswerter machen. Die Hochbeete k√∂nnen n√§mlich auch auf Dorfpl√§tzen, an Bahnh√∂fen und Haltestellen aufgestellt werden. Es werden mehrere Innovationen in einem sch√∂nen Hochbeetsystem und einer Ladestation vereint. Die Energie- und Wasserspeicherung erm√∂glicht ein nachhaltigen und umweltfreundlichen Betrieb. √Ėkologische Bauteile, die Langlebigkeit und der geringe Wartungsaufwand erm√∂glichen einen sehr effizienten sowie langen Betrieb √ľber Jahrzehnte ‚Äď jedenfalls bei den einfachen Standardausf√ľhrungen und kleineren Korrekturen oder Reparaturen aller paar Jahre. Zu den wichtigsten Punkten werden weitere Details auf den sozialen und Projekt-Seiten folgen. Eine umfangreiche Beschreibung zum Grundkonzept und die Standardvariante wurden bereits im August ver√∂ffentlicht.

Das Hochbeetsystem ist eine Energiespeicherstation, ein Raum bzw. Platz um sich zu entspannen und die Akkus aufzuladen. Das Hochbeet wird mit kleinw√ľchsigen Baumarten bis zu 5m ausgestattet. Die besondere Konstruktion und Verarbeitung witterungsbest√§ndiger H√∂lzer erm√∂glichen eine lange Standdauer, dies variiert nat√ľrlich auch etwas je nach Standart und Standort. Die Stabilit√§t wird durch extra verst√§rkte Au√üenw√§nde und Innenw√§nde mit Kanth√∂lzern in den Ecken erh√∂ht, es werden halt √ľbliche Ma√ünahmen zur Stabilisierung getroffen wie es im Hochbeetbau √ľblich ist. Durch die Skalierbarkeit kann es auch mit vielen Blumen, B√ľschen, Kr√§utern und besonderen Str√§uchern oder gr√∂√üeren B√§umen bepflanzt werden. Das Hochbeet bietet genug Platz und ausreichend Bew√§sserung damit die Pflanzen gut wachsen k√∂nnen, auch durch gute Energie und eine angenehme Atmosph√§re.

Die Standardma√üe f√ľr die normale Standardausf√ľhrung der Hochbeet-Grundkonstruktion betragen 1,20×1,20×1,20m. Die minimale Grund- bzw. Standardausstattung besteht aus einem mobilen Hochbeet mit klappbaren, robusten und witterungsbest√§ndigen Holzb√§nken oder lackierten Spanplatten. Wenn m√∂glich werden die H√∂lzer mit √∂kologischen bzw. umweltfreundlichen Lacken oder √Ėlen behandelt. Die B√§nke haben einen kleinen Neigungswinkel zum Hochbeet hin, damit kann Regenwasser √ľber vergitterte √Ėffnungen in das Hochbeet flie√üen. Alle Innenseiten des Hochbeetes werden mit Teichfolie ausgekleidet und es gibt unten L√∂cher wie es bei gro√üen T√∂pfen oder Pflanzk√ľbeln √ľblich ist. Unterhalb des Hochbeetes gibt es eine extra Wanne um Regenwasser aufzufangen. √úbersch√ľssiges Wasser kann √ľber Abfl√ľsse ein paar Zentimeter oberhalb des unteren Beh√§lters an der Seite abflie√üen, damit keine Staun√§sse im Hochbeet entsteht, aber zugleich unten Wasser f√ľr gr√∂√üere Pflanzen wie B√§ume oder B√ľsche zur Verf√ľgung steht. Das untere Fach ist zug√§nglich, das Wasser kann √ľber einen verschlie√übaren Abfluss jederzeit abgeleitet oder Wasser zum Gie√üen entnommen werden. Die unterste Seite des Hochbeetes wird mit einer massiven Platte extra verst√§rkt und daran werden drehbare Rollen mit Plattformen aus Metall oder Stahl befestigt. Alternativ kann ein vorgefertigtes Rollbrett unten angebracht werden. Diese Konstruktionen sorgen f√ľr extra Stabilit√§t und ein Kippen des Hochbeetes wird dadurch sehr unwahrscheinlich, schon mit der einfachen Standardvariante steht das Hochbett fest und stabil. Durch das Gewicht des Baumes und der Erde k√∂nnen die B√§nke gut belastet werden.

Die erweiterte Standardvariante enth√§lt drei Wasserspeicher in den Au√üenw√§nden. Eine Seite hat verschlie√übare √Ėffnungen und extra F√§cher, die Zwischenr√§ume sind je nach Variante etwa 10-25cm breit. Die Ma√üe sowie Ausf√ľhrungen sind generell variabel. Es k√∂nnen breite, hohe, rechteckige oder quadratische Hochbeete angefertigt werden. F√ľr Flachwurzler bieten sich breite und f√ľr Tiefwurzler hohe Hochbeete an. Die B√§nke oder Solarb√§nke werden auf etwa 50-60cm angesetzt, so k√∂nnen alle Menschen egal welcher Gr√∂√üe bequem platz nehmen. Je nach Anwendung, Budget und Standort sind kleinere oder gr√∂√üere Hochbeetsysteme m√∂glich. Unten an der massiven Platte k√∂nnen je nach Gewicht und Gr√∂√üe verschiedene Rollen angebracht oder sogar ausgetauscht werden. Es sind Rollen mit Schl√∂ssern und Stoppern oder bei festen und langfristigen Installationen auch keine Rollen m√∂glich. Weitere Details und Skizzen befinden sich im Gebrauchsmuster, Konzept- und Designpapieren.

Modulare Funktionen des mobilen Hochbeetes erm√∂glichen eine gro√üe Variation und eine Menge von zus√§tzlichen Anwendungen. √úber verschlie√übare F√§cher und Klappen hat man Zugang zu R√§umen an den Seiten, etwa um Reinigungen durchzuf√ľhren, Abfl√ľsse zu entnehmen oder spezielle D√ľnger-, Mineral- und Wassermischungen dazuzugeben. Die Idee des Gebens und Nehmens wird mit dem Hochbeetsystem harmonisch vereint. Die Zwischenr√§ume f√ľr die Wasserspeicher und abschlie√übaren F√§cher f√ľr die Module sind gut zug√§nglich und wasserdicht. Die Module wie Adapter, Energiespeicher, Klimastation und Messger√§te sind austauschbar ‚Äď letztere sind etwa f√ľr die Analyse des Baumes oder auch anderer Gew√§chse gut. Die Daten k√∂nnen abgerufen, diverse Ger√§te und E-Bikes √ľber Adapter aufgeladen werden. Eine Erweiterung des Hochbeetes um eine mobile Klimastation f√ľr die Stadt und das regionale Klima w√§re denkbar, ebenso wie ein Anschluss an das Stromnetz. Das Nachhaltigkeits- und Umweltbewusstsein wird durch das Hochbeet zus√§tzlich geschult. Die Hochbeete sind auch ein Treffpunkt f√ľr Jugendliche, Sch√ľler und Studenten um sich an naturbasierten L√∂sungen und Ideen zu inspirieren. Das Hochbeetssystem regt zum Hochbeetbau an Hochschulen, Schulen und in Schulg√§rten an.

Hintergr√ľnde zu den nachhaltigen und √∂kologischen Entwicklungen:

Es werden √∂kologische und recycelte Materialien f√ľr den Hochbeetbau bevorzugt. G√ľnstige Varianten k√∂nnen sogar mit einfachen Paletten oder Spanplatten realisiert werden. Diese werden vorher einge√∂lt, lackiert oder impr√§gniert sowie mit Teichfolie ausgekleidet damit sie viele Jahre lang halten.

Die Entwicklung hat Monate und Jahre gedauert, es wurden Hochbeete und Stadtb√§ume aus aller Welt studiert. Die Grundidee entstand 2017 und wurde w√§hrend der letzten Monate ausgereift, der Hauptgrund und die Intention war von Anfang an Stadtbaumpflanzungen g√ľnstiger zu gestalten, da besonders in westlichen L√§ndern wie Deutschland eine Pflanzung von einem Stadtbaum bis zu 3000 Euro oder sogar noch mehr kosten kann – weltweit betr√§gt der Preis in Gro√üst√§dten mindestens um die 1000 Dollar. Dies war auch einer der Gr√ľnde ein mobiles Hochbeetsystem zu entwickeln welches den Preis weltweit auf weit unter 1000 Dollar senken kann, je nach Land und Materialkosten sogar auf unter 300!

Ein Hochbeet f√ľr B√§ume kann nat√ľrlich auch mit gebrauchten F√§ssern, Regentonnen oder IBC-Containern realisiert werden. Dies bietet sich besonders f√ľr Gemeinden und St√§dte mit wenig Geld an, √§hnlich wie in armen Regionen in Afrika oder in Orten mit gro√üer Armut und schlechten B√∂den. Dazu kann man B√§ume sogar einige Jahre in gro√üen stabilen M√ľlls√§cken halten, wie es bei einigen Baumschulen bzw. Baumplantagen in Entwicklungsl√§ndern getan wird.

Das Muster der einfachen Standardvariante des Hochbeetsystems dient als Vorbild f√ľr alle St√§dte der Welt und ist Zugleich ein gutes Beispiel f√ľr den √∂ffentlichen Gebrauch. Effizientere und nachhaltigere Begr√ľnung, Ressourcen und Energienutzung ist mit verschiedenen Varianten des Energiespeicher-Hochbeetsystems auf lange Sicht m√∂glich. Unter dem Hochbeet ist auch noch etwas Platz, etwa f√ľr Steine. Das Konzept und einige Designvarianten wurden vom Urban Greening Camp Projektentwickler und Gr√ľnder des neuen Leipziger Palmen-Startups seit 2020 weiterentwickelt. Im August wurden finale Entw√ľrfe und Ausz√ľge aus dem Generalkonzept auf diversen Plattformen ver√∂ffentlicht und der internationalen Gesellschaft zug√§nglich gemacht.

Leipziger Palmengarten bekommt die ersten Palmen vom LE Palms-Startup gesponsert

Im Mai und Juni 2021 wurden nach langer Zeit erste Palmen im Palmengarten von Leipzig durch das Leipziger Palmenprojekt LE Palms eingebracht, es sind Wagners Hanfpalmen der Gattung Trachycarpus wagnerianus und Sabal minor-Zwergpalmen. Die Wagnerpalme hat sogar eine interessante Geschichte und kann als echte Leipziger Palme betrachtet werden. Die Jungpflanzen sind ein bis zwei Jahre alt und vertragen Minusgrade bis zu -25 ¬įC. In Zukunft werden weitere winterharte Palmenarten f√ľr Garten- und Parkanlagen dazukommen. Am 03. Juni hat der Projektentwickler Oliver Caplikas f√ľr das Gel√§nde weitere Exemplare zur Verf√ľgung gestellt, darunter ein paar mehrj√§hrige Palmen und einj√§hrige Jungpflanzen. Das Projekt wurde der Belegschaft auf dem Hof der Stadtreinigung vorgestellt, welche zum Teil f√ľr die Pflege des Palmengartens und des Parks mit verantwortlich sind. Dazu geh√∂ren nicht nur Aufgaben wie die Bew√§sserung, das Rasenm√§hen und die M√ľllentsorgung. Es war ein sehr konstruktives Gespr√§ch und es wurden weitere Schritte besprochen, etwa ein Treffen mit Mitarbeiter*innen vom Amt f√ľr Stadtgr√ľn und den Kollegen vor Ort, z.B. um weitere m√∂gliche Stellen f√ľr die Palmen auszusuchen. Zum Test wurden bereits 25 Jungpflanzen direkt im Palmengarten ausgepflanzt. Die Pflanzen in T√∂pfen sind ein Geschenk an die Stadtreinigung und f√ľr das Gel√§nde, da sie so flei√üig den M√ľll der Jugend aufr√§umen, welcher √∂fters nach Wochenenden √ľberall herumliegt. Greta l√§sst gr√ľ√üen!

Im Sommer kann das Leipziger Palmenprojekt ein paar √§ltere und mehrj√§hrige Exemplare von einigen Metern H√∂he zur Verf√ľgung stellen, daf√ľr k√∂nnen weitere Palmen in T√∂pfen f√ľr zuk√ľnftige Hochbeete und Pflanzk√ľbel gesponsert werden. Vertreter vom botanischen Garten, Gr√ľnfl√§chenamt und der Stadtreinigung, welche den Palmengarten mit gestalten und pflegen, sind nat√ľrlich eingeladen sich auch direkt an den Pflanzaktionen zu beteiligen. Nach mehreren Rundg√§ngen wurden potenzielle Pl√§tze und Stellen bereits dokumentiert und ein paar kleine Jungpflanzen zum Testen der Verh√§ltnisse ausgebracht. Dadurch kann man einige Wochen sp√§ter sehen, ob sie mit dem Boden und an geeigneten Stellen gut zurechtkommen. Es gibt einige freie Pl√§tze in den Beeten, besonders im hinteren Bereich nahe des Blauregens, am Ufer und in der N√§he der Treppen an den Ecken. Einige Palmen k√∂nnen zwischen vielen der anderen Pflanzenkulturen gut wachsen ohne diese zu behindern. Zwei der Wiesen auf den Etagen im Palmengarten k√∂nnen noch als Bl√ľhstreifen genutzt werden, dazu wartet ein Bienenbaum und Elsbeere (Baum des Jahres 2011) im Garten des Leipziger Palmenprojektes.

Nach einem zweiten Besuch des Leipziger Palmengartens, des Gel√§ndes vom Amt f√ľr Stadtgr√ľn und der Stadtreinigung, wird nun noch ein Treffen mit Mitarbeitern der Abteilung Gr√ľnanlagen vereinbart. Es wurden bereits einige interessante Vorschl√§ge f√ľr zuk√ľnftige Palmen-Pflanzungen im Palmengarten angesprochen, etwa das Ausbringen weiterer winterharter Palmen an wirklich sinnvollen Stellen, diese wurden im Vorfeld schon fotografisch dokumentiert. Im Prinzip sollten erste Pflanzungen schon vor Jahren stattfinden, die Aktionen und das geplante Event wurde jedoch damals wegen existenzieller Probleme und der Krise verschoben. Daf√ľr k√∂nnen dieses Jahr im Sommer gr√∂√üere Exemplare von bis zu f√ľnf Metern ausgepflanzt und auch sch√∂ne Exemplare in gro√üen Pflanzk√ľbeln aufgestellt werden, die Honigpalme und Leipziger Wagnerpalme bieten sich daf√ľr an. Das Gr√ľnfl√§chenamt von Leipzig und LE Palms k√∂nnten gro√üe Palmen in hohen K√ľbeln an den Ecken der Wege fest aufstellen. Diese sollten mit einer Platte abgedeckt werden, damit die Erde bei langer Hitze und Trockenheit nicht stark austrocknet. Gro√üz√ľgig eingepflanzt √ľberleben solche K√ľbelpflanzen auch harte Winter, fest ausgepflanzt sogar ohne Winterschutz. Dies wurde vom Palmenz√ľchter schon mehrfach in einigen Gartenanlagen getestet. Nach dem harten Winter wachsen sogar Eichen- und Wallnussb√§ume im Topf welche bei √ľber Minus 20 Grad drau√üen aufgestellt waren! Dazu werden einige Esskastanien aus dem Norden an das regionale Klima angepasst und f√ľr harte Winter abgeh√§rtet. Der essbare Palmengarten k√∂nnte zus√§tzlich einige wichtige Pflanzen f√ľr Pflanzaktionen in einem Beet vorziehen, √§hnlich wie es die Baumschule und die neue G√§rtnerei des Urban Greening Camps erfolgreich durchf√ľhrt.

Nach einigen Rundg√§ngen wurden m√∂gliche Pl√§tze f√ľr neue Baum- und Palmen-Pflanzungen gefunden.


Das langfristige Ziel ist, einige g√§ngige winterharte Palmenarten im Palmengarten von Leipzig zu etablieren, sp√§ter auch wichtige Pflanzen in anderen Parkanlagen im Austausch mit botanischen G√§rten. Letzteren wurde dies schon in den letzten Jahren bei Besuchen vor Ort angeboten, etwa zum Pflanzenmarkt im botanischen Garten der Universit√§t Leipzig. Im Austausch mit internationalen botanischen G√§rten und Botanikern aus aller Welt werden sp√§ter auch besonders gef√§hrdete Arten eingebracht, das Greening Deserts Artenschutzprojekt wird dazu besonders kritische Baumarten kultivieren und an ausgew√§hlte G√§rten und europ√§ische Parks verteilen. Einige zuk√ľnftige Aktionen werden auch √∂ffentlich von Fotografen und Medienvertretern begleitet, es wurden schon einige Leute der Branche und Szene informiert. Artensch√ľtzer, Botaniker, Baumexperten, Dendrologen und erfahrene G√§rtner sind herzlichst eingeladen sich an dem Projekt und an zuk√ľnftigen Aktionen zu beteiligen. Wir w√ľrden dazu gerne ein botanisches Event und Treffen f√ľr Artensch√ľtzer, Botaniker, botanische G√§rten und entsprechende Organisationen aus aller Welt in Leipzig veranstalten. Dies sollte schon 2019 vorbereitet und 2020 realisiert werden, wurde jedoch durch die Krise verhindert. Weitere Informationen zu zuk√ľnftigen Aktionen werden dieses Jahr rechtzeitig angek√ľndigt und auf Greening Deserts Projektseiten sowie auf den Seiten des Leipziger Palmenprojektes ver√∂ffentlicht. Zum internationaler Tag der Umwelt (Weltumwelttag) am 05. Juni werden in Leipzig und Region eine Menge B√§ume gepflanzt. Wir f√∂rdern nicht nur an diesem Tag die Artenvielfalt, √∂kologische Bildung, Nachhaltigkeit, gesunde √Ėkosysteme und ein besseres Umweltbewusstsein.

Zum Schluß noch ein paar Infos zur Geschichte des Palmengartens:

F√ľr das Jahr 1893 wurde eine internationale Gartenbauausstellung ins Leben gerufen, vorbereitet und durchgef√ľhrt unter der Schirmherrschaft Seiner Majest√§t des K√∂nigs Albert von Sachsen. F√ľr das Lindenauer Flurst√ľck schrieb die Stadt deutschlandweit einen Architekturwettbewerb aus. Aus der Vielzahl der Entw√ľrfe ging schlie√ülich der Leipziger Baumschulen- und G√§rtnereibesitzer Otto Mossdorf als Sieger hervor. Er verband den alten Baumbestand, Teile des Auwalds, geschickt mit Ideen f√ľr Wegebau, Landschaftsgestaltung und Teichanlagen. Im Jahr 1896 rief Oberb√ľrgermeister Georgi eine lnteressengruppe ins Leben, die sich um die Realisierung des Projekts „Landschaftsgarten“ k√ľmmerte. Ihr geh√∂rten u.a. der Kaufmann Robert Gruner, der Bankier Dr. Otto Robert, Dr. Bruno Georgi selbst, Otto Mossdorf und andere an. Es gab 60 Unterzeichner auf dem Abschlu√übericht. 1898 entstand die beeindruckende Konstruktion des Palmenhauses aus Glas und Stahl, es wurden auch viele Palmen direkt auf dem Gel√§nde ausgepflanzt. Auf der Freifl√§che neben dem Geb√§ude stand ein gro√üer Musikpavillon, im Konzertgarten spielten bekannte Musiker, Theatergruppen und Orchester.1955 wurden von der Stadt unter dem Namen „Zentraler Kulturpark Clara Zetkin“ die historischen Parkanlagen Albertpark, Johannapark, der Palmengarten und der Volkspark Scheibenholz vereinigt. In den Jahren wurden viele Beete mehrfach umgestaltet, Dahlienrabatten und viele Rosen wurden gepflanzt. Quelle: Leipzig-Lese

Artenschutz, Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz in der Klimakrise

Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz ist auch Artenschutz. Nicht nur zur Internationalen Klimawoche und an internationalen Weltagen wie den Tag der Artenvielfalt, den Tag des Baumes oder den Tag des Waldes sind diese Themen wichtig. Wir Menschen m√ľssen uns mittlerweile fast jeden Tag, alle Wochen, Monate und Jahre mit den wichtige Klimaproblemen, Wirtschaft, √Ėkologie, Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Die Klimakrise kennt wie die Coronakrise keine Grenzen, es geht uns alle an. Ein globales Umweltbewusstsein, nachhaltiges Leben nachhaltigeres Arbeiten und eine nachhaltigere Produktion kann das Klima verbessern und Klimaver√§nderungen, wie die vom Menschen verursachte globale Erw√§rmung, verringern. Wir k√∂nnen den Planeten Erde mit mehr gr√ľnen Landschaften, urbaner Begr√ľnung und vielf√§ltigen W√§ldern weltweit abk√ľhlen – Feuchtgebiete wie der Auwald in und um Leipzig spielen dabei eine besondere Rolle.

Zeigt das ihr wirklich nachhaltig leben und arbeiten k√∂nnt, indem ihr Energie, Wasser und andere nat√ľrliche Ressourcen spart. Reduziert Abfall und Umweltverschmutzung, besonders Plastikm√ľll. Verwendet alternative Verpackungen und √∂kologische Produkte wie Bambus oder Hanfprodukte wie Hanfpapier in Zukunft. Reduziert und stoppt die Entwaldung, W√ľstenbildung und Bodendegradation, indem ihr alternative und holzfreie Produkte wie √∂kologische Baumaterialien verwendet. Verbrennt kein Holz, wenn ihr alternative Brennstoffe wie Reisstrohpellets und erneuerbare Energien wie Sonnen-, Wind- und Wasserenergie verwenden k√∂nnt. Tut mehr f√ľr gr√ľne Pl√§tze in Eurer Stadt und versucht mehr Gemeinschaftsg√§rten, Stadtparks, Stadtw√§lder, st√§dtische Landwirtschaftsgebiete, Fassaden- und Dachg√§rten zu errichten. Die Zukunft der nachhaltigen Landwirtschaft ist die Hydrokultur, der √∂kologische und vertikale Landbau (Vertical Farming) – auch in st√§dtischen Gebieten. Mit st√§dtischer Begr√ľnung in gro√üem Ma√üstab k√∂nnen st√§dtische Gebiete dazu beitragen den Planeten Erde abzuk√ľhlen.

Gew√§chshausschiffe, Hausboote, Unterwassergeb√§ude, WohnSchiffe, mobile und modulare Konzepte k√∂nnen die Architektur und umweltfreundliche Lebensr√§ume erweitern. Bambus, Hanfholz, Reisstroh, sowie andere nachhaltige innovative Baustoffe und Brennstoffe k√∂nnten die Entwaldung und menschengemachten Klimawandel erheblich reduzieren. Dies w√ľrde den Prozess in Richtung klimaneutraler H√§user und st√§dtischer Gebiete erheblich beschleunigen. Dachbegr√ľnung und Fassadenbegr√ľnung sowie die gleichzeitige Nutzung von Solarenergie ist m√∂glich, etwa durch transparente Solarzellen oder Solarmodule erh√∂ht bzw. auf etwas Abstand. Um urbane Regionen und St√§dte abzuk√ľhlen sollten au√üerdem dunkle Fl√§chen vermieden, erhellt oder begr√ľnt werden – etwa im Fall von schwarzem Asphalt. Die Zukunft von wirklich nachhaltigen St√§dten, der Energie- und Verkehrswende sind KI und Cleantech, Energieeffizienz und umweltbewusstes Bauen, Greentech und nachhaltige Architektur, nachhaltiges Wohnen und massive Begr√ľnung der St√§dte, nachhaltige Produktion und nachhaltiger Verbrauch, nachhaltiger Verkehr und nachhaltiges Arbeiten, transparente Solarkonzepte und -designs. Nachhaltige Landwirtschaft, √∂kologische Forstwirtschaft und √∂kologischer Landbau in Bezug auf Gemeinschaftsg√§rten, Hydrokultur, weltweite Begr√ľnung und Permakulturprojekte k√∂nnen den Wandel bzw. die Wenden ma√ügeblich unterst√ľtzen. Nicht zu vergessen, eine nachhaltige Luftfahrt, nachhaltigere Schifffahrt und ein nachhaltigerer Tourismus.

Greening Deserts nachhaltige Projekte und Initiativen wie Greening Camps und die Trillion Trees Initiative dienen haupts√§chlich dem Schutz, der Bildung, der Forschung, der Umwelt und dem Artenschutz. Wir wollen nicht nur von Menschen geschaffene W√ľsten, Trockengebiete und √Ėdland in Europa und Afrika aufforsten oder wieder begr√ľnen, sondern internationale Plattformen f√ľr eine nachhaltige Wirtschaft, Bildung, Kultur und Wissenschaft schaffen. Die Greening Camps werden auch Klima- und Forschungscamps f√ľr innovative Cleantech- und Greentech-Entwicklungen sein. Die Camps werden jede Region und Kultur in den Begr√ľnungs- und Entwicklungsprozess einbeziehen. Die Camps werden auch eine Plattform f√ľr die jeweiligen Regionen sein, Ausbildung und Bildung stehen dabei im Vordergrund. Es wird zus√§tzliche Pl√§tze bzw. R√§ume f√ľr eine Bibliotek, Lounge, Werkstatt und einen Medienraum geben. Damit k√∂nnen viele Gemeinschaftsaktionen und verschiedene Arten von Veranstaltungen realisiert werden, auch online und virtuell.

Es wurde mehrfach √ľber diese Themen und innovative Entwicklungen informiert und echte nachhaltige L√∂sungen im Bezug auf die Klimakrise, der Nahrungsmittel-, Energie- und Wasserprobleme mit globaler Wirkung angeboten. Die meisten L√∂sungen werden durch Wissenschafts- und Machbarkeitsstudien oder vergleichbare Konzepte best√§tigt. Internationale Institutionen und Organisationen wurden mehrfach √ľber Greening Deserts Konzepte, Projektentwicklungen und verbundene Projekte informiert.

Wir brauchen nicht nur mehr Aktionen, Initiativen und Innovationen im Bereich Klimaschutz, Natur- und Umweltschutz, sondern besonders im Bezug auf nachhaltiges Arbeiten und Leben – in Englisch Sustainable Working and Sustainable Living. Denn das Hauptproblem und die Hauptverursacher der Umweltverschmutzung sind nicht nur die Auto-, Kohle- und Schwerindustrie, sowie die Landwirtschaft, sondern es ist jeder Einzelne der dies mit seinem Konsum befeuert. Dieser √úberkonsum und die √úberproduktion besonders in Bereichen ungesunder Monokultur-Nahrung, IT-Technik, X-Autos, Smartphones und sinnlosen Produkten sind nicht nur ma√ülose Verschwendung sondern eine sinnlose Vernichtung von Ressourcen und Leben. Wieso sollen jedes Jahr Milliarden Tiere und andere Lebensformen f√ľr den Menschen sterben wenn dieser die Produkte nicht mal konsumiert bzw. konsumieren kann. Es wird in einigen L√§ndern √ľber die H√§lfte weggeschmissen, vieles veraltet oder verdirbt da es nicht effektiv verteilt wird. Hunderte Millionen Kinder hungern jeden Tag und im gleichen Zug vernichten und verschwenden Industrienationen unz√§hlige Lebensmittel. Im Bezug auf die Lebensmittel sollte man etwa Konservierungs-, Logistik- und Verteilungssysteme verbessern, also effektiver Transport-, Trocknungs- und K√ľhlsysteme weltweit einsetzen anstatt weiter noch mehr zu produzieren – klar liegt die L√∂sung generell auch in einer gerechteren Verteilung. Wenn man n√§mlich alles hochrechnet, produziert die Welt Nahrung f√ľr weit √ľber 10 Milliarden Menschen, unz√§hlige Handys und Notebooks f√ľr jeden einzelnen Menschen. Wozu braucht der Mensch soviel Produkte die er eh nicht konsumieren kann.. all dies wird zu M√ľll, nicht nur Metalle, Plastik und Giftstoffe gelangen in die Umwelt und teilweise sogar in die Nahrung. Das Recycling kostet auch viel Energie und Ressourcen. Dies alles muss sich grundlegend √§ndern durch nachhaltigere, sauberere und vern√ľnftigere Beschaffung, Energienutzung, Lieferketten und Produktion. Produzenten und Produktionen weltweit m√ľssen sich in all diesen Punkten verbessern, Cleantech-, Greentech-, Nachhaltigkeits-, KI- und On Demand-Systeme etablieren. Die Gro√übetriebe sowie Konzerne sollten einfach weniger produzieren, jedenfalls die Produkte welche st√§ndig nicht verbraucht oder weggeschmissen werden, z.B. viele Fleischsorten wie Huhn, Schwein und Rind – letztere erzeugen nicht nur G√ľlle und Methan welche Feinst√§ube erzeugen, sondern sie bzw. die Produktion verschwendet ma√ülos Wasser und belastet das Grundwasser und die Umwelt. Noch zwei wichtige Punkte zum Schluss, wir brauchen endlich ein umdenken in der Forst- und Landwirtschaft in Hinsicht einer nachhaltigeren Wirtschaft – in Englisch EcoFarming und EcoForestry genannt. Denn nach den neuesten Erkenntnissen und Langszeitstudien ist die Landwirtschaft f√ľr den gr√∂√üten Teil der Luftverschmutzung (ca. 40%) und Wasserbelastung verantwortlich! Dies liegt u.a. an der jahrelangen Abholzung und Tockenlegung, dadurch gab es einen massiven Verlust von Feuchtgebieten und Mooren, welche bis zu 50 Mal soviel CO2 speichern k√∂nnen und Giftstoffe umbauen wie Regenw√§lder. Die G√ľlle und Methan sind wirklich ein massives Problem da die Gase in der Atmosph√§re neue Feinst√§ube bilden und das Grundwasser √ľber Jahre hinweg verseucht wird. In den kommenden Greening Camps sollen nicht nur diese Bereiche erforscht werden sondern auch Forschungsfelder im Bereich gr√ľne und saubere Technologien. Fokus liegt dabei auf Aquaponics, Hydroponics, Gew√§chshaus- und Wassermanagment, sowie neue Urban Farming Innovationen.

Leipziger Stadtpark

Seit 2015 ist es in Deutschland relativ trocken, die D√ľrre und Hitzewellen 2018 haben der Umwelt stark zugesetzt. Der Waldboden ist teilweise trockener als der Boden von Grasland bzw. Gr√ľnland. Die B√∂den sind ausgetrocknet, auch bis in tiefe Schichten. Das Grundwasser sinkt sehr oft unter kritische St√§nde, dies hat erhebliche Auswirkungen auf die W√§lder und Gew√§sser wie Fl√ľsse und Seen. Die Wasserreserven werden immer knapper. Nutzungskonflikte um Wasserressourcen k√∂nnen erheblich versch√§rft werden. Die Wassernutzung und das Wassermanagement muss sparsamer bzw. nachhaltiger werden, damit es in den n√§chsten Jahren nicht auch noch eine Wasserkrise gibt. Nutzung von Teichen, Wassert√ľrmen und unterirdischen Wasserreservoirs um Regenwasser zu sammeln macht immer mehr Sinn. Dies kann mit Folien, Gr√§ben, Solarpumpen und Agrophotovoltaik-Fl√§chen realisiert werden. Eine intelligente Tr√∂pfchenbew√§sserung spart zudem viel Wasser, denn in trockenen Zeiten wird unglaublich viel Wasser durch die Beregnung bzw. Verdunstung verschwendet.

Die Angst vor den Folgen eines weiteren D√ľrrejahres nach 2019 ist gro√ü, besonders wenn das Trinkwasser knapp wird und ganze Fl√ľsse oder Seen austrocknen. Trockenheit bedroht auch botanische G√§rten und bekannte Parks, auch wenn viele Pflanzen bew√§ssert werden wirkt sich die Trockenheit der Umgebung indirekt auf das gesamte Pflanzenwachstum aus. Eine ungesunde Umwelt in der Nachbarschaft wirkt auch auf gesunde Bereiche in der Region, nur wenn die Ausbreitung der gesunden Natur durch g√ľnstige Bedingungen gef√∂rdert wird kann sich die Natur insgesamt erholen und regenerieren, dies ist jedoch bei einer eint√∂nigen Monokultur-, Land- und Forstwirtschaft schwer m√∂glich, aber nicht unm√∂glich. Da Umwelt- und Wettersysteme teilweise sehr langsam reagieren, sind manche Folgen erst Jahre sp√§ter zu sp√ľren, √§hnlich wie mit dem Nitrat oder G√ľlleproblem, wo in einigen extremen F√§llen noch Jahre sp√§ter das Grundwasser verschmutzt wird. Durch viele der tr√§gen und schleichenden Prozesse werden wirklich ernste Konsequenzen f√ľr die Landwirtschaft erst noch kommen. Wir alle werden wohl mit den kurzfristigen und langfristigen Auswirkungen der Klimakrise leben m√ľssen. Wir k√∂nnen uns wie die Natur zwar bis zu einem gewissen Grad anpassen, die aktive Minderung der Probleme und der Ursachen sind nat√ľrlich viel Wichtiger. Besonders wichtig ist die Luftqualit√§t, denn diese wirkt sich auch auf die Gew√§sser und das Grundwasser aus. Die Luftverschmutzung durch die Landwirtschaft ist nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sogar h√∂her als die Verschmutzung durch den Verkehr und die Kohleindustrie zusammen. Dies liegt nicht nur am Feinstaub durch trockene √Ącker, G√ľlleausbringung, Vierhaltung, usw., ein gro√ües Problem ist der Ammoniak welcher in h√∂heren Atmosph√§renschichten neuen Feinstaub erzeugt. Am Ende landet alles im Wasser und wirkt sich auf die Gew√§sser und Wasserqualit√§t aus.

Vertrocknete Wiese mit Eicheln im Leipziger Park

Die Bodenqualit√§t und ges√ľndere B√∂den durch eine vielschichtigere Forst- und Landwirtschaft sowie ein besseres Wassermanagement sind wichtig um die Folgen des Klimawandels zu mildern. Die Nutzung von Humus, Tiefenwurzlern, Bodenverbesserungs- und Gr√ľnd√ľngerpflanzen k√∂nnen erheblich zur Bodenbildung und Verbesserung des Gesamtbodens beitragen. Einige Pflanzen haben sogar Klimaretter-Potential. Nutzhanf etwa, Hanfpflanzen f√∂rdern die Artenvielfalt und verbessern den Feuchtigkeitsgehalt, dazu k√∂nnen die Bl√§tter und Pflanzenwurzeln Humus bilden. Das ausgepr√§gte Wurzelwerk lockert die B√∂den. Die Hanffasern der Stengel k√∂nnen f√ľr Hanfpapier, Hanfkartons und andere Verpackungen verwendet werden. Daf√ľr sind anspruchslose Hanfarten geeignet welche auch gut mit Trockenheit klarkommen und nicht ged√ľngt werden m√ľssen. Schutzschichten mit Bodendeckern und Wildblumenwiesen k√∂nnen die B√∂den in besonders hei√üen und trockenen Zeiten sch√ľtzen. Es gilt das Prinzip, einfach mal wachsen lassen und die Natur bei der Ausbildung von Biodiversit√§t mit nat√ľrlichem Saatgut unterst√ľtzen. Nat√ľrlich mit geeigneten Arten je nach Region und Vegetationszone, also passende Pflanzen f√ľr Bergland, Feuchtgebiete, Grasland, Wiesen und W√§lder. Dazu sollte man mehr √ľber Wasserpflanzen nachdenken welche f√ľr die Verbesserung der Gew√§sser genutzt werden k√∂nnen. Ein gro√üer Teil der Fl√ľsse und Seen in Deutschland ist n√§mlich in einem bedenklichen Zustand, jedenfalls wenn es um den √∂kologischen Aspekt, die angrenzende Landwirtschaft, die Schifffahrt und Artenvielfalt geht.

Wir alle m√ľssen mit anpacken ganze Landschaften vielf√§ltiger und widerstandsf√§higer gegen√ľber Klimaextremen gestalten, auch urbane Regionen und St√§dte – daf√ľr wurde u.a. das Urban Greening Camp Projekt gestartet. Solidarische Landwirtschaft und Gemeinschaftsg√§rten sind eine gute L√∂sung welche auch mehr Artenvielfalt und gemeinschaftliche Gewinne einbringen kann. Zeigt Courage, Solidarit√§t und Unterst√ľtzung f√ľr eine gesunde Natur und ein nachhaltigeres Leben auf dem Planeten Erde. Vermeidet √úberkonsum und Umweltverschmutzung, besonders durch Plastik und Luftverschmutzung durch Autos, Flugzeuge und Schiffe. Vermeidet Umweltverschmutzung in jeglicher Art, insbesondere durch den Einsatz fossiler Brennstoffe und fossiler Energie wie Kohle. Reduziert Plastikm√ľll und verwendet alternative Materialien wie Bambus und Hanf oder Reisstrohpapier. Sei ein wirklich menschlicher Mensch, setzte dich f√ľr ein besseres und gerechteres Klima ein. Saubere Luft, frisches Wasser und eine gesunde Umwelt sind Menschenrechte. Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz ist auch Pflanzenschutz, Tierschutz und Menschenschutz – also Artenschutz! Wir alle sollten uns mehr f√ľr Klimagerechtigkeit und Umweltgerechtigkeit einsetzen, ebenso wie f√ľr vielf√§ltige Aufforstung bzw. Bewaldung.

Greening Deserts nachhaltige Projekte und Initiativen wie Greening Camps und die Trillion Trees Initiative arbeiten seit Jahren an nachhaltigen Projekten f√ľr die Gesellschaft, eine ges√ľndere Natur und vielf√§ltigere Umwelt. Die Projekte dienen haupts√§chlich dem Artenschutz und Umweltschutz. Wir wollen nicht nur vom Menschen geschaffene W√ľsten, Trockengebiete und √Ėdland in Europa und Afrika aufforsten bzw. begr√ľnen, sondern damit internationale Plattformen f√ľr eine nachhaltigere Forschung, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Wissenschaft schaffen. Die Greening Camps werden auch Klima- und Forschungscamps f√ľr innovative Cleantech- und Greentech-Entwicklungen sein. Die Camps k√∂nnen fast jede Region und Kultur in den Begr√ľnungs- und Entwicklungsprozess einbeziehen. Gr√∂√üere Camps erhalten einen Energiespeicherpark und vielleicht sogar einen Cleantech- und Greentech-Campus oder einen Wissenschaftspark. Seid ihr mit dabei? Dann sehen wir uns vielleicht schon bald drau√üen bei einem Urban Greening Camp in der Leipziger Region. Internationale Institutionen, Organisationen, Partner, Projekte, Investoren und Sponsoren sind herzlich eingeladen, sich unserem Community-Netzwerk und Projekten anzuschlie√üen! Weitere gute Entwicklungen, Ideen und L√∂sungen sind in Arbeit und werden hier in n√§chsten Updates zusammengefasst.

Artikelneufassung und Zusammenfassung von Artikeln aus 2019. Nachzulesen auf den offiziellen und sozialen Seiten von Oliver Gediminas Caplikas, ein echter Leipziger.

Zum Ende des Artikels noch ein Statement zu F√∂rderungen und finanzieller Unterst√ľtzung f√ľr Greening Deserts Projekte und Initiativen.

Nach Jahren der Projektentwicklungen, kultureller und sozialer Aktionen f√ľr die Gemeinschaft und eine ges√ľndere Umwelt gab es immer noch keine richtige Unterst√ľtzung – besonders in Hinsicht von aktiver und finanzieller Hilfe. Im Gegenteil, die Ignoranz und Kompetenzverschiebung hat sogar noch zugenommen. Es gibt immer wieder Ausreden. Ob es Krisen oder Wahlen sind, es wird einfach nicht richtig gehandelt und st√§ndig etwas versprochen was nicht eingehalten wird – Soforthilfe oder richtige Unterst√ľtzung f√ľr innovative Ideen und Startups, Fehlanzeige. Dies ist nicht nur entt√§uschend und sehr demotivierend, es gef√§hrdet die ganze Arbeit und gesamte Gesellschaft, vor allem macht diese Ignoranz krank. Nach mehrfachen Forderungen und Informierung von Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurden viele Ideen von Greening Deserts adaptiert bzw. kopiert und besonders die Politik hat sich damit profiliert, wirklich etwas effektiv ver√§ndert wurde dadurch jedoch nichts. Es ist wirklich traurig, denn mit einem Begr√ľnungs- und Forschungscamp im Leipziger Tagebaugebiet und in der Seenlandschaft h√§tten Klimanpassungen und Resistenzen vieler potentieller Pflanzen l√§ngst erforscht werden k√∂nnen. Die Chance und Gelegenheit die D√ľrrejahre und Hitzeperioden f√ľr eine speziallisierte Baumschule mit realen Bedingungen zu nutzen wurde durch die ignorante Haltung der Verantwortlichen verpasst bzw. verw√§hrt. Denn jeder wei√ü, ohne Aufbauf√∂rderung, Entwicklungsf√∂derung, Forschungsf√∂rderung und aktive Unterst√ľtzung sind solche Vorhaben nicht oder nur in sehr langer Zeit realisierbar. Dies wurde auch mehrfach angebracht, es wurde wirklich umfangreich √ľber all die wichtigen Aspekte und Fakten informiert, nicht nur viele Beh√∂rden, Institutionen, Parteien und gewisse Organisationen. Nocheinmal an Alle ! Wir haben wirklich nicht mehr viel Zeit eine Art Klimawandel-G√§rten und -Baumschulen einzurichten um B√§ume und Pflanzen an den Klimawandel weiter anzupassen. Mit der entsprechenden Unterst√ľtzung k√∂nnte vielleicht bis Fr√ľhsommer 2021 endlich ein entsprechendes Klima- und Forschungscamp im S√ľden von Leipzig realisiert werden. Jungpflanzen und weiteres Saatgut kann √ľber den Winter besorgt werden. Greening Deserts Gr√ľnder kann jedoch nicht immer weiter sein letztes Geld f√ľr den Lebensunterhalt daf√ľr einsetzen. Es gilt das Motto ohne Moos nix los und damit wird es keine Verbesserung der aktuellen Umst√§nde und der Klimakrise geben. Denn viele sinnvolle L√∂sungen wurden √ľber die Jahre hart erarbeitet, eine effektive und schnellere Umsetzung ben√∂tigt jedoch die finanzielle Hilfe und tatkr√§ftige Unterst√ľtzung von uns allen. Wenn nicht endlich entsprechend gehandelt wird, zahlen alle den Preis, vor allem aber die Landwirte und Waldbesitzer.

Im n√§chsten Artikel geht es um Greening Deserts Aufforstungs-, Bildungs-, Begr√ľnungs-, Klima- und Forschungscamps, trockenheitsresistente bzw. trockenheitstolerante Pflanzen, Klimawandelgeh√∂lze und Anpassung an den Klimawandel.