Agroforstwirtschaft mit Eichen und Hanf f√ľr mehr Artenvielfalt, Bewaldung und Bodenverbesserung

Agroforstwirtschaft mit Eichen und Hanf f√ľr mehr Artenvielfalt, Bewaldung und Bodenverbesserung

Die Agroforstwirtschaft, Forstwirtschaft und Landwirtschaft mit Eichen und Hanf kann die Böden, Biodiversität und den Wasserhaushalt verbessern. Auch deswegen hat Greening Deserts die Projekte Agrarhanf, Artenrettung, Bodenrettung.com und Eichenwald.org gestartet. Eichen beherbergen und fördern die Artenvielfalt mehr als alle anderen Bäume, Hanf kann die Biodiversität und Pflanzenwachstum in der Umgebung fördern!

Die Beitr√§ge und Projekte sollen die Forst- und Landwirte mit n√ľtzlichen Ideen, Impulsen und innovativen L√∂sungen unterst√ľtzen. Wir empfehlen Baumreihen anfangs dichter zu pflanzen und dann mit den Jahren einzelne B√§ume zu vereinzeln. Am Anfang k√∂nnen gr√∂√üere B√§ume gepflanzt werden und dazwischen etwas kleinere, die dann als Ersatzb√§ume und f√ľr die Region n√ľtzlich sind. Diese Technik hat sich in Osteuropa sehr bew√§hrt und ein Agroforst ist daher auch eine Art Baumschule. Agroforstsysteme sind weniger anf√§llig f√ľr Waldbr√§nde.

Die Abschw√§chung der Auswirkungen des Klimawandels durch ges√ľndere und st√§rkere √Ėkosysteme sowie eine h√∂here Boden- und Luftfeuchtigkeit sind √ľberlebenswichtig, besonders angesichts der h√§ufigen D√ľrrejahre und des weltweit zunehmenden Verlusts an Anbaufl√§chen. Bl√ľhende B√§ume und Wildblumen k√∂nnen mehr Best√§uber und wichtige Insekten (N√ľtzlinge) anlocken, die ebenso wie V√∂gel auch Sch√§dlinge reduzieren. Die Agroforstwirtschaft ist daher eine der besten M√∂glichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel und Umweltbedingungen sowie an extreme Wetterereignisse wie D√ľrren.

Alternative Baumarten mit nahrhaften Beeren und N√ľssen sowie winterharte Palmen findet man auf den Projektseiten von Greening Deserts und nat√ľrlich beim Leipziger Palmen-Projekt. Geeignete Nutzhanf- bzw. Industriehanf-Sorten gibt es mittlerweile ausreichend, daf√ľr kann man einfach die offiziellen Bestimmungen f√ľr den Anbau von Hanf in Deutschland durchlesen. F√ľr die Produktion von Hanffasern werden anspruchslose, hohe und schmale Hanfsorten empfohlen. Buschigere Sorten produzieren mehr Bl√§tter und Hanfsamen, zum Beispiel f√ľr Lebens- und Futtermittel.

Nutzhanf kann Stickstoff- und Methanemissionen erheblich verringern, dies wurde von internationalen Forschern und Studien mehrfach best√§tigt. Einige Hanfsorten ben√∂tigen sehr wenig Wasser und k√∂nnen langfristig die biologische Vielfalt, die¬†Bodenfeuchtigkeit und N√§hrstoffversorgung verbessern. √Ąhnlich wie Lupinen, kann Hanf auch als Gr√ľnd√ľnger genutzt werden, etwa wenn in einzelnen Jahren die Ertr√§ge oder das Wachstum nicht so gut sind, k√∂nnen die Pflanzen nach der Ernte zusammen mit Kompost und/oder Laub in den Boden eingearbeitet werden. F√ľr den Hanfanbau werden keine Pestizide und nur sehr wenig D√ľnger ben√∂tigt.

Es gibt mehrfache M√∂glichkeiten von Baumpflanzungen, besonders von d√ľrre-toleranten Eichen! Die Auspflanzung von vorgekeimten Saatgut ist sinnvoll, z.B. gekeimte Eicheln, die Verpflanzung von Jungpflanzen und Stecklingen um alte B√§ume in Freifl√§chen im Wald oder am Waldrand. Mehrj√§hrige Eichen und Jungpflanzen k√∂nnen von Baumschulen bezogen werden, besonders f√ľr urbane Regionen und Stadtgebiete, in denen gr√∂√üere B√§ume ben√∂tigt werden. Wenn es in einigen Jahren extremen √úberfluss von Eicheln und Jungpflanzen gibt, kann man sie auch von alten B√§umen nehmen. Es w√§re sonst sehr schade wenn diese im Wald zwecks Lichtmangel eingehen oder auf Wiesen im Park durchs M√§hen zerst√∂rt werden. Auf diese Weise gehen wahrscheinlich jedes Jahr viele Millionen oder sogar Milliarden Eichen verloren. Die Projekte, Kampagnen und Initiativen sollen auch dies √§ndern oder verbessern, indem sie zum Beispiel zeigen, wie es geht, n√ľtzliche Tipps geben und viele Menschen der Bewegung folgen. Nicht nur Menschen aus den betroffenen Gebieten, sondern aus allen Bereichen und Branchen, auch aus dem Bildungsbereich, z.B. junge Menschen aus Schulen und Studenten von Universit√§ten. Das Sammeln und Pflanzen von B√§umen ist nicht nur ein sch√∂ner Ausgleich zu geistigen Arbeiten, es ist gut f√ľr die Gesundheit und richtig umgesetzt auch eine Art Sport. Au√üerdem ist man mehr drau√üen in der Natur und kann eine Menge lernen.

F√ľr die Eichelernte gibt es mehrere gute M√∂glichkeiten. Man kann sehr effektiv mit der Harke bzw. dem R√§chen oder einem speziellen Staubsauger Eicheln stellenweise ernten. Bei normaler Eichelproduktion der B√§ume sollten nicht alle Eicheln geerntet werden, wegen der Nachhaltigkeit und Wildtiere. Gibt es wirklich gro√üen √úberfluss kann nat√ľrlich mehr geerntet werden, etwa bei Halbmast und Sprengmast – wie es einige schlaue Bauern, F√∂rster und Waldbesitzer bereits oft getan haben. Alle Jahre gibt es Eicheln im √úberfluss, nach Sch√§tzungen mehrere Tausend Tonnen. Eine nachhaltige Ernte w√ľrde den √Ėkosystemen nicht schaden, zu viele Eicheln sind nicht gut f√ľr die B√∂den!

Mit gesunden und nat√ľrlichen Futtermitteln wie Hanf und Eicheln kann man viele Futtermittel kurzfristig und langfristig ersetzen! Besonders Eichen mit gro√üen Fr√ľchten sind f√ľr die Agroforstwirtschaft geeignet, dabei werden gro√üz√ľgig Baumreihen auf Feldern angelegt. Zwischen den Reihen k√∂nnen dann n√ľtzliche Feldfr√ľchte angebaut werden. Eicheln sind nicht nur f√ľr Tiere gut, sondern auch f√ľr den Menschen, als gesunde Erg√§nzung zur Ern√§hrung oder Medizin. Eichelmehl ist sehr gesund und Eicheln mit restlichen Bitterstoffen sind gut f√ľr Magen und Darm.

Das Potential f√ľr eine nachhaltigere Viehzucht ist enorm. In Spanien werden Tiere teilweise durch Eichen ern√§hrt bzw. gef√ľttert. Iberische Eichelschweine fressen Eicheln, Gr√§ser und Kr√§uter von Weiden. Die Eichelmast und Schweinemast k√∂nnte auch in Deutschland nicht nur Futterkosten, kostenintensive und umweltsch√§dliche Beschaffung von Futtermitteln reduzieren. Zusammen mit vermehrten Hanfanbau werden B√∂den und W√§lder weltweit geschont bzw. gesch√ľtzt, da B√∂den weniger durch Abholzung und sch√§dliche Nutzpflanzen zerst√∂rt werden. Nat√ľrlich sollten Menschen den Fleischkonsum bzw. die Produktion global reduzieren ‚Äď vor allem die √úberproduktion und sinnlose Verschwendung. Es werden einfach zu viele Lebensmittel verschwendet, weggeworfen oder verderben; eine bessere Verteilung und Konservierung durch bessere oder schnellere Trocknung k√∂nnte helfen. Gleichzeitig sollten auf dem Weg weniger umweltsch√§dliche Monokultur-Pflanzen wie Mais, Raps und Soja angebaut werden. Besonders intensive Landwirtschaft sch√§digt die B√∂den, √∂lige Pflanzenteile k√∂nnen B√∂den versiegeln bzw. Wasserabweisend wirken. Dies ist fatal wenn l√§ngere D√ľrren den Boden stark austrocknen und an vielen Stellen dann Regen nicht gut einsickert oder sogar oberfl√§chlich abflie√üt.

Um Themen wie Artenschutz, Biodiversit√§t, Bildung, Klima- und Umweltschutz sowie eine nachhaltigere Forst- und Landwirtschaft voranzubringen, wollen wir in den Jahren bis 2030 verst√§rkt Schulen und Universit√§ten in unsere Aktionen und Projekte einbeziehen. Das Projekt Eichenpark und Eichenwald.org wurde zusammen mit der Schulen-Wald-Inititative in 2019 und 2020 gegr√ľndet.

Man k√∂nnte von diesem Herbst bis zum Fr√ľhjahr 50.000 B√§ume f√ľr die Stadt Leipzig und Region pflanzen, gern auch zusammen mit Leipziger Schulen und Schulklassen. Der Auwald kann an den R√§ndern um einige Meter erweitert werden! Wenn man das Verh√§ltnis der riesigen Wiesen und Freifl√§chen, die rund um den Auwald und W√§lder in Sachsen liegen, betrachtet, fragt man sich warum bis heute keine oder so wenige Walderweiterungen vorgenommen wurden. Rund um den Auwald und W√§lder in Sachsen gibt es genug Platz. Man braucht also nicht unbedingt einen Wald bzw. Forst neu zu pflanzen. Schon auf einem Meter mehr Wald am Waldrand k√∂nnten Tausende von neuen B√§umen gepflanzt werden! Das nennen wir Waldexperten nachhaltige Bewaldung und Walderweiterung.

Werden die Arbeiten endlich finanziell und tatkr√§ftig unterst√ľtzt k√∂nnen die Aktionen und Projekte schneller umgesetzt werden, sogar bis Ende 2023. Andernfalls k√∂nnen wegen anstehender Arbeit, anderer wichtiger Projekte des Gr√ľnders und aus Geld- sowie Zeitmangel leider keine Helfer bezahlt oder Freiwillige angeworben werden, auch fehlen dann n√∂tige Ger√§te oder Mittel. Kommt bis Februar keine Unterst√ľtzung werden die meisten Eichen f√ľr befreundete Waldbesitzer und Pflanzaktionen in Europa vorbereitet. Dann wird es wahrscheinlich keine Leipziger Walderweiterung mit vielen wichtigen Baumarten und Eichensorten geben. Denn ohne jegliche Bezahlung und Unterst√ľtzung der Stadt Leipzig geht es einfach nicht, vor allem da die B√§ume f√ľr Leipzig und Sachsen gedacht sind / waren. Unter den gegenw√§rtigen Umst√§nden und angesichts der Notlage des Gr√ľnders, der seit Jahren am Existenzminimum lebt w√§re eine Bezahlung bzw. F√∂rderung nur angebracht, auch ohne Aufforderung. Wenn sich keiner wirklich f√ľr nachhaltige und vielf√§ltige Baumpflanzungen interessiert oder solch wichtige Aktionen aktiv unterst√ľtzt, wird es in Zukunft wahrscheinlich immer weniger solche sozialen und √∂kologischen Projekte geben. Die Eichenpark- und Waldaktion nimmt seit ein paar Wochen fast die gesamte Arbeitszeit und Freizeit in Anspruch. Gibt es wieder keine Unterst√ľtzung werden tausende von gekeimten Eicheln in Eimer, T√∂pfe und T√ľten gepflanzt.¬†Sie werden dann bei Bekannten und Verwandten in Europa ausgepflanzt falls die Stadt das Projekt nicht unterst√ľtzt.

Etwa 40.000 Eichen wurden im Laufe der Jahre in Deutschland und Regionen Europas kostenlos gepflanzt. Diese sind nun gut an die Trockenheit angepasst, da sie fr√ľh ausgepflanzt wurden und somit tief wurzeln konnten. In Leipzig und Umgebung wurden etwa 12.000 Eichen gepflanzt! Auch dieses Jahr hat der Gr√ľnder des Urban Greening Camps und Vertical Farming Startups Eicheln von vielen verschiedenen B√§umen gesammelt, diese k√∂nnen dann ganz einfach in die Erde gesteckt werden wenn sie gekeimt sind – mit oder ohne Pflanzstab. Die Keimquote ist sehr hoch und die Sterblichkeitsrate sehr gering, da Eichen sehr schnell und tief wurzeln – damit √ľberleben sie recht gut D√ľrrejahre wie wir sie nun leider √∂fters hatten. Eicheln k√∂nnen bis zum Sommer gesammelt werden, da sie in der Natur auch noch nach Monaten keimen k√∂nnen, S√§mlinge unter dem Laub etwa. Aufforstung oder fortgeschrittene Bewaldung kann bei dem Klima im Prinzip den ganzen Herbst, Winter und Fr√ľhling stattfinden. Mehr dazu auf Greening Deserts Projektseiten.

Eichen f√∂rdern mehr Artenvielfalt als alle anderen deutschen oder europ√§ischen Baumarten. Es wurden einzelne Exemplare mit hunderten von Arten entdeckt und letztens sogar ein Weltrekord mit weit √ľber tausend Arten! Eichen und Mischw√§lder erm√∂glichen also mehr Artenschutz als viele andere Wald√∂kosysteme, wie es einige Greening Deserts Artikel und Projekte bereits gut gezeigt oder ausf√ľhrlich erkl√§rt haben. Projekte, Programme und Initiativen wie die Trillion Trees Initiative erforschen diese Zusammenh√§nge schon seit Jahren, insbesondere die Beziehung zwischen Artenvielfalt, gesunden √Ėkosystemen und B√§umen, die f√ľr das √úberleben vieler anderer Arten √ľberlebenswichtig sind. Retten, sch√ľtzen und vermehren wir wichtige Baumarten von denen viele andere Arten abh√§ngen, sch√ľtzen wir also auch viele Tausende von Arten im Pflanzen und Tierreich – ebenso die B√∂den, Gew√§sser, Mikroorganismen, Insekten und Pilze! Schl√ľsselarten und gef√§hrdete Baumarten sollten prim√§r in √Ėkosysteme und W√§lder eingebracht werden. Diverse EU-Organisationen und offizielle Stellen wurden die Jahre mehrfach informiert – auch direkt per eMail und mit vielen Schreiben kontaktiert, die leider von vielen ignoriert oder nur oberfl√§chlich beantwortet wurden. Das Urban Greening Camp und Vertical Farming Startup m√∂chte nicht nur mehr kreative Stadtbegr√ľnung mit Baum-Containern oder Hochbeeten und Pflanzw√§nden. Es sollen z.B. mehr Miniw√§lder in Leipzig und der Region etabliert werden, auch um Hotspots f√ľr die Biodiversit√§t anzulegen. Gemeinden, Landwirte und Waldbesitzer aus ganz Deutschland sind eingeladen einen Teil ihrer Fl√§che(n) f√ľr dieses Projekt zur Verf√ľgung zu stellen. Mobile Baumhochbeete und Fassadenbegr√ľnung sind mehrfach g√ľnstig.

Es ist eine Win-Win-Situation f√ľr alle, denn ein solcher Mini-Wald f√∂rdert ein gutes Klima und die Insektenvielfalt in der Region, au√üerdem k√∂nnen verschiedene Baumarten dichter gepflanzt werden. B√§ume k√∂nnen so in Zukunft f√ľr weitere Aufforstungen oder Aufforstungen in der Region genutzt werden. Dies ist nicht nur logistisch sinnvoll, sondern spart auch Geld, Zeit und Ressourcen. Die kleinen W√§lder k√∂nnen sozusagen als vielf√§ltige Baumschule, Anzuchtwald, Baumgarten oder Waldgarten dienen. Das Konzept hat Greening Deserts Gr√ľnder schon seit einigen Jahren erstellt und bis dato ausgereift, denn es soll zusammen mit der aufkommenden Bewegung der Agroforst- und Agrovoltaik-Wirtschaft deutschlandweit und dann auch europaweit umgesetzt werden. Das Hauptprojekt ist unter GreeningCamp oder GreeningDeserts.com erreichbar, dazu werden die Trillion Trees Initiative und diverse Waldprojekte diese Bewegung in Zukunft unterst√ľtzen.

Greening Deserts Gr√ľnder und Forscher erforschen mit diversen Projekten nicht nur Trockengebiete und aride √Ėkosysteme, sondern auch Feuchtgebiete wie Auen, Auw√§lder, Feuchtw√§lder, Moore bzw. S√ľmpfe, Seen- und Flusslandschaften. Es wurden Langzeitstudien an Sumpfb√§umen und Pflanzen aus Feuchtgebieten durchgef√ľhrt, auch fotografisch und in einigen Feuchtgebieten von Europa. Dabei wurden S√ľmpfe und Moorw√§lder √ľber viele Jahre lang dokumentiert. Resultate werden mit den Projekten und Projektentwicklungen wie Eichenwald.org, Moorwald und Feuchtwald.org in Zukunft ver√∂ffentlicht. Die internationale Plattform wird dann unter WetForest.org erreichbar sein. Wir empfehlen seit Jahren die Aufforstung bzw. Bewaldung und Erweiterung von Moorgebieten welche mehr Kohlenstoff CO2 speichern k√∂nnen als alle anderen √Ėkosysteme. Auch damit Emissionen weiter reduziert und besonders der Methanausto√ü gemindert wird sollten B√§ume gepflanzt werden. Sumpf- bzw. Moorb√§ume wie Sumpfeichen oder Sumpfzypressen wachsen relativ schnell und k√∂nnen zusammen mit Organismen wie Bakterien und Pilzen die Gew√§sser bzw. feuchten B√∂den stabilisieren – in einigen F√§llen sogar Methan binden sowie umwandeln. Feuchtgebiete ohne B√§ume erw√§rmen sich schneller als feuchte W√§lder welche Schatten werfen und deutlich k√ľhler sind als offene Gebiete. Dies ist auch ein Grund wieso unbewaldete Feuchtgebiete vermehrt Methan abgeben. √Ąhnlich wie wenn Wald√∂kosysteme an D√ľrren oder extremer Trockenheit leiden, schlechter Kohlenstoff speichern und sogar abgeben k√∂nnen ‚Äď besonders durch Waldbr√§nde und ausgetrocknete oder zerst√∂rte B√∂den. Mischw√§lder und Baumarten welche die Bodenfeuchtigkeit beg√ľnstigen haben ein sehr viel geringeres Waldbrand-Risiko. B√§ume k√∂nnen das Gebiet um viele Grad abk√ľhlen, auch in st√§dtischen Gebieten, dies sollten mittlerweile fast alle St√§dte wissen.

Weitere Greening Deserts Artikel zu den Themen:

1. Artenschutz, Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz in der Klimakrise

2. D√ľrre, Hitze und trockene B√∂den in Deutschland ‚Äď Klimawandel verst√§rkt

Klimakrise und Trockenheit

3. Hanfpapier wie Hanf-Toilettenpapier kann die Abholzung und globale

Erwärmung weltweit reduzieren

Luftverschmutzung, Insektizide und Pestizide sind nicht nur eine Gefahr f√ľr Bienen, sie gef√§hrden auch viele andere Arten, besonders in N√§he von Landwirtschafts- und Viehwirtschaftsbetrieben. Viele der typischen B√§ume und W√§lder der Forstwirtschaft sind Monokulturen und Nadelh√∂lzer wie Douglasien, Fichten, Kiefern, L√§rchen und Tannen ‚Äď diese bieten leider nicht viel Nektar. Fast 80 Prozent der Nadelh√∂lzer wurden wegen Sch√§digungen gef√§llt. Mit knapp 70 Prozent war der Anteil des Schadholzeinschlags am gesamten Holzeinschlag 2019 mehr als dreimal so hoch wie im Jahr 2010. Wie schon im Artikel zum Leipziger Projekt Eichenpark der Vielfalt beschrieben sind auch starke Baumarten wie Eichen betroffen. Ob durch Sch√§dlinge, Mehltau oder Trockenstress, die Pflanzen leiden sehr stark unter der Trockenheit. Eichen geh√∂ren wie viele Laubb√§ume zu den Tiefwurzlern, welche Wasser aus unteren Bodenschichten holen. Was sie selbst nicht ben√∂tigen, geben sie n√§her an der Oberfl√§che wieder ab. Dies macht Eichen zu einem guten Bodenregulator, etwa durch ausgepr√§gte Symbiosen mit Mikroorganismen und Pilzen.

Eichen und andere robuste B√§ume haben ebenso unter dem Klimawandel zu leiden wie viele Menschen und Tiere. Baumsch√§den und Waldsch√§den entstehen nicht nur durch Br√§nde, D√ľrre und Hitzewellen, sondern auch durch Pilzbefall, Sch√§dlinge, Schneebruch, St√ľrme, √úberschwemmungen und Umweltgifte ‚Äď sowie durch Luft- und Wasserverschmutzung. Nach Angaben der Klimaforschung, Langzeitstudien und Wetterexperten wird extreme Trockenheit im Sommer in Europa normal. Im Fr√ľhjahr fehlt ebenfalls vielerorts weltweit das Wasser f√ľr ein gesundes Pflanzenwachstum. Die B√∂den und W√§lder k√∂nnen weniger Wasser halten, da die wichtigen Speicher nicht nur ausgetrocknet sondern besch√§digt sind, d.h. die Speicherkapazit√§t ist vermindert und in einigen F√§llen f√ľr Jahre reduziert. Wenn mittlere und tiefere Bodenschichten verh√§rten, Humusschichten zu Staub zerfallen oder zerst√∂rt sind, hilft auch viel Regen erstmal nicht weiter. Es braucht dann Jahre viel m√§√üigen Regen und einiges an Pflanzenwachstum bis diese Bodenschichten wieder gelockert und gew√§ssert sind. B√§ume, Hecken und andere Pflanzen welche komplexe, starke und tiefe Wurzeln bilden k√∂nnen brauchen einige Jahre um mittlere und tiefe Bodenschichten wieder zu lockern. Deswegen sind Bodendecker, Bodenschutz-Ma√ünahmen und Tiefwurzler wie Disteln so wichtig. Greening Deserts hat deswegen das Projekt Bodenrettung.com gestartet.

Die Zerst√∂rung der B√∂den durch extreme Landwirtschaft, Tagebaue und Trockenlegung beschleunigt die Landver√∂dung. Ein gro√ües Problem ist die Verh√§rtung und Wasserabweisung der B√∂den durch fettige oder √∂lige Oberfl√§chen. Fette, √Ėle und Wachse von Pflanzenteilen fallen mit dem Feinstaub zu Boden. Der Regen kann dann die oberste Bodenschicht nicht durchdringen und flie√üt oberfl√§chlich ab. Faktoren wie die Bodenart, Pflanzenarten, Temperatur und der Grad der Austrocknung bestimmt wie wasserabweisend der Boden wird. Oft k√∂nnen die B√∂den erst nach der Ernte durch Pfl√ľgen gelockert werden. Wenn die Trockenheit jedoch lange anh√§lt, besteht die Gefahr der Bodenerosion durch Wind – besonders im Herbst gibt es vermehrt Winde und St√ľrme. Wir alle k√∂nnen nur hoffen, dass es nicht noch eine Winterd√ľrre gibt, denn dies w√ľrde die B√∂den f√ľr weitere Jahre besch√§digen. Schon 2018 h√§tten vermehrt Bodenschutzma√ünahmen eingef√ľhrt werden m√ľssen, etwa Abdeckung mit Bodendeckern, Notbew√§sserung mit extra Kan√§len, Teichen und Regenwasserspeichern oberirdisch oder unterirdisch. Es gibt noch einige andere effektive und innovativen Methoden wie Agrophotovoltaik, Hanfanbau und W√ľstenbambus.

Durch das Baumsterben in den D√ľrrejahren fehlen Deutschland Milliarden von B√§umen, diese k√∂nnen von privaten und staatlichen Forstbetrieben nicht so schnell nachgepflanzt werden. Dazu kommen erschwerte Bedingungen durch extreme Wetterlagen und zuk√ľnftige D√ľrren. Viele der neuen Waldpflanzungen seit 2018 sind eingegangen, oft weit mehr als die H√§lfte aller jungen B√§ume. Bewegungen wie Fridays for Future und Schulklassen sollten in vielf√§ltige Aufforstungs- und Pflanzaktionen mit eingebunden werden – etwa sammeln von Samen, pflanzen von B√§umen und Wildblumen. Besonders f√ľr Kinder und Jugendliche ist es sinnvoll gesunde Bewegung, Natur und frische Luft mit sinnvollen Aktionen f√ľr Mensch und Umwelt zu verbinden. W√§hrend den Aktionen kann man nicht nur viel lernen sondern bekommt auch ein besseres Natur- und Umweltverst√§ndnis. Besonders in diesen Herbst gibt es die Chance Millionen von Eicheln f√ľr Neuanpflanzungen zu sammeln und mehrj√§hrige B√§ume auszupflanzen. Dies kann man im Prinzip auch den ganzen Winter durch wenn er so mild wird wie 2019, es gab da sogar Wochen im Januar und Februar mit Fr√ľhlings-Temperaturen. Aufforstung und andere Baumpflanzaktionen sollten bei den aktuellen Klimabedingungen mehr in den Herbst und eher im Fr√ľhjahr konzentriert werden. Damit haben die jungen B√§ume mehr Zeit tiefer zu wurzeln und bei einem neuen D√ľrrejahr h√∂here Chancen zu √ľberleben. Nat√ľrlich kann man extra bew√§ssern, dazu reicht oft einfach eine Plastikflasche mit Tropfbew√§sserung. Diese einfache Bew√§sserungstechnik ist in Afrika und Indien oft zu sehen. Man braucht f√ľr die Bew√§sserung von B√§umen also keine neuen Produkte oder Techniken zu kaufen, es gibt schon genug Plastikm√ľll! SchulenWald und ‚Schulen forsten auf‘ ist eine Projektidee von Greening Deserts und k√∂nnte zusammen mit anderen Pflanzaktionen, in einer Gemeinschaft, die Gebiete mit Waldsch√§den schneller bepflanzen als man denkt.

Beitr√§ge und Zitate vom Greening Deserts Gr√ľnder:

Agroforstwirtschaft ist eine der besten M√∂glichkeiten der Forstwirtschaft und Landwirtschaft sich an den Klimawandel und extreme Wetterereignisse wie D√ľrren anzupassen. Sie erm√∂glicht eine nachhaltigere Landwirtschaft und √∂kologische Forstwirtschaft, denn ein Agroforst nur mit B√§umen als eine Art Baumschule ist auch m√∂glich. #Klimaanpassung

Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz ist Artenschutz, also auch Menschenschutz.

Europa sollte endlich aufwachen und mehr Hanfanbau f√∂rdern, um die biologische Vielfalt, die CO2-Speicherung, die Wiederherstellung von √Ėkosystemen und die Bodenverbesserung unterst√ľtzen ‚Äď besonders in D√ľrre-Regionen und Gebieten mit abgeholzten oder gesch√§digten B√∂den. Eine nachhaltigere Landwirtschaft ist m√∂glich, wenn die Hanfproduktion in europ√§ischen L√§ndern zunehmen wird. Eine gesunde Landwirtschaft mit Hanf ben√∂tigt zudem keine Pestizide und sehr wenig D√ľnger oder alle Jahre etwas Gr√ľnd√ľnger und Minerald√ľnger wie Steinmehle.

Greening Deserts und Trillion Trees Initiative informiert EU und Parteien seit Jahren √ľber die Probleme der Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Holz und Kohle. Verbrennt nicht B√§ume und W√§lder, nutzt Hanf und Reisstroh zum Bauen, f√ľr Tierfutter,.. #Agrarhanf.com #Hanfanbau #Industriehanf

Greening Deserts hat neue nachhaltige Projekte f√ľr √∂kologische Landwirtschaft gestartet. Eines davon hei√üt #Agrarhanf.de, ein deutsches Projekt f√ľr Industriehanf, der die Artenvielfalt, die Tier- und Bodengesundheit verbessern kann – und die Kohlenstoff- und Methanemissionen reduziert! #√Ėkolandbau #Hanffutter #Hanfpellets

Hanf kann zur Verbesserung der Luft-, Klima-, Boden- und Wasserqualit√§t beitragen. Hanfpflanzen unterst√ľtzen die biologische Vielfalt und sch√ľtzen die W√§lder. Globaler Hanfanbau kann die Auswirkungen des Klimawandels wie Abholzung, W√ľstenbildung und globale Erw√§rmung verringern.

Hanfpapier wie Hanf-Toilettenpapier kann die Abholzung und globale Erwärmung weltweit reduzieren! Waldsterben verhindern mit #Hanfpapier, Artenvielfalt und Böden verbessern mit Hanfanbau. #Agrarhanf #Bodenretter #Bodenschutz #Klimaretter #Nutzhanf

Die Verf√ľtterung von Agrarhanf an K√ľhe kann ihr Stressniveau senken und ihre allgemeine Gesundheit verbessern. Hanf k√∂nnte Mais, Soja und andere umweltsch√§dliche Pflanzen ersetzen – und damit W√§lder, B√∂den und Regenw√§lder retten! Wie Seegras kann Nutzhanf die Methanemissionen von K√ľhen reduzieren!

Greening Deserts Projekte wie Agrarhanf unterst√ľtzt Bauern, Landwirte und Forstwirte beim Artenschutz, Boden und Klimaschutz durch n√ľtzliche Hinweise und Ratschl√§ge, etwa zur Bodenverbesserung, effektiver Pflanzenzucht, nachhaltiger Ern√§hrung, g√ľnstiger und umweltfreundlicher Futtermittel-Beschaffung.

Greening Deserts-Projekte und Einrichtungen wie das Urban Greening and Vertical Farming Camp haben einen Durchbruch in der D√ľrreforschung erzielt! Es wurden einige Indikatorpflanzen erforscht, die fr√ľhe Anzeichen von D√ľrren anzeigen k√∂nnen. #DroughtResearch.com #droughtresearcher

Seit einigen Jahren empfehlen Greening Deserts Projekte Politik und Wirtschaft endlich Bodenverbesserung mit Agrar- / Industrie-Hanf im großen Maßstab zu befördern / fördern. Siehe Artikel Hanfanbau im Tagebau. Bis dato ist nicht viel passiert. #Agrarhanf #Hanfpapier #Hanfsaat

Viele Unternehmen in Deutschland widmen sich der Papierherstellung, die Produktion von Hanfpapier fehlt weitgehend. Die Maschinen bzw. Produktion ist auf Altpapier oder Zellstoff eingestellt. Deutsche Maschinen- und Papierhersteller stellen keine Hanfpapiere in größerem Umfang her. #Hanfpapier

Wir haben Hunderte von Klimawissenschaftlern und Forschern √ľber das Problem der D√ľrre informiert und dar√ľber, warum es so wenige Forschungseinrichtungen gibt. Vor allem Wissenschaftsparks in Afrika, die solche professionellen Einrichtungen brauchen k√∂nnten. Deshalb haben wir beschlossen, in Zukunft einen Campus f√ľr #DroughtResearch.com zu gr√ľnden! #DRR #RM #WM

Wir haben nicht mehr viel Zeit die globale Erw√§rmung und den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen, woran St√§dte und urbane R√§ume einen sehr gro√üen Anteil haben. Es gilt die einfache Formel: Urban Greening = Urban Cooling. Deswegen wurden u.a. die Projekte wie Greening Camp und die private Organisation GlobalGreening.org gegr√ľndet. Die globale Begr√ľnung ist die einzige gro√üe und naturnahe L√∂sung um den Planeten und besonders betroffene Regionen merklich abzuk√ľhlen. Damit ist es vielleicht bis 2050 m√∂glich wieder unter 1.5 Grad zu kommen.

Wir hoffen, dass Europa und Deutschland endlich mehr Hanf f√ľr die biologische Vielfalt und die gro√üfl√§chige Bodenverbesserung sowie zum Schutz vor D√ľrren einsetzt. D√ľrre- oder trockentolerante Pflanzen und B√§ume wie Esskastanien, Eichen,.. k√∂nnen die Agroforstwirtschaft und die √∂kologische Forstwirtschaft langfristig und nachhaltig verbessern.

*Die Eichelmast, in deutschsprachigem Gebiet verbreitet auch Eckerich genannt, war in Mitteleuropa eine bis ins 19. Jahrhundert weit verbreitete landwirtschaftliche Praxis. Hausschweine wurden in die W√§lder getrieben, damit sie sich dort an Eicheln, Bucheckern und Kastanien satt fra√üen. Dabei bezeichnete das Wort Mast urspr√ľnglich die als Viehfutter dienenden Baumfr√ľchte. Sp√§ter wurde es auf Eicheln und Bucheckern als Schweinefutter eingeschr√§nkt. Heute wird das Wort Mast allgemein f√ľr das ‚ÄěFettmachen‚Äú von Tieren verwendet. Daneben wurde die Samenproduktion der Eichen und Buchen beispielsweise als Eckerich, Ecker, √Ącker oder Acker bezeichnet. Daraus leitete sich der Acker aus landwirtschaftlicher Sicht ab. – Wikipedia

√úber den Autor

DesertGreening administrator

Greening Deserts Projekte sind kulturelle, bildungsrelevante, wirtschaftliche, soziale, wissenschaftliche und nachhaltige Entwicklungen, bei denen klassische Begr√ľnungs- und Gartenbaumethoden, aber auch neue oder alternative Techniken und Technologien zum Einsatz kommen. Schwerpunkte sind Biodiversit√§t, Klimaschutz, Cleantech, √∂kologische Forstwirtschaft, Wiederherstellung von √Ėkosystemen, Umweltschutz, Begr√ľnung, Greentech, Wiederaufforstung und Artenschutz. Die Projekte k√∂nnen den vom Menschen verursachten Klimawandel, die Entwaldung, D√ľrren, W√ľstenbildung, Landdegradierung, Erderw√§rmung und Umweltverschmutzung weltweit verringern.