Kategorien-Archiv Biodiversität

Artenschutzprogramm CES-RPP f√ľr kritisch gef√§hrdete Arten und gesunde √Ėkosysteme

Das globale Artensterben, mangelnde Artenvielfalt und Artenschutz oder zu wenig Artenrettung in vielen Bereichen betrifft auch immer mehr die Gesundheit der Menschen. Die aktuelle Krise und die D√ľrrejahre haben allen deutlich gezeigt wie schnell √Ėkosysteme kollabieren oder aus dem Gleichgewicht geraten k√∂nnen. Die wichtige Rolle der fehlenden Baumarten, besonders im baumarmen Europa und im Mittelmeerraum wird stark untersch√§tzt. Von jeder einzelnen Baumart k√∂nnen mehrere hundert andere Arten abh√§ngen! Da viele Tausende Baumarten kritisch gef√§hrdet und nur noch selten vorhanden sind, fehlen hunderttausende Arten welche von diesen B√§umen abh√§ngig sind. Dies ist auch ein Grund f√ľr das gro√üe Artensterben (Massenausterben). B√§ume erf√ľllen wichtige Funktionen und sind Schl√ľsselelemente der √Ėkosysteme und der Kreisl√§ufe. Klima- und Wettersysteme werden ebenso ma√ügeblich von B√§umen und W√§ldern samt aller verbundenen Pflanzen beeinflusst und stabilisiert.

Der Artikel ist auch eine Ank√ľndigung des neuen Greening Deserts Projekts zum Schutz kritisch gef√§hrdeter Baumarten, um die am meisten gef√§hrdeten Baumarten zu kultivieren und zu retten. Der Arbeitstitel des neuen CES-RPP-Projektes hei√üt in englisch 1001+ Critically Endangered Tree Species Seed Storage and Tree Cultivation Project. Die Trillion Trees Initiative kann mit entsprechender Unterst√ľtzung in Zukunft helfen die B√§ume und Samen in den Regionen zu verteilen, welche mehr Artenvielfalt ben√∂tigen und in denen die B√§ume ausgestorben oder sehr selten geworden sind. Einige andere Greening Deserts Projekte und spezielle Programme k√∂nnen ebenfalls helfen, viele der wirklich gef√§hrdeten Baumarten zu etablieren von denen viele andere Arten abh√§ngen.

Botanische G√§rten, Baumschulen, Baumexperten, Forstbetriebe und baumrelevante Unternehmen sollten sich mehr um all die hier genannten Faktoren k√ľmmern, um das wirkliche Problem des Biodiversit√§tsverlustes und des Massensterbens durch Abholzung und zu viele Monokulturen. Es geht nicht nur um die wenigen etablierten Baumarten in der Forstwirtschaft, es geht auch um viele andere wichtige Pflanzen und Schl√ľsselarten (Keystone Species). Mit den gef√§hrdeten Baumarten, welche wir vermehren und verteilen, k√∂nnen also auch Tausende von anderen Arten gef√∂rdert und gesch√ľtzt werden. Die B√§ume und Pflanzen k√∂nnen vielleicht sogar die eine oder andere Art, welche als ausgestorben galt, zur√ľckbringen. Biodiversit√§tsw√§lder, -wiesen und -felder sind der Schl√ľssel um dem weltweiten Artensterben gro√üfl√§chig entgegenzuwirken. Viele der kritisch gef√§hrdeten Baumarten spielen dabei eine besonders wichtige Rolle. Auf den Seiten von Greening Deserts und angeschlossenen Projekten kann man mehr √ľber die wirklichen Probleme und gute L√∂sungen in fast allen Bereichen lesen, besonders wie man wirklich effizient und nachhaltig handeln kann.

Umweltsatelliten, GIS-Systeme und Satellitenbilder der weltweiten Vegetation k√∂nnen auch helfen, die richtigen B√§ume f√ľr die richtigen Gebiete auszuw√§hlen. Historische Archive und Pflanzendatenbanken k√∂nnen genutzt werden um geeignete Baumarten f√ľr die Regionen mit geringer Artenvielfalt zu finden, wie z.B. in Europa und Nordafrika, wo nur wenige Baumarten existieren, verloren gegangen oder in Vergessenheit geraten sind — insbesondere im Verh√§ltnis zu den ca. 60.000 Baumarten, wovon etwa 10.000 gef√§hrdet und 1400 kritisch gef√§hrdet sind. Deswegen hat sich Greening Deserts zum Ziel gesetzt die besonders gef√§hrdeten Baumarten zu retten. Nat√ľrlich m√∂glichst zusammen im Austausch mit interessierten Artenschutzorganistationen, Baumschulen, Botanischen G√§rten und Institutionen. Es geht also nicht nur um die Biodiversit√§ts-Hotspots, neue W√§lder und ein paar mehr Baumarten, sondern um viele andere Pflanzen, Tiere und √Ėkosysteme, welche fr√ľher eine gr√∂√üere Artenvielfalt hatten. Die Biodiversit√§t in St√§dten und urbanen Regionen spielt dabei auch eine wichtige Rolle. √Ėkosystem- und Landschaftsexperten k√∂nnen dazu helfen, gute Pl√§tze f√ľr die Begr√ľnung und Bewaldung oder sogar f√ľr komplette neue W√§lder zu finden, wie z.B. in von Menschenhand geschaffenen W√ľsten oder st√§dtische Betonw√ľsten. Stadtbegr√ľnung und Stadtw√§lder werden eine immer wichtigere Rolle spielen, besonders in Bezug auf die Themen Biodiversit√§t, globale Begr√ľnung, Gesundheit und¬† Aspekte der st√§dtischen K√ľhlung.

Einige St√§dte sind jetzt schon bis zu vier Grad hei√üer als in alten Zeiten, d.h. das 1,5- oder 2-Grad-Ziel ist einigen Regionen schon lange √ľberschritten! Viele Menschen sind durch die Folgen der D√ľrren und Hitzewellen der letzten Jahre gestorben. Die passiven Auswirkungen der Klimakrise, etwa durch Natur- und Umweltkatastrophen sowie durch die Pandemie werden untersch√§tzt, besonders wenn es um die Armut geht. Experten rechnen mit weit √ľber 100 Millionen Menschen welche in die Armut geraten. Umso mehr braucht es ganzheitliche L√∂sungen im Bezug auf die Klimakrise und eine globale Solidarit√§t mit diesen armen, kranken und schwachen Menschen. Gesunde √Ėkosysteme und eine gesunde Umwelt sind die Grundlage f√ľr die Gesundheit aller Lebensformen. Die Anpassung an den Klimawandel und St√§rkung der Kulturen ist f√ľr Menschen sowie andere Spezies wichtig. Nur zusammen mit der Natur k√∂nnen wir die Krisen bew√§ltigen. Naturbasierte L√∂sungen spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. Man kann die Coronakrise als Teil der Klimakrise sehen, besonders da der Virus von einem Markt mit gesch√ľtzen Arten kam. Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz ist auch Artenschutz ‚Äď und damit Menschenschutz.

Artenrettung, Artenschutz und Artenvielfalt mit Artenschutzcamps und besonderen Artenschutzprogrammen wie der Trillion Trees Initiative kann mit entsprechender internationaler Unterst√ľtzung das globale Artensterben reduzieren. Die Artenschutz-, Begr√ľnungs- und Forschungscamps dienen prim√§r der Wiederherstellung von naturnahen √Ėkosystemen.

Man h√∂rt leider immer noch viele eingeschr√§nkte Argumente bzw. Meinungen in der Land- und Forstwirtschaft. Agroforstwirtschaft, Lebensmittelw√§lder, Bl√ľtenb√§ume und mehr B√§ume mit Fr√ľchten f√ľr Tiere und Menschen sind m√∂glich, um eine nachhaltigere Landwirtschaft und √∂kologische Forstwirtschaft zu vereinen! KI, Aquaponik, Cleantech, Hydroponik, Greentech, Permakulturtechniken und vertikale Landwirtschaft, wissenschaftliche Entwicklungen bzw. Leistungen k√∂nnen zudem helfen all diese Bereiche oder Sektoren zu verbessern. Viele der lang diskutierten Konflikte m√ľssen also nicht sein, besonders der Nutzungskonflikt im Bezug auf die Fl√§chennutzung. Es ist vieles gleichzeitig m√∂glich wenn man kreativ, kompromissbereit und verst√§ndnisvoll ist. Oft fehlt einfach das Bewusstsein und der Wille.

Greening Deserts Critically Endangered Species Research and Protection Program (CES-RPP) startete das Extra-Projekt f√ľr wirklich gef√§hrdete Baumarten, um sich auf das wichtigste Thema des globalen Biodiversit√§tsschutzes zu konzentrieren und weltweit mehr Biodiversit√§ts-Lebensr√§ume und -w√§lder zu etablieren. Damit werden auch viele andere √Ėkosysteme gef√∂rdert, die Atmosph√§re oder Luft, die Biosp√§hre, das globale Klima und der Wasserkreislauf stablisiert sowie verbessert. Der Beitrag von B√§umen zu der Verbesserung der Boden-, Lebens-, -Luft und Wasserqualit√§t sollte jedem klar sein. In einer Hand voll Erde aus einem Regenwald ist soviel Leben wie in hunderten Fu√üballfeldern, in der Erde von Feldern und Wiesen nicht. Das Hauptaugenmerk des besonderen Artenschutzprojektes f√ľr die kritisch gef√§hrdeten Baumarten liegt auf dem Aufbau von speziellen Saatgutlagern (Boxen und Schr√§nke) und weiteren innovativen L√∂sungen in diversen Bereichen. Der Austausch und die Weitergabe von Erfahrungen ist besonders wichtig. Mit dem Urban Greening Camp k√∂nnen wir das Saatgut professionell aufbewahren und lagern. Im Bereich Indoor Gardening und Vertical Farming k√∂nnen wir viele gef√§hrdete Pflanzenarten, speziell f√ľr den europ√§ischen und mediterranen Raum, kultivieren. Wir k√∂nnen Samen und Pflanzen mit botanischen G√§rten und professionellen Baumschulen auf der ganzen Welt teilen. Viele internationale Institutionen, Organisationen, Universit√§ten, Biodiversit√§ts- und Pflanzenwissenschaftler, Baum- Forst- und Waldspezialisten wurden bereits im Jahr 2020 √ľber viele der Aspekte und Projekte informiert.

Wir laden Artensch√ľtzer, Baumexperten, Botaniker, Baumz√ľchter und Baumspezialisten ein sich dem Projekt anzuschlie√üen, zum Beispiel durch den Austausch n√ľtzlicher Informationen oder das Teilen konstruktiver R√ľckmeldungen und Ressourcen. Nat√ľrlich k√∂nnen sich auch andere Experten und Wissenschaftler anschlie√üen, die das Projekt wirklich unterst√ľtzen k√∂nnen. Gemeinsam mit dem CES-RPP haben wir uns zum Ziel gesetzt, weltweit W√§lder, typische Baumlandschaften und Regionen mit kritisch gef√§hrdeten Baumarten und Schl√ľsselpflanzenarten zu rekultivieren und wieder zu bepflanzen. Wenn wir uns auf die Kultivierung und den Austausch der Jungpflanzen weltweit konzentrieren, k√∂nnen wir viele Baumarten vor dem Aussterben bewahren. Das hei√üt, wenn alles gut l√§uft, k√∂nnen wir den kritisch gef√§hrdeten Status vieler B√§ume aufheben, die wir durch den Anbau von Pflanzen und das Teilen von Saatgut¬† gerettet haben.

Das Urban Greening und Artenschutz-Camp ist in Leipzig in Deutschland angesiedelt. Es wird auch eine Europ√§isches Biodiversit√§tszentrum und eine internationale Artenschutzschutz-Plattform sein, online sowie mit R√§umlichkeiten direkt vor Ort. Das Bundesland Sachsen ist eine relativ zentrale Region in Europa. Effektive Logistik, nachhaltiges Arbeiten und nachhaltige Verpackungen sowie Versand sollten kein Problem sein. Der Gr√ľnder und Initiator Oliver Gediminas Caplikas arbeitet hart an den Konzepten und Projekten, im Moment wird ein neuer Standort und der Start eines neuen Startups vorbereitet. Das Startup-Projekt besch√§ftigt sich haupts√§chlich mit Palmen und Palmenprodukten wie z.B. Dattelsirup, Palmkaffee, Palmsaft und Palmzucker. Mehr dazu in den n√§chsten Artikeln. Viele der Informationen und Projektentwicklungen wurden in wissenschaftlichen Netzwerken bzw. Kreisen w√§hrend der letzten Jahre ver√∂ffentlicht.

Artenschutz, Artenvielfalt und Klimaschutz in der Klimakrise 2020

Nach der Biodiversitätskonvention, in englisch UN Biodiversity Convention, ist Schutz der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile und die Überwachung der Biodiversität eine der wichtigsten Aufgaben der 196 Vertragsstaaten bzw. Vertragsparteien. Die USA haben die Konvention gezeichnet aber bis heute nicht ratifiziert, sie sind also nicht zur Umsetzung verpflichtet. Ein Problem ist auch die auslegbare und relativ unverbindliche Zielformulierungen der Nationen in weiten Teilen der Konvention. Die deutsche Bundesregierung verabschiedete 2007 als Unterzeichnerin der Konvention eine nationale Strategie zur biologischen Vielfalt, die 330 Ziele und rund 430 Maßnahmen in den wichtigsten Handlungsfeldern zum Erhalt der biologischen Vielfalt definiert. Die ernsthafte Umsetzung dieser Maßnahmen wird von deutschen Naturschutzorganisationen stark angezweifelt. Auch wenn mit dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt ab dem Jahr 2011 erste Maßnahmen finanziert wurden, werden die Ziele im gesetzten Zeitrahmen teils nicht erreicht, teils werden sie auch eher politisch, denn mit naturschutzfachlicher Expertise verfolgt. Viele der Versprechen bzw. Vorhaben im Bezug auf den Artenschutz und Klimaschutz sind dazu durch die Coronakrise ins Hintertreffen geraten.

Weltweit gibt bzw. gab es ungef√§hr acht Millionen Tier- und Pflanzenarten, davon ist mehr als eine Million vom Aussterben bedroht. In Europa gibt es √ľber 70.000 verschiedene Arten von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen. Davon gelten alleine in Deutschland etwa 5.000 Pflanzenarten und 7.000 Tierarten als gef√§hrdet oder sind sogar vom Aussterben bedroht. Mehr als die H√§lfte der nur in Europa vorkommenden Baumarten und fast die H√§lfte der Str√§ucher sind gef√§hrdet. Da es eh schon so wenig Baumarten in europ√§ischen L√§ndern gibt, sollte die Erhaltung und Kultivierung der besonders gef√§hrdeten Arten oberste Priorit√§t haben. Dies kann mit spezialisierten Artenschutz-G√§rtnereien und Baumschulen in Verbindung mit professionellen Forstbetrieben geschehen. Die Greening Deserts Artenschutz-, Begr√ľnungs- und Forschungscamps sind u.a. f√ľr solche Aufgaben angedacht.

Hier ist eine Liste von n√ľtzlichen Bodenverbesserungs-Pflanzen, Bodendeckern, Bl√ľtenb√§umen, Stauden, Str√§uchern, Tiefwurzlern und Wildblumen f√ľr trockene B√∂den. Die Pflanzen vertragen nicht nur viel Sonne und Trockenheit, sie sind teilweise auch essbar, Pollen- oder Nektarlieferanten und Heimat f√ľr unz√§hlige Insekten. Es sind viele heimische Pflanzen und nicht nur f√ľr Naturg√§rten oder Kleing√§rten interessant, sondern auch f√ľr die Forst- und Landwirtschaft. Einige der Pflanzen sind d√ľrreresistent oder haben eine hohe ‚D√ľrreresistenz‘. Die Liste wird gelegentlich erweitert und nach den o.g. Kategorien eingeordnet.

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Greening Deserts Pflanzenliste f√ľr Trockenheit und trockene B√∂den:

Ackerhohlzahn, Acker-Kratzdistel, Acker-Schachtelhalm, Acker-Senf, Adonisr√∂schen, √Ąhrige Prachtschart, Alpen Edelwei√ü, Amberbaum, Ampfer, Amur-Korkbaum, Amur-Linde, Asiatische Gelbholz, Atlas-Zeder, Balkan-Storchschnabel, B√§renkau, Bartblume, Baumzypresse, Baum-Anemone, Baum-Magnolie, Bergahorn, Bergaster, Bergbohnenkraut, Bergeiche, Berg-Jasione, Bergkiefer, Bergminze, Berg-Ziest, Berufkraut, Blasenstrauch, Blumen-Dost, Bluthirse, Bienenbaum, Bitterorange, Bitterwurz, Blumen-Esche, Blutpflaume, Blutroter Storchschnabel, Bohnenkraut, Brandkraut, Buchweizen, Bunte Kronwicke, Bunter Hohlzahn, Bur-Eiche, B√ľschelsch√∂n, Buschklee, Buschmalve, Butternuss, Cambridge-Storchschnabel, Dach-Hauswurz, Dalmatiner Polster-Glockenblume, Deutzien, Diptam, Doldiges Habichtskraut, Donarswurz, Dornige Hauhechel, Dornige Wegwarte, Duftnessel, Echte Betonie, Echter Wundklee, Echtes Labkraut, Echtes S√ľ√üholz, Edeldistel, Edel-Gamander, Edelkastanie, Efeu Hibernica, Eisenkraut, Elsbeere, Erbsen, Eschenahorn, Eselsdistel, Fackellilie, F√§rber-Eiche, F√§rberginster, F√§rberkamille, Federgras, Feldahorn, Feigenkaktus, Feinbl√§ttrige Wicke, Felsenkirsche, Felsennelke, Fetthenne, Fiederschnittige Blauraute, Felsensteinkresse, Felsen-Storchschnabel, Ferkelnuss, Filzige Herbst-Anemone, Flieder, Fr√ľhlings-Fingerkraut, Galmei-Hellerkraut, G√§nsedisteln, G√§nsefingerkraut, Gaura, Gebirgs-Hellerkraut, Gelber Lerchensporn, Gelbe Skabiose, Gelbes Sonnenr√∂schen, Gen√ľgsamer G√§nsefu√ü, Gemeines Ferkelkraut, Gemeine Ochsenzunge, Geweihbaum, Gew√∂hnlicher Giersch, Gew√∂hnlicher Trompetenbaum, Gew√∂hnliche Vogelmiere, Gew√∂hnliche Wegwarte, Gew√ľrzfenchel, Ginster, Goji-Beere, Goldgarbe, Goldk√∂rbchen, Goldlauch, Graslilie, Graukresse, Griechische Tanne, Grindelie, Gro√üe Klette, Gro√üblatt-Phlox, Gummi-Ulme, Gundermann, Habichtskraut, H√§ngepolster-Glockenblume, Hanf, Hanfpalme, Haselnuss, Hasenklee, Hauswurz, Heckenbambus, Heckenberberitze, Hederich, Heiligenkraut, Herznuss, Himalaya-Zeder, Himmelsbambus, Hirtent√§schel, Hoher Wald-Gei√übart, Holunder, Hornnarbe, Hortensien, Hufeisenklee, Hundskamille, Indigostrauch, Japanische Staudenkn√∂terich, Jeffrys Kiefer, Johanniskraut, Judasbaum, Junkerlilie, Kanadische Goldrute, Kannminze, Katzenminze, Katzenpf√∂tchen, Kaukasus-Vergissmeinnicht, Kirschlorbeer, Klatschmohn, Knopfkraut, Kohl-Kratzdistel, Kokardenblume, Kornblumen, Kornelkirsche, Kratzbeere, Kriechender Hauhechel, Kugel-Akazie, Kugeldistel, Kugel-Lauch, Lampenputzergras, Lavendel, Lederh√ľlsenbaum, Leimkraut, Lein, Libanon-Zeder, Liguster, L√∂ffel-Ilex, L√∂wenm√§ulchen, Lupinie, Luzerne, Malve, Mariendistel, Marokko-Kamille, Mauermiere, Meerfenchel, Meerkohl, Milzfarn, Minzbl√§ttrige Indianernessel, Mispel, Mittagsblume, M√∂nchspfeffer, Montbretie, Moskitogras, Mutterkraut, Nachtkerze, Natternkopf, Nickendes Leimkraut, Ochsenauge, Odermennig, Orangenblume, Orientalische Rauke, Orientalische Zackenschote, Palmlilie, Pastinake, Pekannussbaum, Perlgras, Perlk√∂rbchen, Per√ľckenstrauch, Pfeilkresse, Pfirsichbl√§ttrige Glockenblume, Pferdeminze, Polstergarbe, Pracht-Fetthenne, Prachtkerze, Quirlbl√§ttrige M√§dchenauge, Rasselblume, Rauer Alant, Raute, Ravennengras, Reiherschnabel, Riesen-Sonnenhut, Rispen-Steinbrech, Robinie, Rosenakazie, Rosen-Malve, Rosmarin, Rotahorn, Rote Spornblume, Rote Taubnessel, Runder Lauch, S√§ckelblume, Saat-Esparsette, Salbei, Salomonssiegel, Sanddorn, Sandgl√∂ckchen, Schafgarbe, Scheinsonnenhut, Schillergras, Schindel-Eiche, Schlanke Steppenkerze, Schlehe, Schleierkraut, Schleifenblume, Schmalbl√§ttrige √Ėlweide, Schmalbl√§ttriger Hohlzahn, Schmucklilie, Schokoladenblume, Schwarznuss, Schwerlilie, Schwingel, Seggen, Seidenbaum, Seidenblume, Shumard-Eiche, Sichelm√∂hre, Sibirischer Portulak, Silberdistel, Silberwurz, Schnurbaum, Sichelklee, Sommerflieder, Sommerlinde, Sonnenauge, Sonnenbraut, Sonnenr√∂schen, Spanische G√§nsebl√ľmchen, Spanische Golddistel, Spanische Tanne, Speierling, Spinnweb Hauswurz, Spornblume, Stachel-Lattich, Stacheln√ľsschen, Staudenimmortelle, Stein-Eiche, Steinklee, Steinquendel, Steppen-Wolfsmilch, Sternkugel-Lauch, Steinkraut, Steinsame, Steint√§schel, Steppenschleier, Sterndolde, Stockrose, Strandflieder, Strauchveronica, Strauchwicke, Strohblume, Sumpfzypresse, Sumpfeiche, Sumpfschafgarbe, S/W Maulbeerbaum, Taglilie, Tamariske, Taubenkropf-Leimkraut, Tausendg√ľldenkraut, Tellerkraut, Thymian, Thunbergs Buschklee, Tropfengras, Tundrazypresse, T√ľrkischer Mohn, Verbene, Wacholder, Wallnuss, Waldschmiele, Wald-Tupelobaum, Walzen-Weinraute, Weg-Malve, Wegwarte, Weidenr√∂schen, Weihrauchzeder, Wei√üdorn, Wei√üe Fetthenne, Wei√üe Lichtnelke, Weiss-Eiche, Wermut, Wiesen-Bocksbart, Wiesen-Labkraut, Wiesenmargarite, Wiesensalbei, Wiesen-Schaumkraut, Wild-Astern, Wilde Karde, Wilde-Malve, Wilde M√∂hre, Wilde Resede, Wilder Majoran, Wilder Wein, Wildflieder, Witwenblume, Wolfsmilch, Wolliger Schneeball, Wollziest, Ysop, Zarte Felsenlichtnelke, Zerr-Eiche, Ziest, Zistrose, Zur√ľckgebogener Amarant, Zweifarbige Eiche, Zwerg-Ehrenpreis, Zwerg Hornkraut, Zypresse, X-Wildobstarten,.. Kakteen, Palmen und Steingartengw√§chse sind in einer extra Datenbank und Liste zusammengefasst.¬†Es sind viele essbare Wildplanzen und Heilpflanzen mit dabei. *Greening Deserts Zusammenstellung von trockentoleranten Pflanzen wird st√§ndige erweitert. Pflanzen und Saatgut von den letzten Jahren sollten etwas mehr an Hitze und Trockenheit angepasst sein.

Bl√§tter mit silbriger oder grauer Farbe reflektieren das Sonnenlicht. Harte und dicke Bl√§tter, ebenso feine Haare, Flaum und kleine Bl√§tter helfen gegen die Austrocknung. Pflanzen passen sich seit Millionen von Jahren an das Klima und Wetter an, sie zeigen uns intelligente L√∂sungen in vieler Hinsicht, man braucht nur genau hinzusehen und kann diese Mechanismen der Natur sinnvoll nutzen ‚Äď etwa mit Mischkulturen, Mischw√§ldern und Permakultur. Nicht alle B√§ume und Bl√ľtenpflanzen vertragen gleichzeitig Hitze und Trockenheit, besonders wenn extremen Phasen √ľber mehrere Monate in Folge andauern. Auch die sogenannten Klimawandelgeh√∂lze und ‚resistente‘ Pflanzen brauchen irgendwann Wasser.

Es gibt √ľber 8000 Jahre alten Fichten und viele andere Jahrtausendealte B√§ume, diese haben bestimmt auch viele D√ľrrejahre √ľberlebt, vielleicht sollte man von diesen B√§umen das Saatgut nutzen. F√ľr die Eichen des Leipziger Eichenpark Projektes wurden deswegen auch die √§ltesten Eichen in Th√ľringen und Sachsen besucht. Nach zwei Jahren und verschiedenen Testreihen haben einige Eichen die letzten zwei Jahre unter den extremsten Bedingungen √ľberstanden. Einige Exemplare haben sogar nach etwa drei Monaten ohne Gie√üen √ľberlebt und sind nun fast resistent gegen√ľber Hitze und Trockenheit. Bergeichen-Arten vertragen lange trockene Zeiten. Viele Pflanzen aus dem Bergland und Grasland sind relativ resistent bzw. tolerant gegen√ľber Trockenheit und Hitze, da sie auf nat√ľrliche Weise oft mehr Sonneneinstrahlung und Trockenheit vertragen m√ľssen. In trockenen Regionen und an Feldern der Landwirtschaft sind viele dieser Pflanzen sinnvoll, etwa f√ľr Bl√ľhstreifen und ganze Wildblumenwiesen. Auch die Begr√ľnung von Stadtlandschaften und die Dachbegr√ľnung in urbanen Regionen ist damit m√∂glich, bisher werden f√ľr D√§cher oft nur Sedum-Steingartenpflanzen der Gattung der Familie der Dickblattgew√§chse (Crassulaceae) verwendet, diese bieten jedoch nicht alle so viel Nektar f√ľr Insekten und Bienen wie viele der o.g. Bl√ľtenpflanzen. Bienen sind die drittwichtigsten ‚Nutztiere‘ in Deutschland nach Rind und Schwein, dar√ľber sollten alle mal mehr nachdenken. Wenn die Monokultur-Forst und -Landwirtschaft nicht bald dazulernt und sich entsprechend ver√§ndert, wird dies fatale Auswirkungen auf uns alle haben. Unsere Zukunft ist wirklich in Gefahr, wenn jedes Jahr weitere Krisen kommen und √Ėkosysteme zerst√∂rt werden. Viele dieser Aspekte h√§ngen mehr zusammen als viele denken.

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Klimawandel verstärkt Baumsterben und Waldsterben

Deutschland wird aufgrund des Klimawandels vermehrt mit Naturkatastrophen, Umweltkatastrophen und extremen Wetterlagen wie D√ľrre, extreme Hitze, Hochwasser und Starkregen rechnen m√ľssen. Dazu besteht die Gefahr der W√ľstenbildung (Desertifikation) in einigen Regionen, besonders dort wo die B√∂den stark ausgetrocknet und f√ľr Jahre besch√§digt sind. Durch Erosion, starke Regenf√§lle und Winde werden wertvolle Bodenschichten und wichtige Minerale weggesp√ľlt. Der Oberboden und auch mittlere Bodenschichten k√∂nnen sich stark verh√§rten, sie werden so hart wie Beton oder Stein. Das Regenwasser kann diese B√∂den dann nicht mehr so einfach durchdringen und damit sind dann auch tiefere Bodenschichten gef√§hrdet. Diese Problematik der Bodensch√§digung und Landver√∂dung ist schon lange bekannt, sp√§testens f√ľr die Meisten in der Landwirtschaft und gesamten Gesellschaft seit dem D√ľrresommer 2018. Da nicht genug Vorkehrungen getroffen wurden und immer noch zu wenig gegen diese Entwicklungen getan wird, besteht die Gefahr der √Ėdland- und W√ľstenbildung auch in Deutschland. Ein gro√ües Problem ist die Verh√§rtung und Wasserabweisung der B√∂den durch fettige oder √∂lige Oberfl√§chen. Fette, √Ėle und Wachse von Pflanzenteilen fallen mit dem Feinstaub zu Boden. Der Regen kann dann die oberste Bodenschicht nicht durchdringen und flie√üt oberfl√§chlich ab. Faktoren wie die Bodenart, Pflanzenarten, Temperatur und der Grad der Austrocknung bestimmen wie wasserabweisend der Boden wird. Oft k√∂nnen die B√∂den erst nach der Ernte durch Pfl√ľgen gelockert werden, wenn die Trockenheit jedoch lange anh√§lt besteht dann die Gefahr der Bodenerosion durch Wind – besonders im Herbst gibt es vermehrt Winde und St√ľrme. Wir alle k√∂nnen nur hoffen, dass es nicht noch eine Winterd√ľrre gibt, denn dies w√ľrde die B√∂den f√ľr weitere Jahre besch√§digen. Schon 2018 h√§tten vermehrt Bodenschutzma√ünahmen eingef√ľhrt werden m√ľssen, etwa Abdeckung mit Bodendeckern, Notbew√§sserung mit extra Kan√§len, Teichen und Regenwasserspeichern oberirdisch oder unterirdisch. Es gibt noch einige andere effektive und innovativen Methoden wie Agrophotovoltaik, Hanfanbau und W√ľstenbambus. Diese und weitere Entwicklungen bzw. Projekte wurden w√§hrend der letzten Jahre gestartet um √ľber wirklich nachhaltige und innovative L√∂sungen zu informieren.

Greening Deserts hat seit 2016 viele der genannten Aspekte und Probleme angebracht, analysiert und theoretisch gel√∂st, leider konnten viele der Entwicklungen und Ideen wegen Ignoranz, mangelndem Willen und mangelnder Solidarit√§t gewisser Personen bzw. verantwortlicher Stellen nicht in der Praxis, mit einem Begr√ľnungs- und Forschungscamp, weiter entwickelt und umgesetzt werden. Egoismus, Kompetenzverschiebung, fehlendes Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein der angefragten F√∂rderstellen haben die Arbeit und Projektentwicklungen sogar erschwert und durch lange Wartezeiten gest√∂rt, damit leider auch die Gesundheit und das Leben stark beeintr√§chtigt. Im Prinzip gab es st√§ndig Ausreden in gewissen Bereichen der Politik und Wirtschaft, ob es bestimmte Ereignisse waren, Streitigkeiten zwischen Parteien oder Wahlen, globale Krisen oder andere Probleme.. Fast jeden Tag gab es eine Ausrede anstatt mehr f√ľr den Klima- und Umweltschutz zu tun, vor allem im Bezug auf die Klimakrise, den Kohleausstieg sowie die Folgen der exzessiven Forst- und Landwirtschaft. Es wurde oft genug aufgekl√§rt, gefordert und sogar vor den Folgen gewarnt – leider wurden Greening Deserts Analysen, Artikel, Berichte und Studien nicht ernst genommen. Nun k√∂nnen wir alle die Folgen des menschengemachten Klimawandels direkt erleben und deutlich sehen. Wer es immer noch nicht glaubt oder ernst nimmt wird die Konsequenzen sp√§testens in den n√§chsten Jahren zu sp√ľren bekommen. Es gibt nicht umsonst das Sprichwort: Wer nicht h√∂ren will, muss f√ľhlen.

Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz ist Artenschutz, also auch Menschenschutz. Mensch braucht Natur, Natur braucht keinen Menschen. Man bedenke, wenn es soviel Einsatz wie in der Coronakrise f√ľr die Biodiversit√§t und Klimaproblematiken g√§be, w√ľrden wir dem Klimawandel mit dem n√∂tigen Respekt begegnen. Die Menschen w√ľrde einsehen das kurzfristige Interessen und das seit Jahrzehnten bekannte Wirschaftsinteressen nicht wirklich Nachhaltig sind. Die Menschheit k√∂nnte viele der Folgen und Ursachen wirklich bew√§ltigen und das vielleicht sogar noch vor 2030! Flattening the Curve, die Kurve abflachen sollte auch f√ľr die Klimakrise gelten. Schlie√ülich kam der Coronavirus von einem Tiermarkt mit gef√§hrdeten Arten und einer Region mit schlechten Umweltbedingungen. Die Luftverschmutzung, die Schw√§chung und Zerst√∂rung der Umwelt macht Pflanzen, Tiere und auch Menschen anf√§lliger f√ľr Sch√§dlinge wie gef√§hrlichen Bakterien, Parasiten und Viren. Der Mensch ist also wahrscheinlich selbst daf√ľr verantwortlich, dass der Coronavirus den Weg in die Zivilisation gefunden und sich an den Menschen angepasst hat. Ganz einfach und logisch gedacht sollte das oberste Ziel der Artenschutz und Klimaschutz sein, um weitere Krisen wie die Coronakise in Zukunft zu vermeiden! Um die Zusammenh√§nge zu verstehen, muss man kein Klimaforscher oder Umweltexperte sein. Greening Deserts hat letztes Jahr ein extra Artenschutzprogramm und fordert den Artenschutz auf die oberste Agenda zu stellen. Es sollte etwa zu dem Green Deal und Konjunkturpaket ein Species Protection Deal geben. Denn nochmal im Klartext, Klimaschutz ist auch Artenschutz, also auch Menschenschutz! Die F√∂rderung der Artenvielfalt und Verminderung des Artensterbens sollte eines der wichtigsten Ziele der EU und UN sein.

Zum Ende des Artikels noch ein Statement zu F√∂rderungen und finanzieller Unterst√ľtzung f√ľr Greening Deserts Projekte und Initiativen. Nach Jahren der Projektentwicklungen, kultureller und sozialer Aktionen f√ľr die Gemeinschaft und eine ges√ľndere Umwelt gab es immer noch keine richtige Unterst√ľtzung – besonders in Hinsicht von aktiver und finanzieller Hilfe. Im Gegenteil, die Ignoranz und Kompetenzverschiebung hat sogar noch zugenommen. Es gibt immer wieder Ausreden. Ob es Krisen oder Wahlen sind, es wird einfach nicht richtig gehandelt und st√§ndig etwas versprochen was nicht eingehalten wird. Dies ist nicht nur entt√§uschend und sehr demotivierend, es gef√§hrdet die ganze Arbeit und gesamte Gesellschaft, vor allem macht diese Ignoranz krank. Nach mehrfacher Forderung und Informierung von Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurden viele Ideen von Greening Deserts adaptiert bzw. kopiert und sich damit profiliert, wirklich etwas ver√§ndert wurde dadurch jedoch nicht. Es ist wirklich traurig, denn mit einem Begr√ľnungs- und Forschungscamp im Leipziger Tagebaugebiet und in der Seenlandschaft h√§tten Klimanpassungen und Resistenzen all der genannten Pflanzen l√§ngst erforscht werden k√∂nnen. Die Chance und Gelegenheit die D√ľrrejahre und Hitzeperioden f√ľr eine spezialisierte Baumschule mit realen Bedingungen zu nutzen wurde durch die ignorante Haltung der Verantwortlichen verpasst bzw. verwehrt. Denn jeder wei√ü das man ohne Aufbauf√∂rderung, Entwicklungsf√∂rderung, Forschungsf√∂rderung und aktive Unterst√ľtzung solche Vorhaben nicht oder nur in sehr langer Zeit realisieren kann. Dies wurde auch mehrfach angebracht, es wurde wirklich umfangreich √ľber die wichtigen Aspekte und Fakten informiert, nicht nur die Beh√∂rden, Institutionen, Parteien und gewisse Organisationen. Zum Gl√ľck nehmen es ein paar Kollegen von der AU, EU-Kommission und UN seit letztem Jahr ernst. Greening Deserts Entwicklungen und Konzepte wurden zudem von einigen sehr bekannten internationalen Forschungsinstitutionen best√§tigt. Nocheinmal an Alle ! Wir haben wirklich nicht mehr viel Zeit eine Art Klimawandel-G√§rten und -Baumschulen einzurichten um B√§ume und Pflanzen an den Klimawandel weiter anzupassen. Mit der entsprechenden Unterst√ľtzung k√∂nnte vielleicht bis Fr√ľhsommer 2021 endlich ein entsprechendes Klima- und Forschungscamp im S√ľden von Leipzig realisiert werden. Auch Jungpflanzen und Saatgut k√∂nnen dann weiter besorgt werden. Greening Deserts Gr√ľnder kann jedoch nicht immer weiter sein letztes Geld, etwa f√ľr den Lebensunterhalt, daf√ľr einsetzen. Es gilt das Motto ohne Moos nix los und damit wird es keine Verbesserung der aktuellen Umst√§nde und der Klimakrise geben. Denn viele sinnvolle L√∂sungen wurden √ľber die Jahre hart erarbeitet, eine effektive und schnellere Umsetzung ben√∂tigt jedoch die finanzielle Hilfe und tatkr√§ftige Unterst√ľtzung von uns allen. Wenn nicht endlich entsprechend gehandelt wird, zahlen alle den Preis, vor allem aber die Bev√∂lkerung, Landwirte und Waldbesitzer.

Weitere gute Ideen und L√∂sungen kann man auf den offiziellen Seiten und im Greening Deserts Masterplan f√ľr Tagebaugebiete nachlesen.

N√ľtzliche Fragen, Hinweise und konstruktive Vorschl√§ge sind jederzeit willkommen ‚Äď besonders zu der Klimawandel-Pflanzenliste.

Der Artikel wurde Mitte August 2020 veröffentlicht.

Weitere Infos:

http://trilliontrees.eu

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Update zum Gesundheits-, Klima-, Umwelt und Waldzustandsbericht

In Deutschland gibt es √ľber 11 Millionen Hektar Waldgebiete mit etwa 90 Milliarden B√§umen, dies entspricht etwa 32 Prozent der Landfl√§che. Der CO2-Speicher kollabiert durch zerst√∂rte B√∂den und W√§lder. 2018 bis Herbst 2020 wurden durch die D√ľrre, Hitze, St√ľrme und Baumkrankheiten etwa 350.000 Hektar Wald zerst√∂rt. √úber 80 Prozent der B√§ume sind krank! Dazu gibt es seit vielen Jahren ein schleichendes Baumsterben und Waldsterben welches durch den extremen Klimawandel und die Wetterereignisse der letzten Jahre sichtbar wird.

Die massive Umweltverschmutzung und Zerstörung der Artenvielfalt macht nicht nur die Bäume krank sondern auch andere Pflanzen, ebenso wie viele Nutzpflanzen.
Wenn Pflanzen und Tiere nicht wirklich gesund leben wirkt sich dies auch auf die Lebensmittel und Ern√§hrung aus, d.h. auch Menschen werden durch die extremen Umweltbedingungen, kranke Umwelt und „kranke Nahrung“ krank. Die B√∂den sind durch die extensive Forst- und Landwirtschaft stark belastet, √ľber 70 Prozent der deutschen Gew√§sser ist in einem bedenklichen Zustand. Ausgetrocknete Fl√ľsse, Wiesen und W√§lder sind nicht nur ein trauriger Anblick, es kann auch der geistigen Gesundheit und menschlichen Seele stark zusetzen. Besonders Risikogruppen, kranke und schwache Menschen haben damit zu k√§mpfen. In Europa gab es in den letzten Jahren mehr Tote durch Hitze und Kreislaufkrankheiten als durch den Coronavirus. Im Prinzip ist die Coronakrise als ein Teil der Klimakrise zu sehen, denn der Virus entsprang aus einer kranken Umwelt mit starker Umweltbelastung, kranken Tieren und bedenklichen Zust√§nden. √Ąhnlich wie kranke B√§ume st√§rker von Bakterien, Pilzen, Parasiten oder Sch√§dlingen befallen werden, k√∂nnen kranke Tiere und Menschen auch durch gef√§hrliche bzw. sch√§dliche Organismen st√§rker befallen werden. Bakterien und Viren verbreiten sich durch Umweltverschmutzung, in einer kranken Umwelt und in kranken Gesellschaften schneller – besonders wenn sie sich anpassen, mutieren und dann aggressiv vermehren. Wenn die Klimakrise nicht von allen ernst genommen und in den n√§chsten Jahren stark gemildert wird, werden Naturkatastrophen und Pandemien wahrscheinlich sehr viel h√§ufiger auftreten.

In den letzten Jahren konnte man einen sehr starken Anstieg von Krankheiten und Wetterextremen bemerken. Die Symptombek√§mpfung der Folgen des Klimawandels sollte also nicht prim√§r die Aufgabe sein wie es momentan der Fall ist. Die L√∂sung der Ursachen der Klimakrise sollte alle Nationen und Menschen zu einem nachhaltigeren Leben, Konsum und einer nachhaltigeren Produktion bewegen. Die ma√ülose Verschwendung von Energie, Nahrung und anderen Ressourcen muss aufh√∂ren, zudem so viele Produkte gar nicht konsumiert werden k√∂nnen und oft √ľber die H√§lfe weggeschmissen wird, etwa Lebensmittel wie Fleisch. All die Lebensformen und √Ėkosysteme, welche damit sinnlos zerst√∂rt werden verschlimmern die Lage mit jedem Tag. Die globale Erw√§rmung durch die Treibhausgase ist also nur eines der Probleme im Bezug auf den vom Menschen gemachten Teil des Klimawandels.

Die Gesellschaft muss endlich konsequenter handeln und das jeden Tag! Wir haben wirklich nicht mehr viel Zeit um das Artensterben und die Klimakrise zu mindern bevor es zu sp√§t ist. Wer es nicht glaubt braucht nur die aktuellen Artenschutzberichte, Waldbr√§nde und D√ľrrejahre zu analysieren. Es wurden wirklich genug gute L√∂sungen f√ľr jeden angeboten, ob f√ľr arm oder reich, bekannt oder unbekannt. Jeder kann jeden Tag etwas tun. Ausreden wie die Arbeit, Familie, keine Zeit oder Geld z√§hlen nicht. Mit Geld alleine kann man viele der Probleme sowieso nicht wirklich l√∂sen oder einfach so wiedergutmachen. Nat√ľrlich kann mit finanziellen Mitteln und entsprechenden Ressourcen einiges beschleunigt und verbessert werden, besonders wenn es um Artenschutz, Begr√ľnung-, Bewaldung, Biodiversit√§t, gr√ľne und saubere Technologien geht. Zum Schluss noch ein paar traurige Fakten. Pro Tag sterben etwa 150 Arten, weltweit sind √ľber eine Million Arten bedroht. Wenn das Massensterben weitergeht und wichtige Schl√ľsselarten aussterben wird bald auch Spezies Mensch auf der Liste der bedrohten Arten stehen.

D√ľrre, Hitze und trockene B√∂den in Deutschland – Klimawandel verst√§rkt Klimakrise und Trockenheit

Seit 2018 werden jedes Jahr neue Rekorde im Bezug auf die D√ľrre aufgestellt, etwa hei√üeste und trockenste Monate seit Jahrhunderten. Die Trockenheit, Hitze und Sch√§dlinge setzen den W√§ldern seit 2019 immer mehr zu und leider ist auch 2020 keine Besserung in Sicht. In Deutschland gab es die schwersten Waldsch√§den seit √ľber 200 Jahren. Br√§nde und St√ľrme haben st√§rkere Auswirkungen, durch das viele Schadholz und durch die Baumsch√§den gibt es mehr Probleme mit Sch√§dlingen und Pilzbefall. Feinst√§ube und Umweltgifte aus der Landwirtschaft geben vielen Pflanzen und Tieren den Rest, besonders Insekten wie Bienen leiden unter der Umweltzerst√∂rung.

Luftverschmutzung, Insektizide und Pestizide sind nicht nur eine Gefahr f√ľr Bienen, sie gef√§hrden auch viele andere Arten, besonders in N√§he von Landwirtschafts- und Viehwirtschaftsbetrieben. Viele der typischen B√§ume und W√§lder der Forstwirtschaft sind Monokulturen und Nadelh√∂lzer wie Douglasien, Fichten, Kiefern, L√§rchen und Tannen ‚Äď diese bieten leider nicht viel Nektar. Fast 80 Prozent der Nadelh√∂lzer wurden wegen Sch√§digungen gef√§llt. Mit knapp 70 Prozent war der Anteil des Schadholzeinschlags am gesamten Holzeinschlag 2019 mehr als dreimal so hoch wie im Jahr 2010. Wie schon im Artikel zum Leipziger Projekt Eichenpark der Vielfalt beschrieben sind auch starke Baumarten wie Eichen betroffen. Ob durch Sch√§dlinge, Mehltau oder Trockenstress, die Pflanzen leiden sehr stark unter der Trockenheit. Eichen geh√∂ren wie viele Laubb√§ume zu den Tiefwurzlern, welche Wasser aus unteren Bodenschichten holen. Was sie selbst nicht ben√∂tigen, geben sie n√§her an der Oberfl√§che wieder ab. Dies macht Eichen zu einem guten Bodenregulator, etwa durch ausgepr√§gte Symbiosen mit Mikroorganismen und Pilzen. Eichen und andere robuste B√§ume haben ebenso unter dem Klimawandel zu leiden wie viele Menschen und Tiere. Baumsch√§den und Waldsch√§den entstehen nicht nur durch Br√§nde, D√ľrre und Hitzewellen, sondern auch durch Pilzbefall, Sch√§dlinge, Schneebruch, St√ľrme, √úberschwemmungen und Umweltgifte – sowie durch Luft- und Wasserverschmutzung.

Nach Angaben der Klimaforschung, Langzeitstudien und Wetterexperten wird extreme Trockenheit im Sommer in Europa normal. Im Fr√ľhjahr fehlt ebenfalls vielerorts weltweit das Wasser f√ľr ein gesundes Pflanzenwachstum. Die B√∂den und W√§lder k√∂nnen weniger Wasser halten, da die wichtigen Speicher nicht nur ausgetrocknet sondern besch√§digt sind, d.h. die Speicherkapazit√§t ist vermindert und in einigen F√§llen f√ľr Jahre reduziert. Wenn mittlere und tiefere Bodenschichten verh√§rten, Humusschichten zu Staub zerfallen oder zerst√∂rt sind, hilft auch viel Regen erstmal nicht weiter. Es braucht dann Jahre viel m√§√üigen Regen und einiges an Pflanzenwachstum bis diese Bodenschichten wieder gelockert und gew√§ssert sind. B√§ume, Hecken und andere Pflanzen welche komplexe, starke und tiefe Wurzeln bilden k√∂nnen brauchen einige Jahre um mittlere und tiefe Bodenschichten wieder zu lockern. Viele Pflanzen verlieren w√§hrend einer D√ľrre oder extremem Trockenheit √Ąste, Bl√§tter und Fr√ľchte. Der Anteil von B√§umen mit deutlichen Kronenverlichtungen stieg im 2019 auf etwa 35 Prozent. Sind die B√§ume und Pflanzen generell geschw√§cht sind sie leichter anf√§llig f√ľr Parasiten und andere Sch√§dlinge wie Borkenk√§fer, Prachtk√§fer und Prozessionsspinner. Das Schadholz kann in den meisten F√§llen nicht im Wald verbleiben. Viel vom diesem Holz ist f√ľr eine Holzverarbeitung bzw. hochwertige Produkte f√ľr den Bau und die M√∂belbranche nicht geeignet. Oft bleibt nur noch die Option der Verarbeitung zu minderwertigen Holzprodukten wie Spanplatten oder Holzpellets. Es kommt seit 2018 viel Schadholz auf den Markt und der Holzpreis ist dramatisch eingebrochen, die Prognosen f√ľr 2021 und 2022 sehen nicht besser aus. Es ist momentan pro Jahr soviel Holz welches im Normalfall f√ľr drei Jahre oder mehr reichen w√ľrde. Die Forst- und Holzindustrie verzeichnet massive Verluste, sogar billiges Eichenholz wird bereits als Feuerholz verkauft. Forstbetriebe und Waldbesitzer werden lange zu tun haben um die Sch√§den der letzten Jahre zu kompensieren und zu reparieren.

Auf der Erde gibt es etwa vier Milliarden Hektar Wald. Weltweit gibt es ungef√§hr 60.000 Baumarten und davon sind √ľber 10.000 vom Aussterben bedroht. Mehr als die H√§lfte der europ√§ischen Baumarten ist nach einer Einsch√§tzung der Weltnaturschutzunion (IUCN) gef√§hrdet. Von den etwa 450 Baumarten kommen 265 auf keinem anderen Kontinent vor. Mehr als 150 Arten sind bedroht. 66 Arten sind auf der h√∂chsten Stufe der Gef√§hrdung und damit kurz vor dem Aussterben. Insgesamt werden weltweit mehr als 28.000 Tier- und Pflanzenarten als gef√§hrdet gelistet. Dies sind Daten und Statistiken der letzten Jahre und einige der Zahlen sind heute nicht mehr aktuell, besonders nach den massiven D√ľrreperioden und Waldbr√§nden. Man kann davon ausgehen, dass nun weitere Arten in betroffenen Regionen bedroht oder ausgestorben sind.

Zuk√ľnftige Herausforderungen, Konflikte, Kriege und Krisen wegen der weltweiten Wasserverf√ľgbarkeit und Wasserversorgung

Die Wasserreserven im Boden werden immer knapper, die B√∂den werden insgesamt immer trockener. Seit 2015 ist es in Deutschland relativ trocken. Die beiden vergangenen Jahre √ľbertrafen die bisherige Rekordd√ľrre von 1976. Damals war es f√ľnf Jahre lang au√üergew√∂hnlich trocken und einige Baumarten wurden durch trockenresistente Arten wie Hainbuche, Elsbeere und Feldahorn ersetzt bzw. erg√§nzt. Was bringt jedoch die Anpassung der W√§lder an die Krise und der Waldumbau wenn das Grundwasser sinkt, Seen, Fl√ľsse und Wasserspeicher teilweise austrocknen? Ein gro√ües Problem sind auch Trockenzeiten im Winter, denn wenn der Schnee fehlt gibt es sehr viel weniger Wasser durch die Schneeschmelze. Das Problem ist schon lange bekannt, etwa die fehlende Wasserversorgung durch das Verschwinden von Gletschern und gro√üen Schnee- oder Eisfl√§chen. Wenn Gebirge und die Meere mehr Sonne absorbieren heizt sich der Planet noch schneller auf, besonders am Nordpol. Br√§nde und sehr hei√üe Zeiten in n√∂rdlichen Gebieten in Russland beschleunigen au√üerdem das Auftauen vom Permafrost-Boden. √Ąhnlich wie beim gr√∂√üten Anteil am Treibhausgas Methan durch die Landwirtschaft bzw. Viehwirtschaft wird Methan durch die Zersetzung der aufgetauten Biomasse freigesetzt. Da dies in sehr kurzer Zeit passiert kann die Atmosph√§re, Biosph√§re und die Wettersysteme dies nicht einfach so ausgleichen, die Folge sind extreme Ver√§nderungen des Klimas und das Ansteigen von extremen Wetterlagen. Seit einigen Jahren konnten durch Klimaforscher etwa die Zusammenh√§nge von extremer D√ľrre und starken Fluten nachgewiesen werden. Es gab mittlerweile mehrere Jahrhundertbr√§nde, Jahrhundertd√ľrren und Jahrhundertfluten, nicht nur in Deutschland und Europa – leider auch in Afrika, Amerika, Asien und Indien.

Nach verschiedenen Umfragen machen sich etwa 80 Prozent gro√üe bis sehr gro√üe Sorgen wegen der anhaltenden Trockenheit. In Frankreich, Polen, Tschechien und anderen europ√§ischen L√§ndern war der Fr√ľhling in diesem Jahr von geringen Niederschl√§gen gepr√§gt. Franz√∂sische W√§lder sind sehr stark durch die D√ľrrejahre und den Hitzesommer 2019 gef√§hrdet. Es war eine der t√∂dlichsten Hitzewellen in ganz Europa, es gab Tausende Tote durch die Hitze. Auf Satellitenbildern sind die sch√§dlichen Auswirkungen der D√ľrren gut zu erkennen, viele braune und graue Felder in Europa, auch viele gro√üe St√§dte wie Berlin sind davon betroffen. Am st√§rksten betrifft es die Regionen im Norden und Osten, im Prinzip sind alle Bundesl√§nder betroffen. Vor allem die St√§dte br√§uchten mehr Gr√ľn, da sie sich besonders stark aufheizen. Was man immer √∂fter sieht sind ausgetrocknete Wiesen, vertrocknete B√§ume und Str√§ucher. Die Parks und Wasserfl√§chen sind deshalb genauso wichtig wie die Begr√ľnung von D√§chern und Fassaden. Die Bodenfeuchtigkeit, der gesamte Grundwasserspiegel und die Grundwasserst√§nde in Deutschland sind zu niedrig, jedenfalls im Bezug auf normale Niederschlagsmengen und Wasserst√§nde. Im April 2020 fielen in allen Bundesl√§ndern deutlich zu wenige Niederschl√§ge, besonders betroffen waren die L√§nder Sachsen-Anhalt, Sachsen und Th√ľringen. Die Bodenfeuchtigkeit im Oberboden und Gesamtboden ist f√ľr viele Pflanzen einfach zu wenig. Durch den Mangel am pflanzenverf√ľgbaren Wasser tritt schnell Trockenstress bzw. Wasserstress auf. Die Fotosynthese der Pflanzen und das Wachstum nimmt ab. F√§llt das nutzbare Bodenwasser weiter, kommt es zu Pflanzenwasserstress und die Pflanzen fangen an zu vertrocknen.

Der D√ľrremonitor des Helmholtz-Zentrums f√ľr Umweltforschung hat gezeigt, dass der Gesamtboden in gro√üen Teilen Deutschlands im April und Hochsommer 2020 durch extreme bis au√üergew√∂hnliche D√ľrre gekennzeichnet war. √Ąhnlich wie der D√ľrremonitor vom Umweltforschungszentrum in Leipzig gibt es auch ein Forschungsprojekt in der Schweiz Namens Drought CH bzw. Trockenheit.ch, dort werden Informationen zur aktuellen Lage gezeigt. Die Kollegen fassen auch viele interessante Daten der letzten Jahre zusammen. Solche Informationen werden immer wichtiger, besonders wenn sich Konflikte um Wasserressourcen in Zukunft h√§ufen, ob in der Energiewirtschaft wegen der K√ľhlung oder in der Landwirtschaft f√ľr die landwirtschaftliche Beregnung. Es betrifft viele europ√§ische L√§nder. Werden die Wasserreserven immer knapper k√∂nnen Nutzungskonflikte um Wasserressourcen erheblich versch√§rft werden. Die Wassernutzung, Wasserressourcen und das Wassermanagement muss sparsamer bzw. nachhaltiger werden, damit es in den n√§chsten Jahren nicht auch noch eine Wasserkrise gibt. Nutzung von Teichen, Wassert√ľrmen und unterirdischen Wasserreservoirs um Regenwasser zu sammeln ergibt immer mehr Sinn, besonders wenn man bedenkt das deutschlandweit etwa 80 Prozent der Bew√§sserung mit Grundwasser erfolgt. Ein steigender Wasserbedarf aus der Landwirtschaft steht anderen Nutzungsinteressen und Problemen gegen√ľber, etwa der √∂ffentlichen Versorgung mit Trinkwasser welches zu √ľber 70 Prozent aus Grundwasser gewonnen wird. In trockenen Zeiten verbrauchen zudem die W√§lder viel Grundwasser. Das D√ľrrejahr 2018 und 2019 hat viele B√∂den und Wasserspeicher stark ausgetrocknet, um dies auszugleichen braucht es viele Jahre Regen √ľber den √ľblichen Gesamtjahresdurchschnitt. Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen sind die niederschlags√§rmsten Bundesl√§nder. Konkrete Zahlen dazu findet man auf entsprechenden Wetterportalen und Statistikseiten.

Waldsterben, W√ľstenausbreitung und W√ľstenbildung in Europa

Durch das dritte D√ľrrejahr in Folge wird es auch im Winter und Fr√ľhjahr 2020 erhebliche Probleme f√ľr die Pflanzenwelt geben, da sich viele B√∂den und Pflanzen unter diesen extremen Bedingungen nicht so einfach erholen k√∂nnen. Die Garten-, Park- und Waldpflege ist dieses Jahr also wichtigen denn je, jeder B√ľrger sollte in seiner Freizeit mit anpacken, auch wenn es nur ein paar Eimer Wasser f√ľr den Baum vor der T√ľr sind oder etwas Bew√§sserung f√ľr B√ľsche, Hecken oder B√§ume an der Stra√üe ist. Das Bewusstsein f√ľr die nachhaltige Verwendung und die Problematik der Wasserverschwendung wird leider immer noch nicht richtig ernst genommen. Die Produktion von einem Kilo Rindfleisch ben√∂tigen etwa 15.000 Liter Wasser, Schweinefleisch knapp 6000 und H√ľhnerfleisch 4.300 Liter. Der durchschnittliche Wasserfu√üabdruck in Deutschland betr√§gt pro Person t√§glich 3.900 Liter. In diese Zahl sind die Wassermengen eingerechnet, die f√ľr die Produktion von konsumierten Lebensmitteln und G√ľtern im eigenen Land anfallen, aber auch das Wasser, dass beispielsweise f√ľr die Herstellung von Kleidung oder Elektroger√§ten im Ausland ben√∂tigt wird. Dies betrifft auch ‚√∂kologischere‘ Elektroautos, diese werden leider immer noch mit viel Kohle, Plastik und √Ėl hergestellt. Alleine der Kohlestrom f√ľr die Autoproduktion und den Bahnverkehr betr√§gt astronomische Ausma√üe. Die Gefahr der W√ľstenbildung hat sich nicht nur in S√ľdeuropa erh√∂ht, auch Landschaften in West- und Osteuropa sind durch zunehmende D√ľrren und Bodendegradation bedroht. Wenn die Landver√∂dung weiter fortschreitet wird es wohl mehr W√ľsten in Deutschland geben, so wie die gr√∂√üte W√ľste Deutschlands.

Die Lieberoser W√ľste, kurz auch nur W√ľste oder Klein Sibirien genannt, ist eine rund f√ľnf Quadratkilometer gro√üe sandige Offenfl√§che innerhalb der Lieberoser Heide in der brandenburgischen Niederlausitz, rund 95 Kilometer s√ľd√∂stlich von Berlin und 20 km n√∂rdlich von Cottbus. Sie ist damit die gr√∂√üte W√ľste Deutschlands. In Mitteleuropa d√ľrfte sie ansonsten wohl nur von der noch ausgedehnteren polnischen BŇāńôd√≥w-W√ľste √ľbertroffen werden. Entstanden durch einen gro√üen Waldbrand im Jahr 1942, war sie sp√§ter Kern des sowjetischen Truppen√ľbungsplatzes Lieberose. Durch die st√§ndige Nutzung mit schwerem milit√§rischen Ger√§t blieb das Gel√§nde dauerhaft offen und entwickelte sich zu einer so genannten Panzerw√ľste. Nach der Deutschen Wiedervereinigung und dem endg√ľltigen Abzug der Gruppe der Sowjetischen Streitkr√§fte in Deutschland blieb das Gel√§nde seit 1994 weitgehend sich selbst √ľberlassen und ist nun Teil des Naturschutzgebiets Lieberoser Endmor√§ne. Weite Teile der W√ľste befinden sich seit 2006 im Besitz der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, die sich auch dort die Entwicklung eines Wildnisgebietes zum Ziel gesetzt hat. Quelle: Wikipedia

2019 war das hei√üeste Jahr in der Geschichte Europas, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist es mit dem D√ľrrejahr 2018 und D√ľrresommer 2020 nun die schlimmste D√ľrre in Folge seit 250 Jahren. Die D√ľrren und Hitzewellen der letzten Jahre zeigen deutlich, dass die Klimakrise erhebliche Auswirkungen auf unser Leben, die Umwelt, den Konsum und unser Wirtschaften hat. Eine Anpassung der Pflanzen an das extremere Klima findet zwar schon von Natur aus statt, sollte jedoch durch nachhaltige Strategien der Klimawandelanpassung unterst√ľtzt und verbessert werden. Dies sollte nicht nur f√ľr Kultur- und Nutzpflanzen gelten oder f√ľr Nutztiere, sondern auch besonders f√ľr gef√§hrdete Arten. Die egoistische Art, Lebensweise und Arbeitsweise in gewissen Bereichen der Gesellschaft und Industrie, etwa der Energie-, Land- und Forstwirtschaft schadet der Umwelt. Egoismus, Ignoranz und wenig Wille zur Ver√§nderung in Richtung Nachhaltigkeit, Natur- und Umweltschutz hat eine zerst√∂rerische Chemieindustrie, Energiewirtschaft, Luftfahrt, Schifffahrt, Schwerindustrie, Monokultur-Landwirtschaft und eint√∂nige Forstwirtschaft hervorgebracht.

Die Artenvielfalt, Boden- und Wasserqualit√§t hat extrem darunter gelitten, wertvolle Landschaften und Lebensr√§ume wurden zerst√∂rt oder sind durch die rigorose Profitgier und Umweltzerst√∂rung verloren gegangen. Wenn es so weiter geht, auch unabh√§ngig von der Klimakrise, wird es bald kein fruchtbares Land mehr geben, sondern nur noch Staub und W√ľste. Greening Deserts Klimaanalysen und Langzeitstudien haben in Abstimmung mit internationalen Klimaforschern und Klimamodellen mehrfach eine Verst√§rkung der extremen Wetterlagen best√§tigt – und das schon vor den D√ľrrejahren oder Jahrhundertfluten wie in Europa und Indien 2018 und 2019. Es wurde mehrfach gewarnt das sich extreme D√ľrren und Fluten in Europa h√§ufen, anfangs in S√ľdeuropa und mit den D√ľrrejahren auch in Mitteleuropa. Dies hat nun sogar das Helmholtz-Zentrum f√ľr Umweltforschung (UFZ) in Leipzig mit einer Studie best√§tigt. Jetzt brauchen wir nur noch realistische L√∂sungen und Machbarkeitsstudien um diesen extrem schnell fortschreitenden Ver√§nderungen entgegenzuwirken. Es weht ein Wind der Ver√§nderung.

Gew√∂hnlich zieht der Jetstream mit den Hoch- und Tiefdruckgebieten von Westen nach Osten und beschert Mitteleuropa einen Mix aus Sonne, Wolken und Regen. Doch mit dem beschleunigten Klimawandel verharren im Sommer die Hochdruckgebiete h√§ufiger wochenlang √ľber einigen europ√§ischen Regionen. Dadurch gibt es lange Hitzewellen und Trockenheit, in den Tiefdruckgebieten gibt es dann √∂fter mal Starkregen und √úberschwemmungen. Es wurden die Jahre diverse Temperatur- und Hitzerekorde aufgestellt, 2020 gab es viele kalte Sommern√§chte und sehr gro√üe Temperaturschwankungen. Durch viele trockene und windige Tage hat sich die Trockenheit insgesamt noch verst√§rkt. Der durch Wind- und Sturmsch√§den verursachte Holzeinschlag betrug 2018 18,5 Millionen Kubikmeter. Das ist eine Vervierfachung im Vergleich zum Vorjahr. Es gibt viele Waldbr√§nde da die B√∂den und obersten Schichten mit √Ąsten, Laub oder Nadeln sehr trocken sind. Die Brandgefahr ist auch f√ľr die Landwirtschaft sehr hoch, besonders wenn trockene Felder Feuer fangen, etwa durch unachtsame Autofahrer und Raucher oder durch Glasscherben.

Ein Feldbrand, Forstbrand oder Waldbrand ist kein Spa√ü, da er auf Siedlungen √ľbergreifen kann.

In vielen deutschen St√§dten herrscht Ausnahmezustand, da sich die Asphalt- und Betonw√ľsten oft mehr aufheizen als das Umland k√∂nnen schnell mal Hitzerekorde von √ľber 40 Grad erreicht werden. Es sterben viele Menschen, Tiere und Pflanzen. Im Stadtgebiet Frankfurt m√ľssen durch die wochenlange Trockenheit und Hitze im Hochsommer 2020 wahrscheinlich tausende tote B√§ume gef√§llt werden. Besonders in den trockensten Gegenden Deutschlands sind besonders viele D√∂rfer und St√§dte vom Baumsterben betroffen. Durch den Trockenstress und Pflanzenwasserstress welcher die Pflanzen √ľber die Jahre gesch√§digt und geschw√§cht hat reicht eine relativ kurze Hitzephase um den Pflanzen den Rest zu geben, da hilft dann oft viel gie√üen auch nichts mehr. Im Gegenteil, zu viel Wasser auf einmal kann den Pflanzen sogar schaden, etwa wenn durch einen gro√üen Teil vertrockneter Bl√§tter die Pflanze nicht viel Wasser aufnehmen kann, es droht dann bei den hohen Temperaturen eine beschleunigte Wurzelf√§ule, was √∂fter bei Leitungswasser und ausgetrockneten Wurzeln auftreten kann. Wenn viele der tieferen Bodenschichten komplett ausgetrocknet sind kann das Wasser nicht richtig abflie√üen, es bildet sich dann an manchen Stellen Staun√§sse. G√§rtner und Pflanzenexperten kennen das Problem. Also wenn m√∂glich mit Regenwasser gie√üen und dann nicht zu viel aufeinmal, lieber gro√üfl√§chig und √ľber ein paar Abende verteilt. Ist der Boden nicht zu hart, kann man an einigen Stellen mit einem spitzen Stab Drainagen setzen. Wenn der Boden insgesamt leicht durchfeuchtet ist kann das Regenwasser dann besser bis in tiefere Schichten und Wurzelbereiche vordringen.

Der Klimawandel kennt keine Grenzen, weite Teile Europas sind von der D√ľrre und Wasserknappheit betroffen. Wir brauchen schnellstm√∂glich eine Anpassung und Verbesserung der Wasserwirtschaft bzw. des Wassermanagements um die √∂ffentliche Trinkwasser- und Nutzwasserversorgung langfristig sicherzustellen. Die Angst vor den Folgen eines dritten D√ľrrejahres ist gro√ü, besonders wenn der Grundwasserspiegel sinkt, ganze Fl√ľsse und Seen austrocknen. Die Trockenheit bedroht historische G√§rten und sogar bekannte Parks, die Trockenheit wirkt sich auch indirekt auf das gesamte Pflanzenwachstum in der Umgebung aus. Nur wenn die Ausbreitung einer gesunden und relativ wilden Natur durch g√ľnstige Bedingungen gef√∂rdert wird kann sich die Natur insgesamt erholen und regenerieren. Dies ist jedoch bei einer eint√∂nigen Monokultur-Land- und Forstwirtschaft schwer m√∂glich, aber nicht unm√∂glich. Manche Folgen sind erst Jahre sp√§ter zu sp√ľren da Umwelt- und Wettersysteme teilweise sehr langsam reagieren. Es ist √§hnlich wie mit dem Nitrat oder G√ľlleproblem, wo in einigen extremen F√§llen erst im Laufe der Jahre das Grundwasser belastet und verschmutzt wird.

Wirklich ernste Konsequenzen f√ľr die Landwirtschaft werden erst noch kommen, voraussichtlich in den Jahren 2025 bis 2030. Seit 2013 bis 2015 gab es massive Ver√§nderungen in den globalen Wettersystemen und Kreisl√§ufen. Viele dieser Ver√§nderungen geschehen au√üerdem schleichend und √ľber l√§ngere Zeitr√§ume, sind also nicht so deutlich zu erkennen wie bei den Folgen durch einen D√ľrresommer. Damit man wirklich etwas nachhaltig und positiv ver√§ndern kann, sollte man also in Zeitfenstern von √ľber 10 Jahren oder sogar in Jahrzehnten denken. Es ist n√§mlich erschreckend selbst nat√ľrliche Mischw√§lder zu sehen welche unter den Klimaver√§nderungen leiden. Die D√ľrrejahre haben sogar starke Auswirkungen auf feuchte Gebiete, da der Grundwasserstand durch die langen Trockenperioden √∂fters sinkt. Feuchtgebiete und Moore k√∂nnen austrocknen, dann steigt die Wahrscheinlichkeit von Moorbr√§nden und Waldbr√§nden. Dazu kommen die Probleme durch den Torfabbau und die Trockenlegung von Landschaften f√ľr die Landwirtschaft. Dem vielf√§ltigen Waldumbau und der Erweiterung von Feuchtgebieten wie Auen und Mooren muss endlich Vorrang gegeben werden. Dabei sollten viele Naturschutzgebiete, Nationalparks, naturbelassene Regionen und naturnahe Landschaftsschutzgebiete erweitert und wenn m√∂glich auch verbunden werden, etwa durch Bl√ľhstreifen und Wildwiesen. Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz sollten auch auf urbane Regionen und gr√∂√üere Stadtparks bzw. Stadtw√§lder erweitert werden. Spezielle Wildnis-Biotope f√ľr eine relativ freie Entwicklung von wirklich ’nat√ľrlicher Natur‘ sollten ebenso in den Schutzgebieten erm√∂glicht werden. Denn Natur ist nicht gleich Natur, jedenfalls nach dem Verst√§ndnis der Gesellschaft und Menschen.

Die Bodenqualit√§t und ges√ľndere B√∂den durch eine vielschichtigere Forst- und Landwirtschaft, sowie ein besseres Wassermanagement sind wichtig um die Folgen des Klimawandels zu mildern. Der schon oft erw√§hnte Aufbau von Humus, Anbau von Tiefenwurzlern, Bodenverbesserungs- und Gr√ľnd√ľngerpflanzen k√∂nnen erheblich zur Bodenbildung und Verbesserung des Gesamtbodens beitragen. Schutzschichten mit Bodendeckern und Wildblumenwiesen k√∂nnen die B√∂den in besonders hei√üen und trockenen Zeiten sch√ľtzen. Es gilt das Prinzip, einfach mal wachsen lassen und die Natur bei der Ausbildung von Biodiversit√§t mit nat√ľrlichem Saatgut unterst√ľtzen. Nat√ľrlich mit geeigneten Arten je nach Region und Vegetationszone, also passende Pflanzen f√ľr Bergland, Feuchtgebiete, Grasland, Wiesen und W√§lder. Dazu sollte man mehr √ľber Wasserpflanzen nachdenken, sie dann auch f√ľr die Verbesserung der Gew√§sser einsetzen. Denn ein gro√üer Teil der Fl√ľsse und Seen in Deutschland ist in einem bedenklichen Zustand, jedenfalls wenn es um den √∂kologischen Aspekt, die angrenzende Landwirtschaft, die Schifffahrt und Artenvielfalt geht. Ohne √Ėkosystemdienstleistungen w√§re menschliches Leben auf der Erde nicht m√∂glich. Weltweit befinden sich etwa 60 % der vom Millennium Ecosystem Assessment untersuchten √Ėkosystemdienstleistungen in einem bedenklichen Zustand, sie sind durch Umweltverschmutzung und Umweltsch√§den stark gef√§hrdet. Wird die Landwirtschaft und Forstwirtschaft nicht nachhaltiger gestaltet und an den Klimawandel angepasst, ist mit vermehrten Ernteausf√§llen und Waldverlusten zu rechnen.

Wir alle m√ľssen mit anpacken ganze Landschaften vielf√§ltiger und widerstandsf√§higer gegen√ľber Klimaextremen zu gestalten, auch urbane Regionen und St√§dte – daf√ľr wurde u.a. das Urban Greening Camp Projekt gestartet. Mehr Stadtbegr√ľnung, Solar- und Wasserfl√§chen sowie hellere Oberfl√§chen k√∂nnen Stadtgebiete abk√ľhlen, f√ľr naturnahe Erholungsgebiete und biologische Vielfalt sogen. Eine solidarische Landwirtschaft und Gemeinschaftsg√§rten sind auch gute L√∂sungen welche mehr Artenvielfalt und gemeinschaftliche Gewinne einbringen k√∂nnen.

Hier noch ein paar weitere Vorschl√§ge f√ľr die Verbesserung.

  • Alternative Wasserspeicher oberirdisch und unterirdisch, z.B. Teiche mit klassischer Lehmabdichtung welche mit Folien oder Gr√§ben aufgef√ľllt werden.
  • Die Bio√∂konomie, √∂kologischer Landbau und solidarische Landwirtschaft hat unz√§hlige Potentiale, man muss sie nur erkennen.
  • Humusreiche B√∂den k√∂nnen bis zu vierfaches ihres Eigengewichts an Wasser speichern.
  • Steinstaub aus Basalt kann gro√üe Mengen an CO2 binden, welches vom Regenwasser aufgenommen wird wenn es auf den Boden f√§llt. Durch die Verwitterung entstehen Karbonate, diese werden √ľber B√§che und Fl√ľsse in die Ozeane gesp√ľlt.
  • Erweiterte Nutzung von Regenwasserspeichern im Boden welche mit Planen im Fr√ľhjahr aufgef√§llt werden, manche G√§rtner und Landwirte nutzen eh Fr√ľhbeetfolien oder Unkrautflies, dies k√∂nnte sinnvoll f√ľr die Regenwassergewinnung eingesetzt werden.
  • Mehr Feuchtgebiete und Erweiterung von Feuchgebieten kann den Wasserhaushalt und Wasserkreislauf verbessern. Verschiedene Wasserpflanzen erh√∂hen nicht nur die biologische Vielfalt, sondern sind auch gut gegen D√ľrre.
  • Das Konzept der Agrophotovoltaik kann auch zum Sammeln von Regenwasser genutzt werden.
  • Die klassische Tr√∂pfchenbew√§sserung kann mit Regenwasser und Wassert√ľrmen noch √∂kologischer und √∂konomischer werden.
  • Wie schon in einigen Artikeln beschrieben k√∂nnen Hanfpflanzen f√ľr die Bodenverbesserung und einen h√∂heren Feuchtigkeitsgehalt genutzt werden.
  • Nutzhanf verbessert zudem die Artenvielfalt, produziert viel Humus durch das ausgepr√§gte Wurzelwerk und lockert die B√∂den.
  • Tiefenwurzler und Bodensprenger wie W√ľstenbambus k√∂nnen kurzfristig verh√§rtete B√∂den, besonders im mittleren Bereichen, lockern.
  • Tiefenlockerung kann auch durch einige Kulturpflanzen der Landwirtschaft erreicht werden.
  • √Ėkologischer Landbau und √∂kologische Forstwirtschaft mit mehr Mischkulturen und umweltfreundlicheren Energien sind ratsam.
  • Mehr Austausch von Biologen, Agrarexperten, Klimaforschern, Forstwissenschaftlern in Verbindung mit Klimaschutz und Umweltschutz ist sinnvoll.
  • Anpassung von n√ľtzlichen und wichtigen Pflanzen an den Klimawandel, Auffinden und Erforschung von Resistenzen im Bezug auf extreme Bedingungen, Pflanzenwachstum und Ertr√§ge.
  • Etablierung einer nachhaltigeren Landwirtschaft (EcoFarming) und √∂kologischeren Forstwirtschaft (Ecoforestry) mit sauberen Technologien (Cleantech) und gr√ľnen Techniken bzw. Technologien (Greentech).
  • Agroforstwirtschaft, √Ėkoforstwirtschaft und Mischkulturanbau sind gute L√∂sungen, um Wiederaufforstung, Begr√ľnung und nachhaltige Landwirtschaft zu kombinieren. Der Anbau von Mischb√§umen, Mischkulturen und die √∂kologische Begr√ľnung innerhalb eine Anbauregion hat gro√ües Potenzial f√ľr die Verbesserung der Boden-, Luft-, Umwelt- und Wasserqualit√§t. Besonders Waldb√∂den k√∂nnen dadurch erheblich verbessert werden, etwa durch geeignete Beeren, Bl√ľtenstr√§ucher und Kr√§uter.
  • Innovative und vielf√§ltige Aufforstung bzw. Bewaldung von ehemaligen Waldgebieten und von menschengemachten W√ľsten – daf√ľr wurde die Billion B√§ume Initiative gegr√ľndet, auf Englisch Trillion Trees Initiative.

Eine professionelle Beratung und Vermittlung an gute Adressen und Kontakte in o.g. Bereichen f√ľr entsprechende Gegenleistungen ist m√∂glich, daf√ľr kann man den Autor dieses Artikels einfach per eMail kontaktieren.

Greening Deserts Analysen und Forschungsprojekte besch√§ftigen sich seit 2016 mit dem Klimawandel und extremen Wetterlagen wie au√üergew√∂hnlicher Hitze, Trockenheit und √úberschwemmungen. Die Prognose f√ľr die n√§chsten Jahre sieht bei allem Optimismus nicht rosig aus. Es braucht viel Anstrengung, Motivation und Unterst√ľtzung um w√§hrend der ganzen Krisen normal arbeiten und leben zu k√∂nnen. Zusammenhalt ist in diesen Zeiten wichtiger denn je, Egoismus und Ignoranz macht alles nur noch schlimmer. Seid solidarisch und zeigt Courage, ob durch n√ľtzliche Informationen, Austausch von Erfahrungen oder anderen sinnvollen Aktionen. Einfach nur auf die Stra√üe zu gehen bringt leider nicht so viel wie sich wirklich aktiv bei konstruktiven Aktionen f√ľr Arten-, Klima-, Natur- und Umweltschutz zu beteiligen. Etwa das B√§umepflanzen, gie√üen von Stadtb√§umen und Pflanzen, das Auss√§hen von Wildblumen und die Pflege von Parks und Wiesen. Dies Anderen wie den Gr√ľnfl√§chen√§mtern oder der Stadtreinigung zu √ľberlassen ist keine L√∂sung, zudem durch die Coronakrise in Zukunft Gelder und Ressourcen f√ľr viele dieser Aufgaben bzw. Arbeiten fehlen werden.

Die Wirtschaftskrise oder Coronarezession (Great Lockdown) wird die Gesellschaft und Wirtschaft noch viele Jahre besch√§ftigen. Im Prinzip sind es mehrere Krisen, z.B. die Bildungskrise, Gesundheitskrise, Kulturkrise und soziale Krise. Greening Deserts Artikel besch√§ftigen sich auch mit diesen Themen und sind eine Art Mini-Studien zu den Auswirkungen, Folgen und Ursachen des Klimawandels. Es werden viele potentielle L√∂sungen angeboten, die Meisten k√∂nnen wir jedoch nur alle zusammen l√∂sen ‚Äď einige der Vorschl√§ge wurden bereits von pers√∂nlich bzw. privat umgesetzt. Ich hoffe viele nehmen sich ein gutes Beispiel daran. Gute Erg√§nzungen, Ideen und Verbesserungsvorschl√§ge sind nat√ľrlich immer willkommen. @feedback.greeningdeserts.com.

Im n√§chsten Artikel geht es um die Klimawandelanpassung und Stadtbegr√ľnung auf vielen Ebenen, etwa mit vertikaler Landwirtschaft (Vertical Farming). Hitzeresistente und trockenheitstolerante Pflanzenarten sowie besondere Klimawandelgeh√∂lze werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Einige der Pflanzen sind sogar d√ľrreresistent oder haben eine hohe ‚D√ľrreresistenz‘.

Artenschutz, Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz in der Klimakrise

Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz ist auch Artenschutz. Nicht nur zur Internationalen Klimawoche und an internationalen Weltagen wie den Tag der Artenvielfalt, den Tag des Baumes oder den Tag des Waldes sind diese Themen wichtig. Wir Menschen m√ľssen uns mittlerweile fast jeden Tag, alle Wochen, Monate und Jahre mit den wichtige Klimaproblemen, Wirtschaft, √Ėkologie, Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Die Klimakrise kennt wie die Coronakrise keine Grenzen, es geht uns alle an. Ein globales Umweltbewusstsein, nachhaltiges Leben nachhaltigeres Arbeiten und eine nachhaltigere Produktion kann das Klima verbessern und Klimaver√§nderungen, wie die vom Menschen verursachte globale Erw√§rmung, verringern. Wir k√∂nnen den Planeten Erde mit mehr gr√ľnen Landschaften, urbaner Begr√ľnung und vielf√§ltigen W√§ldern weltweit abk√ľhlen – Feuchtgebiete wie der Auwald in und um Leipzig spielen dabei eine besondere Rolle.

Zeigt das ihr wirklich nachhaltig leben und arbeiten k√∂nnt, indem ihr Energie, Wasser und andere nat√ľrliche Ressourcen spart. Reduziert Abfall und Umweltverschmutzung, besonders Plastikm√ľll. Verwendet alternative Verpackungen und √∂kologische Produkte wie Bambus oder Hanfprodukte wie Hanfpapier in Zukunft. Reduziert und stoppt die Entwaldung, W√ľstenbildung und Bodendegradation, indem ihr alternative und holzfreie Produkte wie √∂kologische Baumaterialien verwendet. Verbrennt kein Holz, wenn ihr alternative Brennstoffe wie Reisstrohpellets und erneuerbare Energien wie Sonnen-, Wind- und Wasserenergie verwenden k√∂nnt. Tut mehr f√ľr gr√ľne Pl√§tze in Eurer Stadt und versucht mehr Gemeinschaftsg√§rten, Stadtparks, Stadtw√§lder, st√§dtische Landwirtschaftsgebiete, Fassaden- und Dachg√§rten zu errichten. Die Zukunft der nachhaltigen Landwirtschaft ist die Hydrokultur, der √∂kologische und vertikale Landbau (Vertical Farming) – auch in st√§dtischen Gebieten. Mit st√§dtischer Begr√ľnung in gro√üem Ma√üstab k√∂nnen st√§dtische Gebiete dazu beitragen den Planeten Erde abzuk√ľhlen.

Gew√§chshausschiffe, Hausboote, Unterwassergeb√§ude, WohnSchiffe, mobile und modulare Konzepte k√∂nnen die Architektur und umweltfreundliche Lebensr√§ume erweitern. Bambus, Hanfholz, Reisstroh, sowie andere nachhaltige innovative Baustoffe und Brennstoffe k√∂nnten die Entwaldung und menschengemachten Klimawandel erheblich reduzieren. Dies w√ľrde den Prozess in Richtung klimaneutraler H√§user und st√§dtischer Gebiete erheblich beschleunigen. Dachbegr√ľnung und Fassadenbegr√ľnung sowie die gleichzeitige Nutzung von Solarenergie ist m√∂glich, etwa durch transparente Solarzellen oder Solarmodule erh√∂ht bzw. auf etwas Abstand. Um urbane Regionen und St√§dte abzuk√ľhlen sollten au√üerdem dunkle Fl√§chen vermieden, erhellt oder begr√ľnt werden – etwa im Fall von schwarzem Asphalt. Die Zukunft von wirklich nachhaltigen St√§dten, der Energie- und Verkehrswende sind KI und Cleantech, Energieeffizienz und umweltbewusstes Bauen, Greentech und nachhaltige Architektur, nachhaltiges Wohnen und massive Begr√ľnung der St√§dte, nachhaltige Produktion und nachhaltiger Verbrauch, nachhaltiger Verkehr und nachhaltiges Arbeiten, transparente Solarkonzepte und -designs. Nachhaltige Landwirtschaft, √∂kologische Forstwirtschaft und √∂kologischer Landbau in Bezug auf Gemeinschaftsg√§rten, Hydrokultur, weltweite Begr√ľnung und Permakulturprojekte k√∂nnen den Wandel bzw. die Wenden ma√ügeblich unterst√ľtzen. Nicht zu vergessen, eine nachhaltige Luftfahrt, nachhaltigere Schifffahrt und ein nachhaltigerer Tourismus.

Greening Deserts nachhaltige Projekte und Initiativen wie Greening Camps und die Trillion Trees Initiative dienen haupts√§chlich dem Schutz, der Bildung, der Forschung, der Umwelt und dem Artenschutz. Wir wollen nicht nur von Menschen geschaffene W√ľsten, Trockengebiete und √Ėdland in Europa und Afrika aufforsten oder wieder begr√ľnen, sondern internationale Plattformen f√ľr eine nachhaltige Wirtschaft, Bildung, Kultur und Wissenschaft schaffen. Die Greening Camps werden auch Klima- und Forschungscamps f√ľr innovative Cleantech- und Greentech-Entwicklungen sein. Die Camps werden jede Region und Kultur in den Begr√ľnungs- und Entwicklungsprozess einbeziehen. Die Camps werden auch eine Plattform f√ľr die jeweiligen Regionen sein, Ausbildung und Bildung stehen dabei im Vordergrund. Es wird zus√§tzliche Pl√§tze bzw. R√§ume f√ľr eine Bibliotek, Lounge, Werkstatt und einen Medienraum geben. Damit k√∂nnen viele Gemeinschaftsaktionen und verschiedene Arten von Veranstaltungen realisiert werden, auch online und virtuell.

Es wurde mehrfach √ľber diese Themen und innovative Entwicklungen informiert und echte nachhaltige L√∂sungen im Bezug auf die Klimakrise, der Nahrungsmittel-, Energie- und Wasserprobleme mit globaler Wirkung angeboten. Die meisten L√∂sungen werden durch Wissenschafts- und Machbarkeitsstudien oder vergleichbare Konzepte best√§tigt. Internationale Institutionen und Organisationen wurden mehrfach √ľber Greening Deserts Konzepte, Projektentwicklungen und verbundene Projekte informiert.

Wir brauchen nicht nur mehr Aktionen, Initiativen und Innovationen im Bereich Klimaschutz, Natur- und Umweltschutz, sondern besonders im Bezug auf nachhaltiges Arbeiten und Leben – in Englisch Sustainable Working and Sustainable Living. Denn das Hauptproblem und die Hauptverursacher der Umweltverschmutzung sind nicht nur die Auto-, Kohle- und Schwerindustrie, sowie die Landwirtschaft, sondern es ist jeder Einzelne der dies mit seinem Konsum befeuert. Dieser √úberkonsum und die √úberproduktion besonders in Bereichen ungesunder Monokultur-Nahrung, IT-Technik, X-Autos, Smartphones und sinnlosen Produkten sind nicht nur ma√ülose Verschwendung sondern eine sinnlose Vernichtung von Ressourcen und Leben. Wieso sollen jedes Jahr Milliarden Tiere und andere Lebensformen f√ľr den Menschen sterben wenn dieser die Produkte nicht mal konsumiert bzw. konsumieren kann. Es wird in einigen L√§ndern √ľber die H√§lfte weggeschmissen, vieles veraltet oder verdirbt da es nicht effektiv verteilt wird. Hunderte Millionen Kinder hungern jeden Tag und im gleichen Zug vernichten und verschwenden Industrienationen unz√§hlige Lebensmittel. Im Bezug auf die Lebensmittel sollte man etwa Konservierungs-, Logistik- und Verteilungssysteme verbessern, also effektiver Transport-, Trocknungs- und K√ľhlsysteme weltweit einsetzen anstatt weiter noch mehr zu produzieren – klar liegt die L√∂sung generell auch in einer gerechteren Verteilung. Wenn man n√§mlich alles hochrechnet, produziert die Welt Nahrung f√ľr weit √ľber 10 Milliarden Menschen, unz√§hlige Handys und Notebooks f√ľr jeden einzelnen Menschen. Wozu braucht der Mensch soviel Produkte die er eh nicht konsumieren kann.. all dies wird zu M√ľll, nicht nur Metalle, Plastik und Giftstoffe gelangen in die Umwelt und teilweise sogar in die Nahrung. Das Recycling kostet auch viel Energie und Ressourcen. Dies alles muss sich grundlegend √§ndern durch nachhaltigere, sauberere und vern√ľnftigere Beschaffung, Energienutzung, Lieferketten und Produktion. Produzenten und Produktionen weltweit m√ľssen sich in all diesen Punkten verbessern, Cleantech-, Greentech-, Nachhaltigkeits-, KI- und On Demand-Systeme etablieren. Die Gro√übetriebe sowie Konzerne sollten einfach weniger produzieren, jedenfalls die Produkte welche st√§ndig nicht verbraucht oder weggeschmissen werden, z.B. viele Fleischsorten wie Huhn, Schwein und Rind – letztere erzeugen nicht nur G√ľlle und Methan welche Feinst√§ube erzeugen, sondern sie bzw. die Produktion verschwendet ma√ülos Wasser und belastet das Grundwasser und die Umwelt. Noch zwei wichtige Punkte zum Schluss, wir brauchen endlich ein umdenken in der Forst- und Landwirtschaft in Hinsicht einer nachhaltigeren Wirtschaft – in Englisch EcoFarming und EcoForestry genannt. Denn nach den neuesten Erkenntnissen und Langszeitstudien ist die Landwirtschaft f√ľr den gr√∂√üten Teil der Luftverschmutzung (ca. 40%) und Wasserbelastung verantwortlich! Dies liegt u.a. an der jahrelangen Abholzung und Tockenlegung, dadurch gab es einen massiven Verlust von Feuchtgebieten und Mooren, welche bis zu 50 Mal soviel CO2 speichern k√∂nnen und Giftstoffe umbauen wie Regenw√§lder. Die G√ľlle und Methan sind wirklich ein massives Problem da die Gase in der Atmosph√§re neue Feinst√§ube bilden und das Grundwasser √ľber Jahre hinweg verseucht wird. In den kommenden Greening Camps sollen nicht nur diese Bereiche erforscht werden sondern auch Forschungsfelder im Bereich gr√ľne und saubere Technologien. Fokus liegt dabei auf Aquaponics, Hydroponics, Gew√§chshaus- und Wassermanagment, sowie neue Urban Farming Innovationen.

Leipziger Stadtpark

Seit 2015 ist es in Deutschland relativ trocken, die D√ľrre und Hitzewellen 2018 haben der Umwelt stark zugesetzt. Der Waldboden ist teilweise trockener als der Boden von Grasland bzw. Gr√ľnland. Die B√∂den sind ausgetrocknet, auch bis in tiefe Schichten. Das Grundwasser sinkt sehr oft unter kritische St√§nde, dies hat erhebliche Auswirkungen auf die W√§lder und Gew√§sser wie Fl√ľsse und Seen. Die Wasserreserven werden immer knapper. Nutzungskonflikte um Wasserressourcen k√∂nnen erheblich versch√§rft werden. Die Wassernutzung und das Wassermanagement muss sparsamer bzw. nachhaltiger werden, damit es in den n√§chsten Jahren nicht auch noch eine Wasserkrise gibt. Nutzung von Teichen, Wassert√ľrmen und unterirdischen Wasserreservoirs um Regenwasser zu sammeln macht immer mehr Sinn. Dies kann mit Folien, Gr√§ben, Solarpumpen und Agrophotovoltaik-Fl√§chen realisiert werden. Eine intelligente Tr√∂pfchenbew√§sserung spart zudem viel Wasser, denn in trockenen Zeiten wird unglaublich viel Wasser durch die Beregnung bzw. Verdunstung verschwendet.

Die Angst vor den Folgen eines weiteren D√ľrrejahres nach 2019 ist gro√ü, besonders wenn das Trinkwasser knapp wird und ganze Fl√ľsse oder Seen austrocknen. Trockenheit bedroht auch botanische G√§rten und bekannte Parks, auch wenn viele Pflanzen bew√§ssert werden wirkt sich die Trockenheit der Umgebung indirekt auf das gesamte Pflanzenwachstum aus. Eine ungesunde Umwelt in der Nachbarschaft wirkt auch auf gesunde Bereiche in der Region, nur wenn die Ausbreitung der gesunden Natur durch g√ľnstige Bedingungen gef√∂rdert wird kann sich die Natur insgesamt erholen und regenerieren, dies ist jedoch bei einer eint√∂nigen Monokultur-, Land- und Forstwirtschaft schwer m√∂glich, aber nicht unm√∂glich. Da Umwelt- und Wettersysteme teilweise sehr langsam reagieren, sind manche Folgen erst Jahre sp√§ter zu sp√ľren, √§hnlich wie mit dem Nitrat oder G√ľlleproblem, wo in einigen extremen F√§llen noch Jahre sp√§ter das Grundwasser verschmutzt wird. Durch viele der tr√§gen und schleichenden Prozesse werden wirklich ernste Konsequenzen f√ľr die Landwirtschaft erst noch kommen. Wir alle werden wohl mit den kurzfristigen und langfristigen Auswirkungen der Klimakrise leben m√ľssen. Wir k√∂nnen uns wie die Natur zwar bis zu einem gewissen Grad anpassen, die aktive Minderung der Probleme und der Ursachen sind nat√ľrlich viel Wichtiger. Besonders wichtig ist die Luftqualit√§t, denn diese wirkt sich auch auf die Gew√§sser und das Grundwasser aus. Die Luftverschmutzung durch die Landwirtschaft ist nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sogar h√∂her als die Verschmutzung durch den Verkehr und die Kohleindustrie zusammen. Dies liegt nicht nur am Feinstaub durch trockene √Ącker, G√ľlleausbringung, Vierhaltung, usw., ein gro√ües Problem ist der Ammoniak welcher in h√∂heren Atmosph√§renschichten neuen Feinstaub erzeugt. Am Ende landet alles im Wasser und wirkt sich auf die Gew√§sser und Wasserqualit√§t aus.

Vertrocknete Wiese mit Eicheln im Leipziger Park

Die Bodenqualit√§t und ges√ľndere B√∂den durch eine vielschichtigere Forst- und Landwirtschaft sowie ein besseres Wassermanagement sind wichtig um die Folgen des Klimawandels zu mildern. Die Nutzung von Humus, Tiefenwurzlern, Bodenverbesserungs- und Gr√ľnd√ľngerpflanzen k√∂nnen erheblich zur Bodenbildung und Verbesserung des Gesamtbodens beitragen. Einige Pflanzen haben sogar Klimaretter-Potential. Nutzhanf etwa, Hanfpflanzen f√∂rdern die Artenvielfalt und verbessern den Feuchtigkeitsgehalt, dazu k√∂nnen die Bl√§tter und Pflanzenwurzeln Humus bilden. Das ausgepr√§gte Wurzelwerk lockert die B√∂den. Die Hanffasern der Stengel k√∂nnen f√ľr Hanfpapier, Hanfkartons und andere Verpackungen verwendet werden. Daf√ľr sind anspruchslose Hanfarten geeignet welche auch gut mit Trockenheit klarkommen und nicht ged√ľngt werden m√ľssen. Schutzschichten mit Bodendeckern und Wildblumenwiesen k√∂nnen die B√∂den in besonders hei√üen und trockenen Zeiten sch√ľtzen. Es gilt das Prinzip, einfach mal wachsen lassen und die Natur bei der Ausbildung von Biodiversit√§t mit nat√ľrlichem Saatgut unterst√ľtzen. Nat√ľrlich mit geeigneten Arten je nach Region und Vegetationszone, also passende Pflanzen f√ľr Bergland, Feuchtgebiete, Grasland, Wiesen und W√§lder. Dazu sollte man mehr √ľber Wasserpflanzen nachdenken welche f√ľr die Verbesserung der Gew√§sser genutzt werden k√∂nnen. Ein gro√üer Teil der Fl√ľsse und Seen in Deutschland ist n√§mlich in einem bedenklichen Zustand, jedenfalls wenn es um den √∂kologischen Aspekt, die angrenzende Landwirtschaft, die Schifffahrt und Artenvielfalt geht.

Wir alle m√ľssen mit anpacken ganze Landschaften vielf√§ltiger und widerstandsf√§higer gegen√ľber Klimaextremen gestalten, auch urbane Regionen und St√§dte – daf√ľr wurde u.a. das Urban Greening Camp Projekt gestartet. Solidarische Landwirtschaft und Gemeinschaftsg√§rten sind eine gute L√∂sung welche auch mehr Artenvielfalt und gemeinschaftliche Gewinne einbringen kann. Zeigt Courage, Solidarit√§t und Unterst√ľtzung f√ľr eine gesunde Natur und ein nachhaltigeres Leben auf dem Planeten Erde. Vermeidet √úberkonsum und Umweltverschmutzung, besonders durch Plastik und Luftverschmutzung durch Autos, Flugzeuge und Schiffe. Vermeidet Umweltverschmutzung in jeglicher Art, insbesondere durch den Einsatz fossiler Brennstoffe und fossiler Energie wie Kohle. Reduziert Plastikm√ľll und verwendet alternative Materialien wie Bambus und Hanf oder Reisstrohpapier. Sei ein wirklich menschlicher Mensch, setzte dich f√ľr ein besseres und gerechteres Klima ein. Saubere Luft, frisches Wasser und eine gesunde Umwelt sind Menschenrechte. Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz ist auch Pflanzenschutz, Tierschutz und Menschenschutz – also Artenschutz! Wir alle sollten uns mehr f√ľr Klimagerechtigkeit und Umweltgerechtigkeit einsetzen, ebenso wie f√ľr vielf√§ltige Aufforstung bzw. Bewaldung.

Greening Deserts nachhaltige Projekte und Initiativen wie Greening Camps und die Trillion Trees Initiative arbeiten seit Jahren an nachhaltigen Projekten f√ľr die Gesellschaft, eine ges√ľndere Natur und vielf√§ltigere Umwelt. Die Projekte dienen haupts√§chlich dem Artenschutz und Umweltschutz. Wir wollen nicht nur vom Menschen geschaffene W√ľsten, Trockengebiete und √Ėdland in Europa und Afrika aufforsten bzw. begr√ľnen, sondern damit internationale Plattformen f√ľr eine nachhaltigere Forschung, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Wissenschaft schaffen. Die Greening Camps werden auch Klima- und Forschungscamps f√ľr innovative Cleantech- und Greentech-Entwicklungen sein. Die Camps k√∂nnen fast jede Region und Kultur in den Begr√ľnungs- und Entwicklungsprozess einbeziehen. Gr√∂√üere Camps erhalten einen Energiespeicherpark und vielleicht sogar einen Cleantech- und Greentech-Campus oder einen Wissenschaftspark. Seid ihr mit dabei? Dann sehen wir uns vielleicht schon bald drau√üen bei einem Urban Greening Camp in der Leipziger Region. Internationale Institutionen, Organisationen, Partner, Projekte, Investoren und Sponsoren sind herzlich eingeladen, sich unserem Community-Netzwerk und Projekten anzuschlie√üen! Weitere gute Entwicklungen, Ideen und L√∂sungen sind in Arbeit und werden hier in n√§chsten Updates zusammengefasst.

Artikelneufassung und Zusammenfassung von Artikeln aus 2019. Nachzulesen auf den offiziellen und sozialen Seiten von Oliver Gediminas Caplikas, ein echter Leipziger.

Zum Ende des Artikels noch ein Statement zu F√∂rderungen und finanzieller Unterst√ľtzung f√ľr Greening Deserts Projekte und Initiativen.

Nach Jahren der Projektentwicklungen, kultureller und sozialer Aktionen f√ľr die Gemeinschaft und eine ges√ľndere Umwelt gab es immer noch keine richtige Unterst√ľtzung – besonders in Hinsicht von aktiver und finanzieller Hilfe. Im Gegenteil, die Ignoranz und Kompetenzverschiebung hat sogar noch zugenommen. Es gibt immer wieder Ausreden. Ob es Krisen oder Wahlen sind, es wird einfach nicht richtig gehandelt und st√§ndig etwas versprochen was nicht eingehalten wird – Soforthilfe oder richtige Unterst√ľtzung f√ľr innovative Ideen und Startups, Fehlanzeige. Dies ist nicht nur entt√§uschend und sehr demotivierend, es gef√§hrdet die ganze Arbeit und gesamte Gesellschaft, vor allem macht diese Ignoranz krank. Nach mehrfachen Forderungen und Informierung von Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurden viele Ideen von Greening Deserts adaptiert bzw. kopiert und besonders die Politik hat sich damit profiliert, wirklich etwas effektiv ver√§ndert wurde dadurch jedoch nichts. Es ist wirklich traurig, denn mit einem Begr√ľnungs- und Forschungscamp im Leipziger Tagebaugebiet und in der Seenlandschaft h√§tten Klimanpassungen und Resistenzen vieler potentieller Pflanzen l√§ngst erforscht werden k√∂nnen. Die Chance und Gelegenheit die D√ľrrejahre und Hitzeperioden f√ľr eine speziallisierte Baumschule mit realen Bedingungen zu nutzen wurde durch die ignorante Haltung der Verantwortlichen verpasst bzw. verw√§hrt. Denn jeder wei√ü, ohne Aufbauf√∂rderung, Entwicklungsf√∂derung, Forschungsf√∂rderung und aktive Unterst√ľtzung sind solche Vorhaben nicht oder nur in sehr langer Zeit realisierbar. Dies wurde auch mehrfach angebracht, es wurde wirklich umfangreich √ľber all die wichtigen Aspekte und Fakten informiert, nicht nur viele Beh√∂rden, Institutionen, Parteien und gewisse Organisationen. Nocheinmal an Alle ! Wir haben wirklich nicht mehr viel Zeit eine Art Klimawandel-G√§rten und -Baumschulen einzurichten um B√§ume und Pflanzen an den Klimawandel weiter anzupassen. Mit der entsprechenden Unterst√ľtzung k√∂nnte vielleicht bis Fr√ľhsommer 2021 endlich ein entsprechendes Klima- und Forschungscamp im S√ľden von Leipzig realisiert werden. Jungpflanzen und weiteres Saatgut kann √ľber den Winter besorgt werden. Greening Deserts Gr√ľnder kann jedoch nicht immer weiter sein letztes Geld f√ľr den Lebensunterhalt daf√ľr einsetzen. Es gilt das Motto ohne Moos nix los und damit wird es keine Verbesserung der aktuellen Umst√§nde und der Klimakrise geben. Denn viele sinnvolle L√∂sungen wurden √ľber die Jahre hart erarbeitet, eine effektive und schnellere Umsetzung ben√∂tigt jedoch die finanzielle Hilfe und tatkr√§ftige Unterst√ľtzung von uns allen. Wenn nicht endlich entsprechend gehandelt wird, zahlen alle den Preis, vor allem aber die Landwirte und Waldbesitzer.

Im n√§chsten Artikel geht es um Greening Deserts Aufforstungs-, Bildungs-, Begr√ľnungs-, Klima- und Forschungscamps, trockenheitsresistente bzw. trockenheitstolerante Pflanzen, Klimawandelgeh√∂lze und Anpassung an den Klimawandel.

Trillion Trees Initiative f√ľr besseren Klimaschutz, Umweltschutz und Artenschutz

Die Greening Deserts Trillion Trees Initiative und Greening Camps k√∂nnen negative Klimaver√§nderungen, Entwaldung, D√ľrren, W√ľstenbildung, Bodendegradation, √úberschwemmungen und globale Erw√§rmung in gro√üem Umfang reduzieren – insbesondere in von Menschen geschaffenen W√ľsten, Trockengebieten, Savannen und √Ėdl√§ndern. Viele Nationen, Organisationen, Pers√∂nlichkeiten und Institutionen wurden w√§hrend der letzten Jahre eingeladen und einige haben Interesse gezeigt. Jeder kann sich den Projekten und der globalen Begr√ľnungsinitiative anschlie√üen. Lasst uns gemeinsam die Welt begr√ľnen ! Pflanzen wir Milliarden oder sogar eine Billion B√§ume, um das Klima zu verbessern und die globale Erw√§rmung erheblich zu reduzieren, insbesondere mit urbanen Begr√ľnungscamps in st√§dtischen Gebieten. Es ist vielleicht die billigste und effektivste L√∂sung, um den Planeten Erde abzuk√ľhlen, Luft und Wasser zu reinigen. Der Gr√ľnder von Greening Deserts gr√ľndete die Trillion Trees Initiative 2018. Er entwickelte dazu gute L√∂sungen und Projekte, um Trockengebiete und √Ėdland mit verschiedenen Arten resistenter und typischer Pflanzen wieder zu begr√ľnen. Die Camps dienen der professionellen Pflanzenz√ľchtung, der Wiederaufforstung und der Wiederbegr√ľnung gro√üer Fl√§chen. Die Begr√ľnungs- und Forschungslager werden gr√ľne Spots f√ľr den Anbau von Pflanzen sein, besonders f√ľr betroffene Regionen werden z.B. spezielle B√§ume, Bodendecker, Bl√ľtenb√§ume, wilde Gr√§ser, Wildblumen und Heilpflanzen kultiviert. Zusammen mit Hanf und anderen bodenverbessernden Pflanzen werden in wenigen Jahren oberste Bodenschichten geschaffen – die Basis f√ľr folgende Biodiversit√§ts-Plantagen und vielf√§ltige W√§lder. Es wird die Schaffung einer wirklich nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft unterst√ľtzen. Hanf wird ein Nebenprodukt der Aufforstungs- oder Begr√ľnungsprozesse sein. Samen und SeedBalls k√∂nnen durch Auss√§en von autonomen Aussaatdrohnen und -ballons ausgebracht werden.

Greening Deserts bildungsrelevante, kulturelle, nachhaltige, √∂kologische, soziale, wirtschaftliche und wissenschaftliche Projekte haben gro√üe Potenziale, die W√ľstenbildung und die globale Erw√§rmung zu verringern, die gesunde Umwelt, nachhaltige Landwirtschaft (EcoFarming) und √∂kologische Forstwirtschaft (EcoForestry) zu verbessern. Es sind auch Projekte f√ľr innovative Cleantech- und Greentech-Entwicklungen. Hier sind einige der Hauptprojekte: Agrophotovoltaik, Desert Bamboo Africa, Hemp Houses, Hemp Papers, Greening Coasts, Greenhouse Ships, Green Ring Africa, Great Green Wall North Africa, Seeding Balloons, Greening Drones und Transparent Solar Greenhouses. Alle diese Projekte wurden in den letzten Jahren von Oliver Gediminas Caplikas gegr√ľndet bzw. initiiert. Starke zuk√ľnftige Partner und Investoren f√ľr die laufenden Projektentwicklungen sind immer willkommen ! Investiert in wahre Werte wie Bildung, nachhaltige bzw. √∂kologische Produkte und Dienstleistungen in den kommenden Bildungs-, Begr√ľnungs- und Forschungscamps. Nachhaltige Investitionen in Greening Deserts Projekte werden die Welt wirklich positiv ver√§ndern, zusammen mit internationalen Partnern werden wir eine bessere Geschichte bzw. Zukunft schaffen.

Der Aufbau eines Basislagers mit einem kleinen Team dauert je nach Bedingungen und Region ca. drei bis neun Monate. Die Begr√ľnung und Aufforstung jeder betroffenen Region beginnt auf jedem Gel√§nde mit einem provisorischen Basislager, so wie das Pflanzen von B√§umen f√ľr die ersten Parks ‚Äď es k√∂nnen w√§hrend des Aufbaus schon viele Jungpflanzen und Setzlinge unter Netzen kultiviert werden. Gr√∂√üere Camps k√∂nnen einen Energiespeicherpark mit Solarpark, Wasserpark und oder Windpark erhalten. Kleinere Camps bekommen nat√ľrlich auch Solarenergie und eine eigenst√§ndige Wasserversorgung. Viele weitere Entwicklungen und innovative Projekte, k√∂nnen mit den Camps realisiert werden. Es ist ebenso interessant f√ľr st√§dtische Regionen, Stadtw√§lder und G√§rten – insbesondere Dach- und Gemeinschaftsg√§rten. Botschafter, Minister, Handelskommissare, Wissenschaftler und Experten aus aller Welt wurden im Laufe der Jahre zu Greening Deserts Kampagnen, Initiativen und Projekten eingeladen. Wir haben uns viel √ľber die nachhaltigen Entwicklungen, Technologien und Techniken ausgetauscht, welche in den neuen Greening Camps entwickelt werden k√∂nnen, u.a. auf Kongressen und Messen.

Viele Wissenschaftler best√§tigen die Konzepte und Projekte von Greening Deserts, zum Beispiel, um eine Billion B√§ume (Trillion Trees) zu pflanzen, um die vom Menschen verursachten Auswirkungen des Klimawandels und die globale Erw√§rmung weltweit zu reduzieren. Mit finanzieller Unterst√ľtzung k√∂nnten Projekte wie die Begr√ľnungs- und Forschungscamps endlich mit der Aufforstung und Begr√ľnung beginnen, besonders in Trockengebieten und √Ėdlanden in Afrika und Europa. Die Projektentwicklung f√ľr erste Greening Camps l√§uft seit 2018, nach erfolgreicher Finanzierung in den Jahren 2020 oder 2021 kann das Projekt so schnell wie m√∂glich beginnen und die ersten Pilotcamps errichten.

Weitere wichtige Informationen zu Greening Deserts Artenschutz-Projekten, wie dem neuen Forschungs- und Schutzprogramm f√ľr kritisch gef√§hrdete Arten ‚Critically Endangered Species Research and Protection Program‘ (CES-RPP).

Es geht um Greening Camps, innovative Entwicklungen, Forschung, globale Ziele und effektive L√∂sungen. Greening Deserts Projekte wie die Begr√ľnungs- und Forschungscamps werden Plattformen f√ľr Artenschutz, Bildung, Cleantech, Greentech, Klimaschutz, Kultur, Naturschutz, Umweltschutz und Wissenschaft sein. Alle Camps k√∂nnen eine Bibliothek, Lounge und einen Medienraum erhalten. Perfekt f√ľr den Austausch mit der Bildungs-, Buch- und Medienbranche, etwa um mit kreativen Designs, umweltfreundlichem Bauen und nachhaltiger Architektur zu experimentieren. Gr√∂√üere Camps k√∂nnen einen Energiespeicherpark erhalten und sogar zu einer Art Campus und Wissenschaftspark ausgebaut werden.

Wir haben nicht viel Zeit, vielf√§ltige Camps, Gew√§chsh√§user und neuen Schutzgebiete an Land und auf See f√ľr die am st√§rksten gef√§hrdeten Arten und Schl√ľsselarten (Keystone Species) dieser Welt einzurichten. Es ist √§hnlich wie bei anderen Kaskadeneffekten, z.B. dem Desertifikations- und Permafrost-Problem. Auch der Verlust von Feuchtgebieten beschleunigt das globale Artensterben. Wenn mehr Schl√ľsselarten wie die Bienen aussterben, selbst relativ unbekannte oder kleine Arten, beschleunigt dies das Massensterben und erreicht Kippelemente in Bezug auf den kritischen Verlust der biologischen Vielfalt. Die einzige M√∂glichkeit besteht darin, sich auf dieses wichtigste Thema der Welt zu konzentrieren und es an die erste Stelle aller Tagesordnungen zu setzen, sich auf die am st√§rksten gef√§hrdeten bekannten Arten zu konzentrieren und die vergessenen und unbekannten Schl√ľsselarten mit den besten Suchalgorithmen, Netzwerken und intelligenten Systemen zu finden wie KI, Deep Learning, Cloud- und Crowdworking, Archivmanagement und intelligente Bibliothekssysteme – unterst√ľtzt von den besten Computersystemen, wie spezielle Supercomputer. Es hat wirklich mehr Priorit√§t, als so viele Ressourcen f√ľr astrologische Berechnungen, Gehirnsimulationen oder andere Mega-Anwendungen zu verwenden, vor allem Computer welche gleiche oder fast √§hnliche Arbeiten ausf√ľhren. Ganz zu schweigen von der Energieverschwendung von Computern, Servern und Smartphones im Leerlauf oder f√ľr zeitraubende Aufgaben wie bestimmte Filme, Spiele, Serien und Streamingdienste.

F√ľr uns alle ist es wichtig, das Massensterben in den n√§chsten Jahren zu verhindern, die biologische Vielfalt in vielen Gebieten, auch in st√§dtischen Regionen, wiederherzustellen und zu verbessern. Wir alle m√ľssen uns mehr um die Arten k√ľmmern, die am meisten bedroht bzw. gef√§hrdet sind. Es macht keinen Sinn, wenn es so viele gleiche Artenschutz- und Naturschutzinitiativen oder -programme gibt, also nur f√ľr einzelne sehr bekannte Arten. Im Hintergrund sterben viel unbekannte und wichtigere Arten aus ‚Äď es sollten viel mehr Ressourcen √ľbersch√ľtzter Arten bzw. vieler gleicher Artenschutzprogramme f√ľr den Schutz der Schl√ľsselarten verwendet werden. Die Artenschutzgemeinschaft und Organisationen wie die Rote Liste der bedrohten Arten der IUCN sollten ihre Agenda und Priorit√§ten in diesem Zusammenhang √ľberarbeiten. Die Menschheit muss die Schl√ľsselarten (Keystone Species) st√§rker sch√ľtzen, insbesondere jene von denen viele andere Lebensformen abh√§ngen ! Wenn zum Beispiel die wichtigsten Bienenarten aussterben, wird der Mensch einige Jahre sp√§ter folgen. Weitere Punkte sind die langfristige Unterst√ľtzung der Klimaanpassung von Tieren und Pflanzen, das √úberleben der wichtigsten Arten zu sichern, zus√§tzliche Lebensr√§ume f√ľr Wildtiere zu schaffen, z.B, mehr Biotope, Wildreservate, wilde Wiesen, Parks und verschiedene W√§lder f√ľr mehr Artenvielfalt.

Jeder Tag z√§hlt, um die am st√§rksten gef√§hrdeten Arten mit allen Mitteln zu sch√ľtzen und diesen Aspekt, diese Aufgabe und das Thema auf allen relevanten Tagesordnungen – auf allen m√∂glichen Kan√§len, t√§glich und international – nach oben zu bringen. Vorhandene Schutzgebiete, mit den h√∂chsten Konzentrationen an Lebensformen, in allen m√∂glichen Regionen und Klimazonen sind nat√ľrlich auch wichtig. Die √ľbersch√ľtzten Arten und Programme, Ressourcen, Energien,.. sollten in diesem Zusammenhang mehr auf diese Aspekte konzentriert werden. Es gibt so viele Artenschutzprogramme f√ľr Elefanten, Eisb√§ren, Giraffen, Pandas,.. Arten die relativ sicher sind und fast jeden Tag sterben wichtige Schl√ľsselarten aus! Es ist ein √§hnliches Problem wie bei den verdr√§ngten Kippelementen und der falschen Priorisierung von Politik und Wirtschaft – siehe Klimakonferenz der Vereinten Nationen. Nur wenn die genannten Probleme bald gel√∂st werden, k√∂nnen die Kaskadeneffekte reduziert und m√∂glicherweise mit √ľber Jahrzehnte langer Anstrengung gestoppt werden ‚Äď neue Katastrophen k√∂nnen in dieser Hinsicht dann vielleicht wirklich verhindert werden. Dann k√∂nnte es eine echte Chance geben das Aussterben, auch der Menschheit, zu verhindern. Jede Handlung und jede Person z√§hlt in dieser Hinsicht, ob gro√ü oder klein, bekannt oder unbekannt. Wir haben vielleicht zwei Jahre Zeit, um diese Probleme zu l√∂sen, und zehn Jahre, um weltweit eine Billion B√§ume zu pflanzen ‚Äď Siehe Trillion Trees Initiative.

Bienen wurden zu den wichtigsten Arten auf dem Planeten Erde erkl√§rt. Laut Wildtierexperten und Wissenschaftlern haben sich die Bienen der langen Liste der gef√§hrdeten Arten angeschlossen. Insektizide, Herbizide, Fungizide und andere Pestizide m√ľssen ebenso wie die Luftverschmutzung reduziert werden. Pflanzen wir mehr Wildblumen und Bl√ľtenb√§ume, insbesondere f√ľr Bienen, V√∂gel und andere Tiere, die solche B√§ume und Pflanzen zum √úberleben brauchen. Wir brauchen mehr Biotope, echte nat√ľrliche und wilde Lebensr√§ume, mehr naturnahe Wildreservate mit wilden Wiesen, Mischw√§ldern und Schutzgebieten wie Landschaftsschutz-, Naturschutz- und Wasserschutzgebiete. Greening Deserts Artenschutzprojekte zielen haupts√§chlich darauf ab, nat√ľrliche Landschaften wie Mischw√§lder, Grasland und Feuchtgebiete wiederherzustellen ‚Äď vor allem um die biologische Vielfalt, saubere Luft, Mutterb√∂den und Wasser wiederherzustellen. Reduziert und stoppt die Entwaldung in naher Zukunft, ersetzt Holz teilweise durch andere nachhaltige Materialien wie Hanf und Reisstroh. Hanfpapier und Reisstrohpapier k√∂nnte die Umweltverschmutzung und Zerst√∂rung durch die Papierproduktion und Verpackungsindustrie reduzieren, auch ein Problem sind Einweg- und Mehrfachverpackungen, der √úberkonsum, die √úberproduktion und die ma√ülose Verschwendung.


Weitere Informationen und Neuigkeiten:

Die Pflanzen der Greening Camps wie z.B. Hanf und W√ľstenbambus verbessern die B√∂den, das Grundwasser und das Wasser im Allgemeinen. Trockengebiete und √Ėdland k√∂nnen mit Greening Deserts Technologien und Techniken leicht in fruchtbares Land verwandelt werden. Viele der innovativen Technologien wurden in den letzten Jahren entwickelt. Hanf verbessert die B√∂den in nur wenigen Jahren, danach k√∂nnen weitere umweltfreundliche Pflanzen und B√§ume gepflanzt werden ‚Äď wenn m√∂glich weniger Monokulturen und mehr Mischkulturen. Hanf wird ein Nebenprodukt der Aufforstungs- oder Begr√ľnungsprozesse sein und kann an Hanfprodukthersteller, wie die Hanfpapierbranche und die Hanfholzindustrie, geliefert werden. Am Ende w√ľrden alle gewinnen – die armen Menschen oder Regionen, die zerst√∂rten Gebiete bzw. B√∂den, die Forstwirtschaft, die Papier- und Holzindustrie – sogar gro√üe Holzpapierkonsumenten wie die Buch-, Zeitungs- und Verpackungsindustrie. Hanf- und Reisstrohpapierb√ľcher k√∂nnten die Buch- und Papierbranche in vielerlei Hinsicht reformieren. Man kann mehr auf den offiziellen Seiten erfahren und auch gerne Kontakt aufnehmen. Im Greening Deserts Netzwerk und durch viele bekannte Kontakte gibt es viele Experten auf diesen Gebieten bzw. M√§rkten, diese k√∂nnen in Zukunft mit eingebunden werden. Der weltweite Reinigungs- und Begr√ľnungsprozess kann den globalen Friedensprozess erheblich beschleunigen.

Und nochmal liebe Leute, ihr seid herzlich eingeladen an Greening Deserts nachhaltigen Initiativen und Projekten teilzunehmen. Unterst√ľtzt die offizielle Trillion Trees Initiative um negative Klimaver√§nderungen, Entwaldung, D√ľrren, W√ľstenbildung, Bodendegradation, √úberschwemmungen und globale Erw√§rmung in gro√üem Umfang zu reduzieren – insbesondere in von Menschen geschaffenen W√ľsten, Trockengebieten und √Ėdl√§ndern. Die Initiative wurde von Oliver Caplikas 2018 gegr√ľndet. Der Gr√ľnder hat 2019 eine weitere gro√üartige Initiative, zur Reduzierung von Plastikm√ľll in weltweiten Gew√§ssern, ins Leben gerufen. Diese wird dazu einen v√∂llig neuen nachhaltigen Markt er√∂ffnen. Der Name ist Plastikfischerei, weitere Neuigkeiten werden √ľber das Plastikfischernetzwerk und die zuk√ľnftige Plattform ver√∂ffentlicht.

Im Sommer, Herbst und Winter 2019 wurden viele Infobriefe und Rundschreiben √ľber die o.g. Themen versendet, auch an internationale Regierungen, Institutionen und Organisationen. Wenn es auch f√ľr Sie, Kollegen oder Unternehmen interessant ist, k√∂nnen wir uns in Zukunft austauschen. Diverse Kooperationen, Kollaborationen, Partnerschaften und Sponsorings sind m√∂glich. Konstruktives Feedback und aktive Unterst√ľtzung ist ebenso willkommen.

Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz sind auch Artenschutz ‚Äď also auch Menschenschutz. Bitte ignoriert die Fakten nicht und leitet es weiter, wenn m√∂glich. Es betrifft uns alle. Kinderrechte sind Menschenrechte, ebenso wie saubere B√∂den, Luft, Wasser und eine gesunde Umwelt. Wir brauchen mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit, nachhaltiges Leben und nachhaltiges Arbeiten in allen Bereichen. Wir m√ľssen eine Welt des Verstehens, der Akzeptanz, des Respekts, der Toleranz, des Mitgef√ľhls und des Bewusstseins schaffen.

Tut mehr f√ľr Gr√ľnfl√§chen in eurer Stadt und versucht mehr gr√ľne Spots, Gemeinschaftsg√§rten, Stadtparks, Stadtw√§lder, Fassaden- und Dachg√§rten einzurichten. Zeigt, dass ihr wirklich nachhaltig leben und arbeiten k√∂nnt. Spart Energie, Wasser und nat√ľrliche Ressourcen. Reduziert den Abfall oder unn√∂tigen M√ľll, besonders Plastikm√ľll. Vermeidet die Umweltverschmutzung so weit es geht, fahrt mehr Fahrrad und nutzt den Nahverkehr. Verwendet alternative Verpackungen und √∂kologische Produkte wie Bambus- oder Hanfprodukte. Hanfpapier.org

Leipziger Eichenpark der Vielfalt, ein Projekt f√ľr mehr Biodiversit√§t und Eichen aus Leipzig

Das Eichenpark-Projekt ist eine Privatinitiative und wurde 2018 von Oliver Gediminas Caplikas gegr√ľndet. Der Projekttitel lautet ‚Eichenpark der Vielfalt‘, denn der Park soll die Biodiversit√§t widerspiegeln. Es wird eine Art botanischer Park mit verschiedenen Eichenarten und vielen anderen Pflanzen welche um die Eichen herum wachsen, daf√ľr werden verschiedene Bereiche und Beete eingerichtet. Jeder Baum entwickelt n√§mlich eine Art Biotop, oft mit unz√§hligen Pflanzen, Insekten und Tieren. Dies soll nicht nur mit Eichen erforscht werden, sondern auch mit anderen Baumarten. In diesem Zusammenhang wird es ein Begr√ľnungs- und Forschungscamp geben. Das Greening Camp Projekt hat noch viele andere n√ľtzliche Funktionen, etwa f√ľr diverse Aufforstungstechniken, Erforschung von nachhaltigen Gartenbau und √∂kologischerer Landwirtschaft. Prim√§re Aufgaben sind die Kultivierung von klimaresistenten Pflanzen, d.h. auch Anpassung von bekannten Nutz- und Kulturpflanzen an den Klimawandel und an extreme Wetterlagen. Dabei werden besonders d√ľrreresistente und hitzebest√§ndige B√§ume und Pflanzen erforscht, auch aus anderen Klimazonen bzw. Regionen. S√ľdeuropa und Nordafrika spielen dabei eine besondere Rolle, zudem die Greening Camps urspr√ľnglich f√ľr diese Regionen geplant sind.

Mit einem Forschungs- und Begr√ľnungscamp, sowie entsprechenden F√∂rderungen in Zentraleuropa bzw. Deutschland, k√∂nnten die Camp-Entwicklungen und angebundene Projekte beschleunigt und verbessert werden. Die Entwicklungs- und Forschungsf√∂rderung ist sehr wichtig um noch rechtzeitig die Begr√ľnungscamps zu etablieren, bevor weitere √Ėkosysteme kollabieren und es vielleicht in den n√§chsten Jahren zu sp√§t sein wird mit massiven Aufforstungs- und Begr√ľnungsma√ünamen zu starten, besonders da das Massensterben, die Bodendegradation, Desertifikation und Landver√∂dung immer schneller voranschreitet ‚Äď nicht nur in den stark betroffenen L√§ndern und Regionen wie im Mittelmeerraum. Die Trockengebiete und W√ľsten breiten sich in alle Richtungen aus, besonders nordw√§rts. Weitere Infos und Updates dazu findet man auf den offiziellen Greening Deserts Projektseiten wie z.B. auf Greening Camp. Der Leipziger Eichenpark ist als Teil des Camps angedacht, kann jedoch auch separat in der Region von Leipzig etabliert werden. Wichtig ist die N√§he zu bestehenden W√§ldern, da der Park sp√§ter zu einem Eichen- bzw. Mischwald erweitert werden soll. Im Begr√ľnungscamp k√∂nnen die n√∂tigen Jungpflanzen und Setzlinge f√ľr die Aufforstungs- und Begr√ľnungsprojekte kultiviert werden. Das Camp kann dazu in Zukunft die Nachfrage nach diversen Pflanzen in der Region bedienen, sp√§ter auch st√§dteweit in Deutschland und Europa! Mit aktiver bzw. finanzieller Unterst√ľtzung und entsprechenden Mitteln bzw. Ressourcen k√∂nnten somit in den Camps in kurzer Zeit Millionen von B√§umen kultiviert werden, die innovativen Kultivierungs- und Pflanztechniken von Greening Deserts Projekten machen es m√∂glich.

Der Gr√ľnder und Initiator des Eichenpark Leipzig Projekts hat seit Oktober 2018 in seiner Freizeit bis Dato (Mai 2020) √ľber 40.000 B√§ume gepflanzt, davon 35.000 Eichen und davon etwa 3.500 in Boxen, Eimern, T√∂pfen und T√ľten. Es wurden ca. 1000 Kilo Eicheln von √ľber 20 Arten bzw. Sorten aus verschiedenen L√§ndern gesammelt. Davon wurden etwa 300 kg vorgekeimte Eicheln in verschiedenen L√§ndern ausgepflanzt, vorwiegend in der Region Leipzig in Sachsen. Viele Eichen wurden au√üerdem in anderen Europ√§ischen L√§ndern gepflanzt, u.a. um eine gr√∂√ütm√∂gliche Artenvielfalt und Verbreitung in Europa zu garantieren. Au√üerdem zeigt das Projekt damit Solidarit√§t mit anderen Europ√§ischen L√§ndern, besonders im Bezug auf Artenschutz, Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz. W√§hrend der n√§chsten Jahre werden weitere Arten im Begr√ľnungscamp und Eichenpark kultiviert.

Mit innovativen Methoden und Techniken wie der Eimerpflanztechnik k√∂nnen viele B√§ume bzw. Pflanzen auf kleinster Fl√§che vorgezogen werden. Mit vertikalen Baumschulen und Gew√§chsh√§usern kann dieses Potential enorm erweitert werden, besonders in urbanen R√§umen. Durch fortgeschrittene Pflanztechniken und Tests im letzten Jahr konnten auf wenigen Quadratmetern Tausende von B√§umen kultiviert werden! Mit der Box- und Eimer-Pflanztechnik k√∂nnte die Forstwirtschaft wirklich reformiert werden. In einem gro√üen Eimer k√∂nnen beispielsweise bis zu 120 Eichen √ľber viele Monate gut wachsen. Nach etwa zwei Jahren sind nun fast alle junge Eichen gut ausgebildet und die Pfahlwurzel ist komplett erhalten. Die Vereinzelung gestaltet sich sehr einfach, da etwas Kokossubstrat und Sand verwendet wurde. Viele der Eichen haben sich sogar besser entwickelt als die von Testreihen im Boden und T√∂pfen. An nur einem Tag k√∂nnte eine Person Tausende junger B√§ume pflanzen ‚Äď Referenz Wikipedia: Durchschnittliche t√§gliche Gesamtwerte von 2500 sind √ľblich, wobei erfahrene Pflanzer mehr als 5000 B√§ume pro Tag pflanzen – die Zahlen gelten nat√ľrlich ohne Vorbereitungszeiten und mit speziellen Werkzeugen! F√ľr direkte Auspflanzungsaktionen mit Eimern werden weniger Transporte ben√∂tigt, zudem wird eine Menge an Platz, Plastik, T√∂pfen, Erde, Energie, Zeit und Wasser eingespart. Der Faktor der Einsparungen liegt etwa bei 5 bis 8, je nach Baumart etwas weniger oder sogar viel mehr. In etwa zwei Jahren (2018-2020) wurde eine umfangreiche Dokumentation √ľber die Box- und Eimertechnik erstellt, dazu wurde alles Wichtige in einer vereinfachten Studie im April zusammengefasst, diese kann in Zukunft auf diversen Forschungsportalen heruntergeladen werden. Es wird bis 2022 eine Langzeitstudie geben um Resistenzen, Wachstumsvergleiche und weitere Ergebnisse einzuarbeiten. Weitere Informationen zu der kompletten Dokumentation und Studie k√∂nnen per Email angefordert werden. N√ľtzliches und konstruktives Feedback ist immer willkommen.

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Weitere Informationen und Anmerkungen des Initiators:

2011 wurde die Elsbeere zum Baum des Jahres gew√§hlt. 2012 wurde die Stiel-Eiche zur Auwaldpflanze des Jahres ernannt, aber wen interessiert das schon – dies ist ironisch gemeint. Der Leipziger Auwald braucht nicht nur passende Eichen wie die Sumpfeiche, sondern k√∂nnte auch mehr Sumpfzypressen und andere Sumpfpflanzen vertragen, deswegen hat der Initiator des Eichen-Projekts viele neue Setzlinge gezogen welche in den folgenden Jahren ausgepflanzt werden k√∂nnen. Viele wichtige Baumarten welche die √Ėkosysteme und verschiedene anderen Arten ben√∂tigen sind gef√§hrdet, dies liegt unter anderem an der Monokultur-Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Tagebauen. Eine gesunde Umwelt braucht biologische Vielfalt, saubere B√∂den und Gew√§sser. Dies ist in vielen Bereichen bzw. Gegenden in Deutschland leider nicht der Fall. Dazu kommt das Problem des massiven Baumsterbens, besonders stark betroffen sind Fichten und Buchen. √úber die H√§lfte der W√§lder in Deutschland bestehen aus Nadelw√§ldern. Fichten und Kiefern wurden und werden aus historischen Gr√ľnden gepflanzt, weil sie schnell wachsen und daher wirtschaftlich lukrativ sind. Dem Klimawandel sind diese Monokulturen anscheinend nicht gewachsen. Nach Sch√§tzungen betr√§gt die Schadensfl√§che 245.000 Hektar, etwa 160 Millionen Kubikmeter Schadholz sind angefallen. Besonders stark betroffen sind Nordrhein-Westfalen, Th√ľringen, Niedersachsen und Hessen.

Das Waldsterben kommt nicht nur durch die extremen D√ľrrejahre, sondern auch durch andere Umweltbelastungen und Sch√§dlinge wie den Borkenk√§fer. Umso wichtiger ist es den Waldumbau mit resistenteren Baumarten voranzubringen und mehr Mischwald zu etablieren. Der Fokus sollte zudem auf besonders gef√§hrdeten Arten liegen, da diese das √Ėkosystem stabilisieren und st√§rken. Feuchtgebiete und Moore sind auch sehr wichtig f√ľr stabile √Ėkosysteme und Wettersysteme, denn sie regulieren den Wasserhaushalt und k√∂nnen extremen Regen und Fluten mindern. Dazu k√∂nnen Moore bis zu 50-mal soviel CO2 Speichern wie Regenw√§lder ! √úber 40 Prozent aller Arten lebten in Feuchtgebieten vor dem massiven Verlust. Greening Deserts fordert die Etablierung und R√ľckgewinnung von Feuchtgebieten und Schutzgebieten seit Jahren, vor allem in Tagebauregionen wie im Leipziger S√ľdraum ‚Äď man kann damit nicht fr√ľh genug damit anfangen. Zwischen 1970 und 2019 sind mehr als 35 Prozent der Feuchtgebiete weltweit verloren gegangen. Nach wissenschaftlichen Studien sind √ľber 90% der Gew√§sser in Deutschland in einem √∂kologisch bedenklichen Zustand. Feuchtgebiete liefern seit Zeiten f√ľr einen gro√üen Teil der Menschheit das Trinkwasser, viele Regionen und V√∂lker der Erde sind durch den R√ľckgang dieser Gebiete bedroht, ganze L√§nder sind nun √Ėdland, Savanne oder Steppe. Mehr als eine Milliarde Menschen lebten von Feuchtgebieten. Sie versorgen die Menschen mit Essen, Medizin und Ressourcen. Sie k√∂nnen K√ľsten sch√ľtzen, das Klima regulieren und √úberschwemmungen verhindern. http://www.greeningdeserts.com/de/extremes-wetter-in-deutschland-und-europa-extreme-duerre-und-hitzewellen

Der Artenschutz und die Artenvielfalt lebt von starken Baumspezies, also eine Art Symbiose-B√§ume oder Biodiversit√§ts-Baumarten, welche viele verschiedene Arten in der Umgebung beg√ľnstigen und sch√ľtzen. Um die Regeneration der Natur und √Ėkosysteme zu unterst√ľtzen, sollte die Natur genauer beobachtet und studiert werden, Erfahrungen und Ergebnisse der letzten Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte sollten dabei einbezogen werden. Greening Deserts Projekte wie der ‚Eichenpark der Vielfalt‘ nutzen viele diese Erkenntnisse und bringen diese in ihre Aktionen und Entwicklungen mit ein. Um dem lokalen, nationalen und globalen Artensterben effektiv entgegenzuwirken braucht es mehr als Natur-, Klima- und Umweltschutzbewegungen oder Baumpflanzaktionen, es braucht konsequente Aufkl√§rung, vielschichtige Alternativen und Einsicht in der Politik und Wirtschaft. Die Wissenschaft kann in dieser Hinsicht nat√ľrlich auch noch mehr mit wissenschaftlichen Ergebnissen Entscheidungs- sowie Ver√§nderungsprozesse f√∂rdern bzw. unterst√ľtzen. Die Jahre der Ignoranz, Kompetenzverschiebungen und der Verantwortungslosigkeit in gewissen Bereichen und Gesellschaftsgruppen hat alles verschlimmert. Der Klimawandel und die Klimakrise kennt keine Grenzen, es geht alle an, nicht nur in Amerika, Asien und Europa ‚Äď besonders Afrika, Australien und S√ľdamerika mit der extremen Abholzung und Zerst√∂rung der regulativen √Ėkosysteme stehen in der Verantwortung.

Nicht nur die Jahre der Klimaextreme, D√ľrren, Hitzewellen und Fluten zeigen die Konsequenzen der Jahrzehnte der Umweltzerst√∂rung und Verschmutzung, auch die Coronakrise zeigt wie Artensterben und Umweltverschmutzung zusammenh√§ngen k√∂nnen, denn der Virus kommt nicht von ungef√§hr.

Weitere Zusammenhänge kann man in wissenschaftlichen Arbeiten der Klimaforscher und Virusforscher nachlesen.

Keine Förderung und Soforthilfe vom Bund oder Sachsen

Statusbericht und Statement zur Lage 2016-2019 und 2020

Seit Jahren fordert Greening Deserts Gr√ľnder finanzielle Unterst√ľtzung f√ľr die nachhaltigen Projekte, Bildung, Forschung und weitere wichtige Programme. Viele der verantwortlichen Stellen in Deutschland bzw. Sachsen wurden teils mehrfach dar√ľber informiert und F√∂rderungen gefordert. Einige Antr√§ge wurden gestellt, leider jedoch wie die Anfragen oft komplett ignoriert oder mit √ľblichen Ausreden beantwortet – Kompetenzen und Verantwortung wurde zumeist verschoben, Ratschl√§ge und Tipps waren zumeist unn√ľtz oder haben wie inaktive Links nicht funktioniert. Es wurde √∂fter auf Andere zugegangen, n√ľtzliche Hinweise und Informationen gegeben, dies war jedoch von der anderen Seite nicht oder nur sehr selten der Fall. Keine einzige Stelle, ob offizielle √Ąmter, Beh√∂rden, F√∂rderagenturen oder Institutionen haben von sich aus Greening Desert bzw. dem Gr√ľnder Hife angeboten oder n√ľtzliche Tipps f√ľr F√∂rderungen oder finanzielle Hilfe gegeben. Die Meisten der Parteien, unz√§hlige Institutionen und Organisationen wurden auch mehrfach informiert. Viele haben von Greening Deserts Arbeiten, Entwicklungen und Informationen profitiert, viele Menschen weltweit wurden inspiriert. Leider kam nicht viel davon zur√ľck, viele denken nur an sich. Es ist einfach nur traurig wie egoistisch und ignorant manche Menschen sind. Desinteresse und Kompetenzverschiebung wurde mehrfach festgestellt, nicht nur in o.g. Zusammenh√§ngen. Alles wurde umfangreich dokumentiert und wird in finalen Berichten ver√∂ffentlicht und weiter an verantwortliche Stellen der EU bzw. UN gesendet.

Greening Deserts Projekte und Programme wie z.B. das Greening Deserts Critically Endangered Species Research and Protection Program (CESR-RPP) k√∂nnen nicht l√§nger auf finanzielle Unterst√ľtzung warten, auch der Aufbau eines Begr√ľnungs- und Forschungscamps in diesem Zusammenhang. Es bleibt nicht mehr viel Zeit das Archiv und Spezialprogramm aufzubauen. Nicht nur die Neupriorisierung der Artenschutzlisten und Aufbau eines speziellen Saatgutarchives haben Priorit√§t, auch die Etablierung von mehr Feuchtgebieten und die Verbesserung der Wasserqualit√§t der belasteten Gew√§sser und Grundwasser ist enorm wichtig. Das Gleichgewicht (Balance) der Klima-, Umwelt- und Wasserkreislaufsysteme h√§ngt davon ab, auch in urbanen R√§umen. Es muss dieses Jahr endlich gehandelt und Greening Deserts Begr√ľnungs- sowie Forschungscamps etabliert werden. Jeder Tag z√§hlt, da wichtige Lebensr√§ume und Schl√ľsselarten (Keystone Species) wirklich stark bedroht sind, besonders durch die Klimakrise, zwei D√ľrresommer und Umweltbelastungen durch gewisse Industrien, Landwirtschaft, etc. Durch die Coronakrise sind nat√ľrlich Umweltverschmutzer wie die Luftfahrt, Schiffahrt und Tourismus gebremst, dies l√∂st jedoch nicht die anderen Probleme, etwa in urbanen R√§umen und durch extensive Landwirtschaft. Die Bodenverschlechterung und Belastung der Gew√§sser steigt jedes Jahr weiter an.

Eine Boden- und Landwirtschaftsreform in neuen Ausma√üen muss endlich angegangen werden, der Hanfanbau und neue innovative Energiepflanzen k√∂nnten helfen. Der Mais- und Rapsanbau in einigen Regionen Deutschlands belastet einige Arten und Regionen sehr stark, nicht nur durch die Monokultur und Pestizide. Das Problem ist der Mangel an der Artenvielfalt (Biodiversit√§t), besonders in gef√§hrdete Gebieten welche eh schon durch karge Landschaften bzw. schlechte B√∂den belastet sind, etwa in Tagebaugebieten wie bei Leipzig oder in der Lausitz. Die Gesundheit der Natur und Umwelt ist auch f√ľr die Gesundheit des Menschen wichtig.

Es wird einen gesonderten Bericht zu der F√∂rderpolitik und Menschenrechtslage geben. Es wird einen gesonderten Bericht zu den Defiziten und Verflechtungen in der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft geben. Schwerpunkt liegt dabei auf der Ignoranz, Korruption, Willk√ľr und weiteren Problemen – besonders im Bezug auf F√∂rderungen im Bereich der Entwicklung und Forschung. Leider gab es, ja auch in Sachsen, schon mehrfach fragliche Vorf√§lle, Finanz- und F√∂rderskandale, man erinnere nur an den letzten F√∂rderzeitraum, zu wenig Informationen und Nichtvergabe von unz√§hligen F√∂rderungen.

Weitere Infos zum Solo-Selbständigen Unternehmer und zu der Greening Deserts Initiative:

Seit Ende letzten Jahres lebt der Greening Deserts Gr√ľnder ohne Strom, die Regelleistungen (Harz 4) wurden ihm mehrfach sanktioniert, teils verw√§hrt und oft Zahlungen verz√∂gert, er konnte deswegen nicht vern√ľnftig arbeiten, geschweige denn menschenw√ľrdig leben. Leider befindet sich der selbst√§ndige Unternehmer immer noch an der Armutzsgrenze und weit unter dem Existenzminimum, auch wegen ungerechter Forderungen und offenen Rechnungen. Seit Endes des letzten Jahres mangelt es an Geld, die geringf√ľgigen Zahlungen des Jobcenters haben lange nicht ausgereicht, u.a. wegen genannter Gr√ľnde, wichtigen Besorgungen und der anstehenden Neugr√ľndung des Projektes bzw. Startups. Wenn es keine richtige Unterst√ľtzung und F√∂rderung gibt ist das neue Startup gef√§hrdet. Die Kosten √ľbersteigen immer noch die geringen Einnahmen, was bei einer Neugr√ľndung und den umfangreichen Vorbereitungen oft der Normalfall ist.

Wenn alles gut l√§uft und der Unternehmer n√∂tige Unterst√ľtzung bekommt, also endlich mal F√∂rderung(en) wie von Antr√§gen und Startup-Wettbewerben, k√∂nnen die potentiellen Projekte, Einnahmen und dann auch Gewinne gesteigert werden. Daf√ľr wird u.a. ein professioneller Shop ben√∂tigt, diese Shopentwicklung kostet jedoch auch im g√ľnstigen Low-Budget Bereich. Auf eine Soforthilfe durch den Bund bzw. die SAB wartet der Gr√ľnder seit Wochen vergebens, auch Antr√§ge und Forderungen f√ľr F√∂rderungen an zust√§ndige Stellen wurden mehrfach ignoriert. Behandelt man so Unternehmer und Selbst√§ndige welche sich seit Jahren so viel f√ľr die Gesellschaft und Umwelt einsetzen, etwa durch Artenschutz-, Umwelt- und Naturschutzprojekte wie den Eichenpark der Vielfalt? Bitte nochmals um Achtung, Einhaltung und Wahrung der Grundrechte und Menschenrechte, ethischen und moralischen Grunds√§tze, welche leider oft mi√üachtet wurden.

Leider werden meine Bitten und Schreiben bis dato ignoriert bzw. nicht beantwortet. Wenn nicht bald tatkr√§ftige und finanzielle Unterst√ľtzung f√ľr das Artenschutzprogramm kommt, besonders durch gewisse Hilfsorganisationen, Institutionen, Stiftungen, der Politik und den Staat, kann eine Verhinderung des Massensterbens und das Kollabieren globaler √Ėkosysteme mit Hilfe von globalen Artenschutz- und Begr√ľnungscamps leider nicht mehr verhindert werden. F√ľr die Etablierung zahlreicher Begr√ľnungs- und Forschungscamps und f√ľr die Trillion Trees Initiative bleiben nach Experten- und Forscherkreisen noch etwa 10 Jahre Zeit, danach macht es fast keinen Sinn mehr B√§ume oder Begr√ľnungspflanzen zu pflanzen, da diese wegen der globalen Erw√§rmung und Wetterextreme nicht oder nur sehr schwer angehen k√∂nnen. Die W√ľstenbildung (Desertification) und Bodendegradation (Land Degradation) nimmt jedes Jahr enorm zu. Wenn dies so weitergeht wird die Erde bald √ľber die H√§lfte aus √Ėdland und W√ľsten bestehen. Es ist wirklich kein Spass, seit Jahren weisen Greening Deserts Artikel und Studien auf diese Gefahr hin. Seit Jahren wurde sich √ľber diese Themen mit weit √ľber 3000 Wissenschaftler aus aller Welt ausgetauscht, viele haben die Daten und Fakten best√§tigt. Die Ignoranz, die umweltzerst√∂rerische Produktion bzw. Aktionen und der √ľberm√§√üige Konsum gewisser Menschen, Institutionen und Organisationen t√∂ten unz√§hlige Lebensformen und zerst√∂ren damit unseren Planeten Erde. Denn es sind nicht nur die Bienen oder bekannte Lebensformen wovon viele Andere abh√§ngen, viele unbekannte Arten sind essentiell f√ľr das √úberleben. Leider werden tagt√§glich unz√§hlige Arten durch Br√§nde, Landgewinnung, Monokulturen, Rodung und weitere vom Menschen verursachte Umweltzerst√∂rung vernichtet. Jeder tr√§gt seinen Teil mit dazu bei, zu der Reduzierung oder Steigerung der Zerst√∂rung, ob durch nachhaltiges und umweltbewusstes Arbeiten, Handeln und Leben – oder durch egositisches, ignorantes, uneinsichtiges Handeln,… The time to act is now, this month, this year 2020! Greening Planet Earth, massive afforestation, reforestation and regreening is the only solution to reduce extreme climate change effects and global warming.

Weitere Infos, Links und Updates gibt es hier und folgen auf den sozialen Seiten.

Update Juli 2020:

Der Strom ist leider immer noch abgeschaltet und die Stadtwerke sowie F√∂rderungsstellen reagieren seit Wochen nicht auf die Schreiben und Bitten um Aufkl√§rung. Bis heute gab es keine F√∂rderung oder Soforthilfe f√ľr den Selbst√§ndigen und Unternehmer Oliver Gediminas Caplikas obwohl den verantwortlichen Stellen die Situation bekannt ist – also nicht nur die Gef√§hrdung des B√ľros und der Selbst√§ndigkeit, sondern die Gef√§hrdung der Existenz und Gesundheit. Die zweite Bewerbung f√ľr den InnoStart Bonus wurde auch wieder ignoriert, d.h. es gab keine Benachrichtigung oder Informationen zu dem Verlauf, keine Absage oder Zusage. Diese Ignoranz ist wirklich unertr√§glich, die Vergabe von F√∂rdermitteln f√ľr wirklich wichtige Projekte und Unternehmensgr√ľndungen scheint sehr oberfl√§chlich und willk√ľrlich zu sein. Die Kommunkation und Unterst√ľtzung besagter Stellen geht gegen Null, es fehlt einfach der Wille und ein ernstes Interesse – √§hnlich wie die letzten Jahre in der Politik. Es gab in Sachsen schon einige Skandale im Bezug auf F√∂rderungen, fehlende Informationen und Aufkl√§rung der Bev√∂lkerung. Dies liegt nat√ľrlich an gewissen Interessengruppen, der Korruption und Verstrickung einiger Akteure in der profitgierigen Wirtschaft und Politik, leider auch in fraglichen Wissenschaftsbereichen. Der F√∂rderskandal 2020 ist ein neues Kapitel von verfehlter F√∂rderungspolitik. Wie kann es sein das es fast keine F√∂rderungsm√∂glichkeiten f√ľr die Gr√ľndungsf√∂rderung bzw. Gr√ľndung von Unternehmen in Sachsen gibt, au√üer Darlehen und F√∂rderungen welche relativ willk√ľrlich bewilligt oder ausgezahlt werden.

Update Dezember 2020

Der Strom ist leider immer noch abgeschaltet, da noch eine Rechnung f√ľr das Wiederanschalten der Stromversorgung und eine alte Stromrechnung (Nachzahlung) eines ehem. Mitbewohners offen ist. Dieser hat das Wohnb√ľro √ľber ein Jahr mitgenutzt, er hat bis heute leider keinen Anteil an der Miete bezahlt und auch nicht die verursachten Heizkosten. Von meinem letzten ‚Sozialgeld‘ bzw. Leistungen des Jobcenters habe ich Anfang Dezember die offene Stromrechnung, mit Androhung der Zwangsvollstreckung, von etwa 224 Euro bezahlt. Dies ist sehr problematisch, da ich nun wieder kein Geld habe um f√ľr ein gesundes Leben zu sorgen — also f√ľr gesunde Lebensmittel und andere wichtige Dinge des Lebens. Ein normales Arbeiten und abarbeiten von Unterlagen ist mir dadurch auch nicht m√∂glich. Nur noch eine klene Anmerkung am Rande, auch unnabh√§ngig von der Stromrechnung reichen die Leistungen bzw. Regels√§tze bei langem nicht f√ľr ein menschw√ľrdiges Leben aus.¬†

Abschließendes Statement

Wie schon in meinem Schreiben Existenzbedrohung, Keine Solo-Selbst√§ndigen Soforthilfe und Eilantrag Sozialhilfe bzw. Harz-4-Leistungen an diverse Stellen erkl√§rt, habe ich durch oft genannte Probleme auch dieses Jahr keine nennenswerten Einnahmen und keine Gewinne gemacht ! Seit Fr√ľhjahr k√§mpfe ich um meine Existenz und den Erhalt meiner Selbst√§ndigkeit, vom April bis Juni lief es etwas besser. W√§ren die Einnahmen im Oktober und durch all die Krisenmomente dieses Jahr nicht eingebrochen w√§re ich bestimmt vom Leistungsbezug weggekommen. Der Leistungsanspruch bestand dieses Jahr zu jeder Zeit, ebenso wie f√ľr die letzten Jahre! Habe mich mehrfach erkl√§rt und alles nachgewiesen, es wurden mehrmals Erkl√§rungen und Nachweise gesendet. Bis dato habe ich leider keine Gewinne machen k√∂nnen, da Ausgaben und laufende Kosten h√∂her waren. Dies gilt auch f√ľr die letzten Jahre, besonders seit der Pleite nach der letzten Veranstaltung in 2014! Seit Jahren habe ich oft an der Armutsgrenze weit unter dem Existenzminimum gelebt, da die Leistungen und Einnahmen nicht wirklich f√ľr ein gesundes und menschenw√ľrdiges Leben reichen. Ich habe die Situation und Armutsproblematik hier in Deutschland oft genug und umfangreich erkl√§rt. Es fehlt einfach an richtiger finanzieller Unterst√ľtzung f√ľr innovative Unternehmer und Startups. Dazu kommen viele Probleme in der Politik, im ‚Sozialstaat‘ bzw. Rechtsstaat. Viele Aufstocker und Selbst√§ndige fallen durch das Raster und erhalten leider keine Hilfe f√ľr ihr Unternehmen vom Staat. Viele bekommen als Harz-4-Bezieher keine Soforthilfe und/oder √úberbr√ľckungshilfe. Die Existenz vieler hundertausenden Selbst√§ndigen ist dadurch gef√§hrdet. Es ist wirklich unfair und ungerecht, die Gleichberechtigung, Grundrechte und Menschenrechte sind in vielen Bereichen bedroht.

Versprechungen der Politik wurden in vieler Hinsicht nicht eingehalten. Ich und viele andere selbst√§ndige Unternehmer haben es dieses Jahr schmerzhaft erfahren, da die Krise die Armut und viele andere Probleme durch den Staat verst√§rkt haben. Bis heute habe ich keine einzige F√∂rderung oder Hilfe f√ľr meine Selbst√§ndigkeit erhalten, obwohl diese mehrfach angefragt und beantragt habe. Die Soforthilfe wurde mir seit Fr√ľhjahr verw√§hrt. Ein Grundeinkommen h√§tte dem Staat viel Arbeit, Geld und Zeit gespart. Der Verwaltungsapparat f√ľr Arbeitslosengeld und Sozialleistungen ist einfach nur sinnlos aufgeblasen, √ľberreguliert und √ľberb√ľrokratisiert. Dies bremst nicht nur die Menschen aus, sondern den Fortschritt, die Gesellschaft und Wirtschaft generell. Es ist kein Wunder das viele innovative Startups und Unternehmer abwandern oder gar nicht erst gr√ľnden bei so einer Geschichte, fraglichen Zukunft und schlechter Unterst√ľtzung in Deutschland. Dazu kommt, das nachhaltiges, √∂kologisches, klima- und umweltfreundliches Handeln von Klima- und Menschenrechtsaktivisten sowie Umweltsch√ľtzern oft bek√§mpft, ignoriert oder sogar unterdr√ľckt wird – auch wenn es passiv und unscheinbar durch gewisse Ma√ünahmen des Staates und der Industrie ist. Die Menschen sind nicht bl√∂d und auch nicht umsonst in vielerlei Hinsicht auf die Stra√üe gegangen. Es ist eine Schande das die sogar die Sorgen der n√§chste Generation und Kinder nicht wirklich ernst genommen wurden. Nicht nur im Bezug auf die Umweltverschmutzung, den Klimawandel und das aktuelle Klimaschutzgesetz — die Kinderarmut und wenige Beachtung der Kinderrechte sind ein anderes gro√ües Problem in Deutschland. Man h√∂rt sehr wenig davon in den Medien oder von staatlichen Institutionen. Eine der h√§ufigsten Ausreden „Die Anderen sind Schuld.., die Krise ist wichtiger, es sind Wahlen..,..“ uvm. Ein Impfstoff und Medikament ist wieder nur eine Art Symptombek√§mpfung, denn wenn die wahren Ursachen wie die Klimakrise oder der Klimawandel nicht deutlich gemindert wird, werden immer √∂fter neue Pandemien ausbrechen, dann vielleicht sogar mit viel schlimmeren oder st√§rkeren Viren.

Zum Schluss noch ein Vergleich zur Ethik und Verh√§ltnism√§√üigkeit im Bezug auf die Gef√§hrdung der Gesundheit durch Armut, Plastik, Stress, Umweltgifte,.. und bekannte Krankheiten sowie Ursachen. Jedes Jahr sind weit √ľber 7 Millionen Menschen an der Luftverschmutzung gestorben und etwa 10 Millionen an Krebs ! Nun die Frage, wieso wird nicht mindestens genauso viel f√ľr die Gesundheit Krebskranker und Vermeidung neuer Todesf√§lle wie durch den Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19) getan? Es ist unethisch nicht mindestens genauso viel f√ľr die Vermeidung und Heilung von Krebsf√§llen zu tun. Wieso werden bzw. wurden nicht hunderte Milliarden Euro f√ľr die Gesundheitsvorsorge und Ma√ünahmen im Bezug auf andere viel t√∂dlichere Krankheiten durch den Staat zur Verf√ľgung gestellt? Dar√ľber sollte man mal debatieren und diskutieren.

Die Krebserkrankungen in der Bundesrepublik Deutschland nehmen mit ca. 230.000? Todesfällen pro Jahr nach den Herz-Kreislaufkrankheiten.. РBundesgesundheitsministerium

Weitere Infos: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97838/Weltweite-Zahl-der-Krebsdiagnosen-steigt ! https://www.spektrum.de/news/1-4-millionen-krebstote-fuer-2020-erwartet/1724942

Autor: Oliver Gediminas Caplikas

Update Januar 2021 wird ein neuer Artikel zu der Stromversorgung bzw. Energieversorung, der Grundrechte und Menschenrechte. Hier ein Entwurf f√ľr das letzte Schreiben an die Stadtwerke Leipzig im Januar.

Sehr geehrter Kundenservice,

ich widerspreche der Rechnung vom 21.12.2020 f√ľr den Zeitraum 22.03.2020 bis 04.12.2020. In der Rechnung steht Strom Lieferung Betrag 98,43. Es ist eine Frechheit eine Rechnung f√ľr eine Stromlieferung zu stellen, obwohl kein Strom geliefert wurde. Kosten f√ľr angebliche Messungen sind auch nicht entstanden, ich habe Ihnen den Z√§hlerstand bis zum 16. Dezember gesendet. Wie Sie sich denken k√∂nnen hat dieser sich seit der Sperrung der Stromversorgung nicht ge√§ndert. Sie haben mir 2019 den Strom abgestellt obwohl nach Angabe meines Mitbewohners alle Rechnungen bezahlt wurden. Einige Schreiben von mir wurden von den Stadtwerken komplett ignoriert. Seit Ende November 2019 habe ich nach mehrmaligen Schreiben keine Nachricht von Ihnen bekommen oder Hilfe bei der Kl√§rung der Stromsperre. Ich musste seit der K√ľndigung mit dem Schreiben vom 06.07.2020 √ľber vier Monate warten bis endlich die Best√§tigung der K√ľndigung kam. Ich bitte Sie hiermit die Schlussrechnung und den neuen Stromlieferungsvertrag zur√ľckzunehmen oder zu annullieren, da kein Strombezug bzw. keine Grundversorgung mit Strom erfolgt ist! Ich brauche Strom um richtig Arbeiten und Leben zu k√∂nnen und m√∂chte schon l√§nger zu einem Anbieter wechseln. Durch monatelange Verz√∂gerungen (besonders im Bezug auf die K√ľndigung) durch die Stadtwerke konnte ich ewig nicht ordentlich k√ľndigen und mir wurde ein menschenw√ľrdiges Leben dadurch verwert. Die Stadtwerke haben somit nicht nur den Strom gesperrt, sondern auch Grund- und Menschenrechte verletzt. Ohne K√ľhlschrank, Licht und Herd kann man keine warme Mahlzeiten zubereiten, Lebensmittel verderben schnell und eine medizinische Versorgung mit Ger√§ten welche Strom ben√∂tigen sind im Notfall nicht m√∂glich.

Das finale Schreiben und weitere Unterlagen f√ľr eine bessere √úbersicht werden bei Bedarf in dem neuen Artikel ver√∂ffentlicht.

Hanfpapier wie Hanf-Toilettenpapier kann die Abholzung und globale Erwärmung weltweit reduzieren

Hanfpapier wird als umweltfreundliche Alternative zu Holzpapier immer beliebter, reduziert die Entwaldung und rettet unzählige Bäume. Viele Studien haben gezeigt, dass eine Umstellung der alten Papierindustrie auf Hanfpapier der Welt helfen könnte, die globale Erwärmung und die schlechten Auswirkungen des Klimawandels zu verringern. Der weltweite Hanfanbau kann das Klima, die Umwelt, die Böden und Gewässer erheblich verbessern.

Ungef√§hr 93% des Papiers stammt von B√§umen, aber dies wird sich in naher Zukunft √§ndern, beginnend mit der globalen Produktion von Hanf-Toilettenpapier. Erste Branchen haben die Vorteile und Potenziale des schnell wachsenden Hanfpapiermarktes, nicht nur Aufgrund von Gewinnen und Nachhaltigkeit, verstanden. Die Zeit, die Welt wirklich nachhaltig zu √§ndern, ist jetzt. Jeder kann ein Teil dieser Ver√§nderung sein. Helft mit, B√§ume zu retten, das Klima und den Umweltschutz zu unterst√ľtzen. Verwendet recyceltes Papier, bis Hanfpapier es ersetzt. Die Verwendung von Hanfpapier wird ein nachhaltiges Leben und einen verantwortungsvollen Konsum verbessern, da Hanf nicht nur ein starkes Symbol f√ľr Nachhaltigkeit ist, sondern auch eine lange Geschichte mit vielen guten Erfahrungen hat. Traurig, dass so viele Menschen und Nationen in den letzten Jahrzehnten so viele dieser nachhaltigen M√∂glichkeiten vergessen und viele Chancen in dieser Hinsicht verpasst haben. Die Chinesen waren haupts√§chlich f√ľr die Weiterentwicklung des Toilettenpapiers seit dem 14. Jahrhundert verantwortlich. Die Verwendung von Hanf ist seit 20.000 Jahren bekannt ! Es ist nun also wirklich Zeit endlich alle Erfahrungen der Hanferzeugung und innovative Hanfprodukte zu nutzen, um die Wirtschaft, die Gesellschaft und das ganze Leben auf dem Planeten Erde zu verbessern.

Umweltauswirkungen der Papierherstellung

Unz√§hlige B√§ume werden f√ľr die Toilettenpapierherstellung verwendet, auch in Regenwaldgebieten. Dies hat massive Auswirkungen auf die W√§lder und negative Folgen f√ľr die biologische Vielfalt, die √Ėkosysteme, die indigenen V√∂lker und die Tierwelt. Die Papierindustrie ist teilweise f√ľr das Aussterben von Arten und die Umweltverschmutzung mit verantwortlich. F√ľr die Verarbeitung von B√§umen zu Toilettenpapier werden gro√üe Mengen an Energie und Wasser ben√∂tigt. Die Zahl der Menschen, die weltweit Toilettenpapier verwenden, hat erheblich zugenommen. Toilettenpapier macht 15 Prozent der Entwaldung aus, von einem Baum k√∂nnen zwar √ľber tausend Rollen Toilettenpapier produziert werden. Die Papierherstellung erfordert jedoch eine gro√üe Menge an Bleichmittel, Formaldehyd und Organochlor. Papier macht 25% der M√ľlldeponien und 33% der Siedlungsabf√§lle aus. 40% oder mehr aller B√§ume werden gef√§llt um Papier herzustellen. Alleine in den USA stammen ca. 20% aller Gifte in der Luft aus der Herstellung von Papierzellstoff. Eine Tonne herk√∂mmliches Papier verunreinigt √ľber 70.000 Liter Wasser. Etwa 50% der Abf√§lle von Unternehmen bestehen aus Papier. US-B√ľros verwenden j√§hrlich √ľber 12 Billionen Blatt Papier. Jede Minute werfen die Amerikaner √ľber 32.000 Toilettenpapier-R√∂hrchen weg. Etwa 270.000 B√§ume werden t√§glich entweder ins Abwasser gesp√ľlt oder auf M√ľlldeponien abgeladen. Durch die Zersetzung von Papieren kann Methangas entstehen, eine Hauptursache f√ľr die globale Erw√§rmung.

B√§ume enthalten im Schnitt nur 30% Cellulose, Hanf hat ca. 80% Cellulosegehalt. Holz kann 40-50% Cellulose, 25-30% Hemicellulose, 20-35% Lignin, ca. 5% Harze und √Ėle enthalten. Es braucht viel Energie und viele giftige Chemikalien, um die Zellulose von den B√§umen bzw. vom Baumholz zu trennen. Hanf hat einen geringeren Ligningehalt als Holz. Hanf produziert viermal mehr Zellulosefasern pro Hektar als B√§ume und braucht 4-5 Monate um zu wachsen, w√§hrend B√§ume f√ľr die Holzproduktion 8-100 Jahre brauchen. Hanfpflanzen f√ľr die Hanfpapierproduktion ben√∂tigen zum optimalen Wachstum keine Pestizide. Spezielle Hanfsorten ben√∂tigen dazu sehr wenig Wasser und k√∂nnen die N√§hrstoffe im Boden ausgleichen. Auf einem Hektar k√∂nnen etwa zehn Tonnen Hanf angebaut werden. Damit ist es die beste und effektiveste Biomasse der Welt. Hanfpapier ist biologisch abbaubarer und besser als normales Papier zu recyceln.

Industrie, Medien und Politik diskutieren weltweit √ľber Papierabf√§lle. Einige pr√§sentieren fragw√ľrdige Argumente, zum Beispiel, dass die elektronische Revolution und die Digitalisierung den Papierverbrauch reduzieren wird, aber das ist falsch. Die Nachfrage nach Papier wird sich voraussichtlich vor 2030 verdoppeln. Andere argumentieren mit dem Konflikt mit der aktuellen Landwirtschaft und den genutzten Landfl√§chen, aber dies ist nicht das Hauptproblem. Viele ungenutzte Fl√§chen k√∂nnen f√ľr den Hanfanbau genutzt werden, so wie √Ėdland. Ausgelaugte und gesch√§digte B√∂den k√∂nnen verbessert werden. Hanfpflanzen eignen sich gut als Zwischenfrucht oder Zwischenkultur. Sie k√∂nnen auch abgeholzte B√∂den bzw. Fl√§chen schnell verbessern. Der weltweite Hanfanbau, Hanfholz und Hanfpapier kann die Entwaldung, den Klimawandel und die globale Erw√§rmung verringern. Innovative Hanfprodukte wie Hanfpapier k√∂nnen somit die B√∂den, Gew√§sser, die Umwelt und das Klima verbessern. Dazu f√∂rdern Hanffelder die Biodiversit√§t, da sich dort nachweislich viele n√ľtzliche Insekten aufhalten, mehr als in anderen Feldern der Monokultur-Landwirtschaft.

Sch√ľtzen und retten wir die B√§ume und W√§lder der Welt, welche die Luft filtern, Giftstoffe umwandeln und Teile des Wasserkreislaufs reinigen ‚Äď nicht nur durch innovative Hanfprodukte, sondern auch durch eine bewusstere Lebensweise, nachhaltigeren Konsum und nachhaltigere Produktion.

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Weitere Informationen zu Hanfpapier und Hanf-Toilettenpapier

  • Hanffasern sind eine der st√§rksten Naturfasern der Welt.

  • Hanffasern haben einen h√∂heren Celluloseanteil, weniger Chemikalien werden f√ľr die Hanfpapierherstellung verwendet.

  • Die Herstellung von Hanfpapier erfordert kein Chlor oder Dioxine wie die Herstellung von Holzpapier und bedeutet eine geringere Verschmutzung des Grundwassers und der Gew√§sser.

  • Hanfpapier ist biologisch abbaubar, recycelbar und sehr nachhaltig.

  • Hanfpapier vergilbt, rei√üt oder verschlechtert sich nicht wie Holzpapier.
    Hanf-Toilettenpapier ist billiger herzustellen als normales Toilettenpapier, es hat weniger Auswirkungen auf die Umwelt.

  • Die Nachhaltigkeit von Hanffasern und Hanfpapier macht es auf lange Sicht kosteng√ľnstiger.

  • Hanfpapier kann bis zu acht Mal recycelt werden, verglichen mit nur drei Mal f√ľr Papier aus Zellstoff.

  • Hanfpapier als Alternative zu herk√∂mmlichem Papier kann die Entwaldung, Bodendegradation und Umweltverschmutzung weltweit reduzieren.

  • Hanfanbau ist gut zur F√∂rderung der biologischen Vielfalt, der Verbesserung der B√∂den, Insektenlage und Wasserkreisl√§ufe.

  • Bienen bzw. Wildbienen k√∂nnen den Pollen nutzen wenn die m√§nnlichen Pflanzen im Feld verbleiben, dies kann bei einige Hanfsorten f√ľr die Papierherstellung sinnvoll sein.

  • Viele Holzpapier-Produkte wie Kartons, Papierverpackungen, K√ľchenrollen, Verkaufsbelege und Druckpapiere k√∂nnten durch Hanfpapier ersetzt werden.

  • Hanf-Klopapier w√ľrde das Umweltbewusstsein weltweit verbessern.

Weitere Fakten, Informationen und Statistiken:

http://www.greeningdeserts.com/hemp-toilet-paper-can-reduce-deforestation-climate-change-and-global-warming

https://schoepferinsel.com/hanf-toilettenpapier

https://de.wikipedia.org/wiki/Hanfpapier

Mehr Infos und Updates zu den Themen werden folgen.

Hier findet man weitere Informationen zu Greening Deserts Projekten wie den Greening Camps, Hanfpapieren und der Trillion Trees Initiative. Diese Projekte k√∂nnen negative Klimaver√§nderungen, Entwaldung, D√ľrren, W√ľstenbildung, Bodendegradation und globale Erw√§rmung erheblich reduzieren, insbesondere in von Menschen geschaffenen W√ľsten, Trockengebieten und √Ėdl√§ndern. Die Camps dienen der professionellen Pflanzenz√ľchtung, der Wiederaufforstung und der Wiederbegr√ľnung gro√üer Fl√§chen. Die Begr√ľnungs- und Forschungslager werden gr√ľne Spots f√ľr den Anbau von Pflanzen sein, besonders f√ľr betroffene Regionen werden z.B. spezielle B√§ume, Bodendecker, Blumenb√§ume, wilde Gr√§ser, Wildblumen und Heilpflanzen kultiviert. Zusammen mit Hanf und anderen bodenverbessernden Pflanzen werden in wenigen Jahren oberste Bodenschichten geschaffen – die Basis f√ľr folgende Biodiversit√§ts-Plantagen und vielf√§ltige W√§lder. Es wird die Schaffung einer wirklich nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft unterst√ľtzen. Hanf wird ein Nebenprodukt der Aufforstungs- oder Begr√ľnungsprozesse sein und kann an Hanfprodukthersteller wie die Hanfpapierbranche und die Hanfholzindustrie geliefert werden. Am Ende w√ľrden alle gewinnen, die armen Menschen oder Regionen, die degradierten Gebiete oder B√∂den, die Forstwirtschaft, die Papier- und Holzindustrie – sogar gro√üe Holzpapierkonsumenten wie die Buch-, Zeitungs- und Verpackungsindustrie. Hanf- und Reisstrohpapierb√ľcher k√∂nnten die Buch- und Papierbranche in vielerlei Hinsicht reformieren. Wenn man mehr dar√ľber erfahren m√∂chte, kann man √ľber die offiziellen Seiten Kontakt aufnehmen. Greening Deserts ist zur Zeit noch eine Privatinitiative und m√∂chte ein offizielles Unternehmen mit enstprechender finanzieller Unterst√ľtzung schnellstm√∂glich gr√ľnden – auch um die Projektentwicklungen f√ľr weitere Greening Camps in Europa und Afrika fortzusetzen. Starke Partner, Sponsoren und Investoren sind willkommen sich an den innovativen Entwicklungen und Projekten zu beteiligen. Konstruktives Feedback und Unterst√ľtzung sind jederzeit willkommen.

Menschenrechte in Deutschland Leipzig Sachsen

Menschenrechtsbericht aus der Leipziger Region 2019 – 2020

Dies ist ein unabh√§ngiger Menschenrechtsbericht √ľber die Menschenrechte und Medien-Repr√§sentanz in Leipzig und Sachsen in Deutschland. Es wurde der Zeitraum von Oktober 2019 bis Anfang Januar 2020 analysiert. Dabei wurden November bis Ende Dezember Infomaterialien wie Flyer, Infohefte, Karten, Magazine und Zeitungen von √ľber hundert Locations gesammelt. Besonderes Augenmerk galt den √∂ffentlichen Institutionen wie Bibliotheken, B√ľrger√§mtern, Krankenh√§usern, Schulen und Universit√§ten. Im Prinzip wurde in fast allen Stadtteilen alles gesammelt was zu finden war, auch im Gastronomie- und Kulturbereich – z.B. in Bars, Buchl√§den, Clubs, Restaurants, Szenel√§den, Theatern, etc..

Das Infomaterial wurde nach Menschenrechtsthemen durchgesehen, besonders im Bezug auf Menschenrechte in Deutschland bzw. Sachsen und zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2019. In dieser Hinsicht wurden auch Medien wie lokale und regionale Fernsehsender auf diese Themen gepr√ľft, ebenso Radiosender und Online-Formate, z.B. LVZ, MDR, Leipzig Fernsehen und andere bekannte Stadtmagazine und -sender. Es war sehr entt√§uschend zum Thema fast keinen konkreten Bericht, keine Dokumentation oder Reportage am Tag der Menschenrechte zu sehen bzw. zu h√∂ren, auch nicht Tage davor oder danach. Zwei Infoflyer sind hier zu erw√§hnen, Mare Liberum – Zeugenschaft f√ľr Menschenrechte und Frauenkultur Leipzig – Grenzen der Menschenrechte. In den nationalen Nachrichten bei 3Sat, ARD und ZDF gab es am Tag der Menschenrechte leider auch keine ausf√ľhrliche Berichterstattung oder Sendung zum Thema Menschenrechte in Deutschland. Traurig, dass auch Fernsehsender wie ARTE nichts konkretes dazu gebracht haben. Wenn es beil√§ufig oder am Rande kurz Thema war, ist dies leider untergegangen oder wurde nicht registriert. Es ist als Einzelperson sehr schwierig alle Medien und Sendungen √ľber Wochen komplett durchzusehen, deswegen wurden eine Woche vor und nach dem Tag der Menschenrechte die Beschreibungen und Titel des allgemeinen Fernsehprogramms nach Menschenrechtsthemen gepr√ľft und auch viele Sendungen durchgesehen. Entsprechende Nachweise, Verweise und Links werden noch hinzugef√ľgt. N√ľtzliche Hinweise auf die Thematik sind jederzeit willkommen, auch wenn es nur ansatzweise oder in Verbindung mit Menschenrechtsthemen sind.

Noch ein paar wichtige Anmerkungen und Informationen zu dem Bericht, der Vorgeschichte und dem Verfasser. Seit Jahren lebt der Menschenrechtsaktivist, Klima- und Umweltsch√ľtzer Oliver Gediminas Caplikas weit unter dem Existenzminimum und nahe der Armutsgrenze. Er hat trotz dieser Umst√§nde fast immer sein Bestes gegeben, sein letztes Geld und seine ganze Freizeit eingesetzt hat. Leider wurde seine Arbeit und Projekte oft behindert. Es ist wirklich ersch√ľtternd, dass Menschenrechtsverteidiger und Umweltaktivisten √ľber Jahre ‚bek√§mpft‘ bzw. unterdr√ľckt werden, obwohl sie sich im Sinne Aller, f√ľr die Gesellschaft und Umwelt einsetzen. Anstatt zu helfen, wird Ihnen geschadet, etwa durch o.g. Aktionen und Situationen. Es kann nicht sein, dass deutsche Medien, Deutschland bzw. die Regierung mit dem Finger auf Menschenrechtsverletzungen im Ausland zeigt, im eigenen Land jedoch tagt√§glich Freiheits-, Grund- und Menschenrechte verletzt werden. Dies wurde leider w√§hrend der Jahre √∂fter beobachtet, auch von allbekannten Institutionen welche sich mit solchen Themen auseinandersetzen.

Wir brauchen ein besseres Bewusstsein und Verst√§ndnis f√ľr dieses Thema, da es uns alle und so viele Bereiche betrifft. Es sollte im Jahre 2020 nicht nur √ľberall in den Medien dem Tag der Menschenrechte mehr Bedeutung zukommen, eine Menschenrechtswoche w√§re nach der misslichen Lage 2019 wohl angebracht, gut w√§ren Thementage wie auf 3Sat und ARTE. Diese und andere wichtige Themen wurden entsprechenden Stellen schon mehrfach mitgeteilt.

Armutsbek√§mpfung ist ohne Korruptionsbek√§mpfung heutzutage nicht mehr m√∂glich, ebenso ein wichtiges Thema sind Menschenrechtsverletzungen und Korruption. Es w√§re sinnvoll in jeder gr√∂√üeren Beh√∂rde oder Institution, etwa in gr√∂√üeren Arbeitsagenturen und Rath√§usern, eine extra Abteilung f√ľr Menschenrechtsfragen einzurichten, mit kompetenten Ansprechpartnern und Fachkr√§ften. Ein ehrlicher Klima-, Natur- und Umweltschutz ist ohne Beachtung und Durchsetzung der Menschenrechte nicht oder nur schwierig m√∂glich – auch da saubere Luft, sauberes Wasser und eine gesunde Umwelt seit einigen Jahren ebenso Menschenrechte sind. Dies k√∂nnte die Lage und Laune der Bev√∂lkerung und B√ľrger wirklich verbessern, besonders da diese wichtigen Anspr√ľche, Bed√ľrfnisse und Themen nicht auf kleine Grundrechts-, Menschenrechts- und Sozialvereine abgew√§lzt werden, welche wie die Sozialgerichte in Deutschland ma√ülos √ľberfordert sind. Deutschland bzw. die Regierung und Verantwortliche in der Politik haben die Menschenrechts-konvention, Sozialcharta und Vertr√§ge mit unterschrieben und sich zu der Einhaltung und Wahrung der Menschenrechte verpflichtet. Die Menschenrechte werden in so vieler Hinsicht jedoch leider nicht erf√ľllt oder eingehalten, nicht nur von den Offiziellen in Politik und Wirtschaft, leider auch untereinander zwischen gewissen Gruppen ‚Äď ob links, rechts oder in der Mitte. Oft sind die Probleme und Streitigkeiten in der Politik ein Spiegel der Zust√§nde der Gesellschaft. Nur wenn wir alle die Menschenrechte in Deutschland ernster nehmen und uns alle mehr daf√ľr einsetzen, k√∂nnen wir die Herausforderungen und Probleme bew√§ltigen.

An alle Leser, bitte hebt das Thema nicht bis zum n√§chsten Menschenrechtstag auf. Es sollte nicht wie andere wichtige Dinge in den Medien, der Politik und Wirtschaft st√§ndig verschoben oder verdr√§ngt werden. Etwa wie vor einiger Zeit noch der Antisemitismus, extremer Nationalismus und Rassismus. Heute, morgen und √ľbermorgen k√∂nnen die Themen viel mehr behandelt, debattiert, diskutiert und letztendlich sogar sinnvoll und vern√ľnftig gel√∂st werden. Wir die B√ľrger oder Menschen, Gesellschaft und Weltgemeinschaft k√∂nnen eine wahre Welt der Menschlichkeit, des Friedens und Verst√§ndnisses schaffen. Jeder Tag und jede Nacht z√§hlt, genauso wie im Sinne des Artensterbens und des Artenschutzes. Zeigt mehr Courage und Solidarit√§t. Wenn nicht jetzt wann dann?

Zum Schluss noch ein gutes Zitat von Eleanor Roosevelt und der Frage: ‚ÄěWo beginnen die Menschenrechte?‚Äú Antwort: ‚ÄěAn den kleinen Pl√§tzen, nahe dem eigenen Heim. So nah und so klein, dass diese Pl√§tze auf keiner Landkarte der Welt gefunden werden k√∂nnen. Und doch sind diese Pl√§tze die Welt des Einzelnen: Die Nachbarschaft, in der er lebt, die Schule oder die Universit√§t, die er besucht, die Fabrik, der Bauernhof oder das B√ľro, in dem er arbeitet. Das sind die Pl√§tze, wo jeder Mann, jede Frau und jedes Kind gleiche Rechte, gleiche Chancen und gleiche W√ľrde ohne Diskriminierung sucht. Solange diese Rechte dort keine Geltung haben, sind sie auch woanders nicht von Bedeutung. Wenn die betroffenen B√ľrger nicht selbst aktiv werden, um diese Rechte in ihrem pers√∂nlichen Umfeld zu sch√ľtzen, werden wir vergeblich nach Fortschritten in der weiteren Welt suchen.‚Äú

https://www.aphorismen.de/suche?f_thema=Menschenrechte
https://www.menschenrechtskonvention.eu/diskriminierungsverbot-9298
https://www.whistleblower-net.de/uber-uns/kurzinfo-flyer/nachdenkliche-zitate
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/kontrovers—das-aktuelle-thema-neue-armut-in-deutschland.html
https://www.tdh.de/fileadmin/user_upload/inhalte/04_Was_wir_tun/Themen/Kinderrechte/2019-06_Child_Rights_Now-Deutsch.pdf
https://www.amnesty.de/allgemein/pressemitteilung/deutschland-rueckblick-2019-das-jahr-der-proteste-ist-eine-verpflichtung
https://www.inklusion-als-menschenrecht.de/gegenwart/materialien/persoenliche-zukunftsplanung-inklusion-als-menschenrecht/
http://www.greeningdeserts.com/de/aphorismen-zitate-und-lebensweisheiten-zum-thema-klima-naturschutz-und-umweltschutz
https://www.transparency.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/2019/Scheinwerfer-85_Transparency-Deutschland.pdf
https://www.freiheit.org/13-menschenrechtsbericht-es-bleibt-verwunderung-und-enttauschung-zuruck
https://www.germanwatch.org/sites/germanwatch.org/files/publication/8864.pdf

Artikel veröffentlicht im Januar 2019, Updates folgen.

Hanfanbau im Tagebau f√ľr die nachhaltige Bodenverbesserung und √∂kologische Landwirtschaft mit Hanf

Die Hanfpflanze ist nicht nur die n√ľtzlichste Pflanze der Welt, Hanf ist zum Beispiel auch ein potentieller Klimaretter und kann mit entsprechender Anwendung sogar die globale Erw√§rmung, Klimakrisen und Landver√∂dung ma√ügeblich verringern. Greening Deserts Projekte wie die Begr√ľnungscamps und Forschungsstationen nutzen Bambus, Hanf und weitere Schl√ľsselpflanzen gro√üfl√§chig f√ľr die Bodenverbesserung und Verbesserung der Gew√§sser.

Das Grundwasser wird durch den Hanfanbau, die nachhaltige Bewirtschaftung, √∂kologische Landwirtschaft und ein innovatives Wassermanagement geschont. Es werden nur nat√ľrliche D√ľnger verwendet und Pestizide vermieden. Daf√ľr stehen gute Alternativen zur Auswahl. Die verwendeten Bambus- und Hanfsorten k√∂nnen in fast jeder Klimazone und unter allen m√∂glichen Bedingungen bzw. Begebenheiten genutzt werden. Der weltweite Hanfanbau kann generell zur Gew√§sser-, Klima- und Bodenverbesserung beitragen sowie f√ľr eine bessere Kultivierung von Kulturpflanzen und eine vielf√§ltige Aufforstung bzw. Bewaldung sorgen. Der Gr√ľnder und Projektentwickler der Greening Camp Projekte, Oliver Gediminas Caplikas, entwickelt in dieser Hinsicht seit Jahren innovative und nachhaltige L√∂sungen.

Verschiedene Gew√§chsh√§user und Forschungsfelder k√∂nnen zusammen mit den Camps f√ľr Bildung, Forschung und Produktentwicklung etabliert werden, die Projekte dienen ebenso dem Klima-, Natur- und Umweltschutz. Es kann bei jedem Camp spezielle Biotope, Botanische G√§rten, Gew√§chsh√§user und Parks f√ľr besonders gef√§hrdete Arten geben ‚Äď besonders um Pflanzen, Insekten und sp√§ter auch andere Tiere zu kultivieren bzw. zu vermehren. Der Artenschutz, die Klima- und Pflanzenforschung sind ein paar der prim√§ren Aufgaben.

Seit dem Greening Deserts Masterplan 2017 wurden viele der innovativen Ideen, Entwicklungen bzw. L√∂sungen pr√§sentiert und realisiert ‚Äď nicht nur im Bezug auf Tagebaue. Durch entsprechende Projekte wurden die meisten Entwicklungen und Ideen international etabliert, auch wenn nur konzeptionell oder theoretisch. Viele der Entwicklungen bzw. Produkte k√∂nnen mit Hanf realisiert werden, wie z.B. B√ľcher, Papiere, Netze, Planen, Seile, Textilien, Verpackungen und andere Produkte. Durch ihre Flexibilit√§t, Rei√üfestigkeit und Widerstandsf√§higkeit wurden Hanffasern viele Jahrhunderte in der Fischerei und in der Seefahrt genutzt. Heutzutage gibt es weit √ľber 50.000 Anwendungen mit Industrie-Hanf bzw. Nutzhanf, leider werden viel zu wenige davon wirklich genutzt. Deswegen werden viele der sinnvollsten Anwendungen mit den Begr√ľnungs- und Forschungscamps analysiert und entsprechend angewendet. Hanfpapier, Hanfholz und Hanfplastik sind interessante Produkte, ebenso CBD, THC und die anderen Inhaltsstoffe – nicht nur f√ľr die Wissenschaft. Nutzhanf kann f√ľr Hanfpapier und Verpackungen aus Hanf genutzt werden, mehr B√§ume und W√§lder w√ľrden geschont und die globale Abholzung reduziert. Es k√∂nnte damit sogar den Plastikm√ľll reduzieren, besonders die Plastikt√ľten.

Hanfanbau f√ľr die Bodenverbesserung und Hanfpapier-Produktion

Weitere Informationen zur Hanfpflanze, zum Hanf und Hanfpapier:

Seit etwa 12.000 Jahren nutzen Menschen den Rohstoff Hanf. Papier aus Hanf wurde vor √ľber 2.000 Jahren in China erfunden, im 13. Jahrhundert erreichte es Europa. In der Papierherstellung war es 500 Jahre lang der meist verbreitete Rohstoff. Hanfb√ľcher wie die Gutenberg-Bibel und andere bekannte Werke wurden auf Hanfpapier gedruckt. Hanfpapier ist wesentlich stabiler und langlebiger als Holzpapier. B√ľcher mit Hanfpapier √ľberdauern eine vielfach l√§ngere Zeit und vergilben nicht so schnell. Hanffasern sind von Natur aus heller als Holzfasern. Hanf ist somit besser zur Papierproduktion geeignet als Holz.

Die Cannabis- bzw. Hanfpflanze erzeugt im Bezug auf Anbaufl√§che und Wachstumszeit mehrfach h√∂here Ertr√§ge als B√§ume. Ein Hektar gro√ües Hanffeld kann etwa 120 Hektar Baumbestand ersetzen. Die Nachhaltigkeit, der Erhalt und die Schonung der W√§lder sowie die Verbesserung der B√∂den sind weitere Vorteile der Hanfproduktion. Im Prinzip k√∂nnen fast alle Sorten f√ľr den Hanfanbau verwendet werden. Besonders geeignet f√ľr die Hanffaserproduktion ist hochwachsender Industriehanf. Je nach Sorte k√∂nnen Hanfpflanzen in nur drei bis vier Monaten mehrere Meter wachsen.

Hanf hinterl√§sst f√ľr nachfolgende Pflanzen einen optimalen Acker bzw. Boden. Nach Angaben von Bauern und Hanfbauern kann ein Weizen- oder Kartoffelfeld im Folgejahr bis zu 20 % mehr Ertrag bringen. Die Hanfpflanze ist somit eine perfekte Zwischenfrucht und auch sehr gut als Biod√ľnger geeignet. In einigen Regionen k√∂nnen sogar zwei Ernten pro Jahr eingebracht werden. Hanf ist die ideale Pflanze f√ľr den Bio- bzw. √Ėkolandbau. In Deutschland darf nicht jeder Hanf anbauen. Der Anbau von Nutzhanf ist nur mit diversen Genehmigungen gewissen Unternehmen der Agrarwirtschaft erlaubt. Alle anderen Betriebe der Landwirtschaft d√ľrfen Hanf nicht anbauen, auch nicht die Privat- oder Forstwirtschaft. Dies steht eindeutig im Widerspruch zu den positiven Eigenschaften und Nutzen f√ľr Natur bzw. Umwelt ‚Äď und f√ľr die Medizin.

Der Hanf kann f√ľr Hanfpapier und Verpackungen aus Hanf genutzt werden, mehr B√§ume und W√§lder w√ľrden geschont und die globale Abholzung reduziert. Es k√∂nnte damit sogar den Plastikm√ľll reduzieren, besonders die Plastikt√ľten.

Weitere ökologische und ökonomische Vorteile vom Rohstoff Hanf:

  • Hanf ist sehr anspruchslos und w√§chst auf fast jedem Boden, das Wurzelwerk lockert die B√∂den auf.
  • Hanfpflanzen sind sehr resistent gegen√ľber Pilzbefall und Sch√§dlingen.
  • Der Hanfanbau erzeugt ein etwas feuchteres Klima, Hanffelder f√∂rdern die Biodiversit√§t, besonders im Bezug auf Insekten.
  • Der Pollen der m√§nnlichen Hanfpflanze ist f√ľr Bienen bzw. Wildbienen interessant.
  • Hanfpflanzen unterdr√ľcken Unkraut und verbessern das Bodenklima.
  • Hanf kann vergiftete B√∂den reinigen, teilweise sogar von einigen Schwermetallen. Die Hanfbl√ľte hat viele wertvolle Inhaltsstoffe.
  • Die Hanfpflanze kann komplett verwertet werden, so das Blattwerk, die Bl√ľten, Samen und St√§ngel. Es gibt tausende von Anwendungen und Produkten, z.B. Hanftee, Hanf√∂l, Hanfpapier, Hanftextilien bzw. Hanfstoffe.
  • Hanffasern sind sehr widerstandsf√§hig und deswegen in vielen Bereichen verwendbar. Hanffasern z√§hlen zu den stabilsten Naturfasern der Welt.
  • Hanfpapier kann √∂fters recycelt werden als Holzpapier, fast jede Papierart und Pappe kann aus Hanf hergestellt werden.

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