Monatsarchiv Mai 2022

D√ľrre in Deutschland und Europa setzt der Monokultur-Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Bev√∂lkerung stark zu

Seit M√§rz deuten sich erhebliche Klimaver√§nderungen an, etwa Verschiebungen der allj√§hrlichen Luftstr√∂mungen im Fr√ľhjahr, mehr Trockenheit und zu wenig l√§ngere Regen-Phasen. Durch erh√∂hte menschliche Aktivit√§ten im Bezug auf die Pandemie, etwa mehr Aufheizung durch Verkehr, Wirtschaft und Tourismus wird die schon eh viel zu warme Jahreszeit noch w√§rmer. Dazu kommen erhitzende Faktoren seit dem Kriegsbeginn in Europa, denn die Fossil-Industrie, Kohle- und R√ľstungsindustrie hat auch einen gewissen Anteil an der globalen Erw√§rmung! Besondere Sonnenaktivit√§ten sind auch wissenschaftlich interessant wenn es um Klimaver√§nderungen geht, besonders in der n√∂rdlichen Hemisph√§re. Der Artikel ist auch eine Art Brandbrief und dringliches Appell an die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft! F√ľr weitere Details, Grafiken und Informationen einfach √ľber eMail kontaktieren oder die offiziellen Seiten wie Windfinder besuchen. F√ľr die historische Dokumentation und wissenschaftliche Zwecke¬†sind ein paar Grafiken und einzelne Screenshots der letzten Wochen mit Klima-Beispielen und Wetterdaten angebracht, damit kann man die extremen Wetterereignisse und Ph√§nomene deutlich sehen. Der Wirbel √ľber der Nordsee und die verschobenen Luftstr√∂me aus dem Norden blockieren die Luftmassen und Winde aus dem Atlantik und der Nordsee. Gro√üe feuchte Luftmassen k√∂nnen als nicht √ľber Europa ziehen. Dies ist bzw. war das Hauptproblem f√ľr die erste Trockenphase im Fr√ľhjahr und April sowie der aktuellen D√ľrre, Hitzewelle und Trockenheit – besonders in S√ľdeuropa und Nordafrika. Download Original-Artikel als PDF.

F√ľr stark betroffene Regionen wurden diverse Boden- und Wasserproben gesammelt, w√§hrend Trockenzeiten kann man genauere und relativ unverf√§lschte Werte sehen – besonders im Bezug auf Fluss- und Seewasser welches nicht von Einfl√ľssen sowie Zufl√ľssen aus der Landwirtschaft oder Randbereichen an den Gew√§ssern verf√§lscht wird. Nachdem wir in der Region von Leipzig und Sachsen Wasserproben aus Gew√§ssern analysiert haben sieht man sehr gut die Wasserqualit√§t sowie gesamtheitliche Zust√§nde der Gew√§sser. Es wurde bemerkt, dass die Wasserst√§nde stark gesunken sind, dies liegt nicht¬†nur an den fehlenden Regen flussaufw√§rts und in den Gebirgen. Gr√ľnde sind fehlendes Schmelzwasser, starke Winde und die verst√§rkte Wasseraufnahme der Vegetation nach dem sehr warmen April. Anfang Mai haben viele etablierte Pflanzen ein sehr starkes Wachstum gezeigt. Logisch ist auch der erh√∂hte Grundwasserverbrauch von B√§umen, Parks und W√§ldern welche ohne Regen nat√ľrlich mehr Wasser aus dem Grundwasser ziehen.

Abholzung und Rasenm√§herei sollte in D√ľrrezeiten und in kleineren Trockenzeiten erheblich reduziert oder sogar verboten werden. Wie man schon 2018 sehen konnte, m√§hen viele Leute und Stadtgemeinden wie verr√ľckt die Wiesen und Rasen obwohl sie klar und deutlich sehen das es viel zu trocken ist. Das m√§hen schw√§cht die Gr√§ser bzw. Pflanzen und st√∂rt auch das Pflanzenwachstum in der Umgebung. Nach dem M√§hen verdunstet die letzte Restfeuchtigkeit der verletzten Pflanzen, der Boden trocknet dann rapide aus und wird hart wie Stein. Das Bodenwasser in tieferen Schichten nimmt weiter ab und die B√∂den verh√§rten auch in tieferen Bereichen. Dies ist fatal denn bei Starkregen kann Wasser schlecht eindringen flie√üt oft gro√üfl√§chig ab. Es kommt dann zu √úberflutungen und Erdrutschen. Solch gesch√§digten B√∂den brauchen dann oft viele Jahre um wieder aufzuweichen und durch entsprechende Bepflanzungen und Techniken auch in die Tiefe gelockert zu werden. In urbanen Regionen und Innenst√§dten haben die extremen Wetterbedingungen noch viel schlimmere Auswirkungen auf die B√∂den, Luft und Wasserqualit√§t.

Gest√∂rte Wasserkreisl√§ufe in der Stadt k√∂nnen schlimme Auswirkungen haben, auch die Brandgefahr ist nicht zu untersch√§tzen, besonders in der N√§he von Feldern und sehr trockenen Wiesen an Stadtr√§ndern steigt die Gefahr von Feldbr√§nden. Es sind also nicht nur Waldbr√§nde und erh√∂hte Stufen der WaldbrandGefahr gef√§hrlich. Wieso gibt es also keine entsprechenden Feldbrand- oder Stadtbrand Warnstufen in extremen Hitze- oder Trockenperioden? Greening Deserts empfiehlt zudem f√ľr alle Haushalte sich ein Notvorrat an Wasser zuzulegen, etwa in zwei Kanistern um im Ernstfall sofort L√∂schwasser parat zu haben, denn bei einem Brand geht es um Sekunden bzw. wenige Minuten. Zus√§tzlich k√∂nnen solche Wasserreservoirs auf dem Boden oder Dach Brandrisiken reduzieren, denn im Notfall fallen auch mal Leitungen oder Strom aus und es fehlt dann die Wasserversorgen in h√∂heren Stockwerken! Siehe den gro√üen Brand in London, besonders bei den Flachd√§chern und Neubauten k√∂nnten so einfach Wasserreservoirs auf den D√§chern eingerichtet werden ‚Äď √§hnlich wie in New York die Silos, G√§rten und sogar kleine Parks auf Hochh√§usern. Diese k√ľhlen nicht nur die Geb√§ude und Stadt, sie erh√∂hen die Artenvielfalt (Biodiversit√§t) und verbessern die Luftqualit√§t sowie Gesundheit.

Die Themen werden leider zu wenig kommuniziert und die Bev√∂lkerung wird von offiziellen Stellen viel zu wenig √ľber Risiken wie Brandgefahr in St√§dten und Randgebieten gewarnt, nicht richtig √ľber Aufheiz- oder konkrete Hitzeeffekte sowie Vorsorgema√ünahmen aufgekl√§rt! Besonders die M√∂glichkeiten der schnellen, langfristigen und nachhaltigen Abk√ľhlung mit Begr√ľnungstechniken, Greentech und Cleantech wird in dieser Hinsicht zu wenig ernst genommen. Oft sind es die typischen Tipps und Vorschl√§ge oder neuerdings die Hypes um Solar auf dem Dach ohne die Begr√ľnung oder auch mal Fassadensolar in den Hype oder Thematik einzubinden. Besonders wenn es eh schon Thema ist w√ľrden diese beiden wichtigen Felder sehr gut zur Thematik passen. Dies zeigt mal wieder die Oberfl√§chlichkeit gewisser Institutionen und Politiker. Es ist definitiv keine professionelle Art, egal welche Experten mit involviert sind oder waren. Ebenso fehlen gesundheitliche Hinweise und Warnungen im Bezug auf sich ank√ľndigende D√ľrren, Hitze- und Trockenzeiten welche in den Jahren nachweislich viele Todesopfer gefordert haben – leider auch durch mangelnde Aufkl√§rung und Warnungen an die Bev√∂lkerung. Beh√∂rden und leider auch gewisse Institutionen oder Institute vergessen bei dem Thema D√ľrre- und Hitzewellen das Thema Trockenstress und erh√∂hte Feinstaublevel, denn logischerweise sinkt die Luftqualit√§t bei hoher Trockenheit und Feinstaub vom Land sowie Verkehr wird dadurch noch unges√ľnder.

Allgemeine Tipps wie Abk√ľhlung mit feuchten Handt√ľchern und viel Wasser zu trinken sind gut gemeint, reichen aber noch lange nicht f√ľr einen wirklich guten oder professionellen Katastrophenschutz bzw. Katastrophenvorsorge. Seit Jahren kl√§rt Greening Deserts √ľber diese Probleme auf und hat auch sehr gute sowie innovative L√∂sungen angeboten. Leider wurde dies bis heute von Verantwortlichen des Landes, gewisser Gemeinden und St√§dte in Deutschland ignoriert, besonders in der Leipziger Region in Sachsen wo das Urban Greening Camp angesiedelt ist. Es gibt mehrere n√ľtzliche Artikel und extra Pressemitteilungen, besonders √ľber die extremen Wetterlagen, D√ľrre, Trockenheit, Hitzewellen und √úberschwemmungen in Ost-Deutschland. Ebenso wie schon beschrieben angemessene und gute Ratschl√§ge f√ľr eine bessere Risikominimierung, Disaster Risk Reduction (DRR) und ein gutes Klimarisikomanagement. Leider h√∂rt und sieht man bis dato keine ernsthaften Ver√§nderungen in gewissen essentiellen Bereichen, besonders im Bereichen Bodenschonung und Bodenschutz in Trockenzeiten. Nicht nur der Forstsektor und bei Baumpflanzungen, Parkanlagen und Teile der Landwirtschaft sollten ein besseres Wassermanagement und DRR einrichten.

Die Abholzung und Rasenm√§hen sollte in extremen D√ľrre- und Hitzeperioden verboten werden! Am Ende sollte es jeder verstehen und sehen wie sinnlos die ganzen M√§haktionen und Sch√§den sind. Wer m√∂chte schon betonharte, gelbe und braune Gr√ľnfl√§chen in der Stadt. Dies wirkt sich nicht nur auf die Aufheizung und mentale Gesundheit aus, es verhindert zuk√ľnftige Wasserspeicherung und K√ľhlungseffekte! Dadurch entstehen dann oft noch extremere Bedingungen und sogenannte Hitzeinseln welche in St√§dten bis zu 4 Grad im Schnitt und in Extremf√§llen sogar um die 10 Grad h√∂here Temperaturen als im Mittel erzeugen k√∂nnen. Dadurch sterben viele Menschen, besonders jene welche eh schon vorbelastet, alt oder krank sind. Die Gemeinden, Regierungen und besonders betroffenen Regionen m√ľssen in diesen Zusammenh√§ngen endlich mehr Verantwortung unternehmen und schellstm√∂glichst handeln. Dies geh√∂rt nicht nur zu einem professionellen Katastrophenschutz sondern zu entsprechender Pr√§vention und Vorsorge – dazu f√∂rdert es etwas die Ursachenl√∂sung anstatt die st√§ndige Symptombek√§mpfung welche wir in so vielen Bereichen seit Jahren sehen. Denn was bringen etwas verbesserte Vorhaben und der sporadische politische Wille wenn nicht wirklich richtig, konsequent und auf lange Sicht oder Zeit gehandelt wird.

Lest mehr √ľber all diese wirklich wichtigen Themen, Problemen, Ursachen und wirklich nachhaltigen L√∂sungen auf Greening Deserts Projektseiten sowie sozialen Seiten.

http://greeningdeserts.com/projekte, http://bergwald.org, http://feuchtwald.org, http://wetforest.org

Es folgen noch ein paar wichtige Hinweise und Ratschl√§ge f√ľr eine bessere Pr√§vention sowie Desaster Risikominimierung (DRR). Mehrere Verantwortliche der¬†EU und WHO wurden seit den letzten Monaten mehrfach √ľber diverse Kan√§le √ľber die meisten Themen in diesem Artikel und mit weiteren Artikeln sowie Schreiben informiert.¬†

Es wird empfohlen D√ľrren oder auch kleinere¬†Trockenheitsperioden so ernst zu nehmen wie Hitzewellen! Katastrophenschutz und -vorsorge sollte gesundheitliche sowie umweltbedingte Faktoren mit einbeziehen. Also nicht nur wie √ľblich Gesundheitsprobleme im Bezug auf Kreislauf und Hitzestress sondern auch Trockenstress in Verbindung mit erh√∂hter Feinstaub-Belastung und¬†Luftverschmutzung in besonders betroffenen Regionen.¬†Bei extremer Tockenheit und starken Winden k√∂nnen sogar Feinst√§ube vom Land, Gefahrenstoffe bzw. Giftstoffe der Landwirtschaft in urbane Regionen gelangen! Weiteren Giftstoffen, Abgasen und Alergene etwa durch gewisse invasive Gr√§ser und kleinste Pollen k√∂nnen vermischt lebensgef√§hrliche Luft sogar bis in relativ gut gesch√ľtze R√§ume bringen, etwa Krankenh√§user. F√ľr kranke und schwache Menschen k√∂nnen also extreme Trockenheit und Trockenstress √§hnlich wie durch Hitzewellen den Tod bedeuten. Man kann durch entsprechende offizielle Programme, Vorsorgeaktionen und Warnungen – ja auch in gewissen Nachrichtenmedien und im Radio mehr dar√ľber aufkl√§ren und im Fall von l√§ngeren Trockenperioden rechtzeitig die Bev√∂lkerung warnen. Die Zusammenh√§nge und Ernsthaftigkeit wird seit Jahren untersch√§tzt, da sich mit der Hitzeproblematik einiger der Themen erledigt schienen. Noch ein gut gemeinter Ratschlag zum analytischen Bericht und logischer Erfahrungsmitteilung, man k√∂nnte Masken in stark betroffenen Regionen wo eh schon schlechte Luft ist empfehlen, etwa in Innenst√§dten mit schlechter Durchl√ľftung, wie z.B. in Stuttgart welches in einer Senke liegt und keine richtigen Frischluftkan√§le hat Wir hoffen auf baldige Einsicht der Politik und Verantwortlichen, nicht nur in gro√üen St√§dten und urbanen Regionen, auch in kleineren Gemeinden oder Kleinst√§dten kann mehr f√ľr eine nachhaltige Begr√ľnung und Abk√ľhlung getan werden. Ein paar mehr Wasserfl√§chen oder Wasserspiele sind auch nicht verkehrt.

Mai Update:¬†Langanhaltende Trockenheit, abnehmende Bodenfeuchtigkeit, sinkende Grundwasser- und Wasserspiegel sind ein ernstes Risiko und eine Gefahr f√ľr das Leben. Gef√§hrdete Regionen sollten besser vorbereitet sein. Die Beh√∂rden k√∂nnen der Verschlechterung der Lage in betroffenen Regionen rechtzeitig etwas verringern und die √Ėffentlichkeit besser informieren! Greening Deserts KlimaNotstands-Aufrufe, dringende Brandbriefe und Erinnerungen an die EU und Deutschland wurden immer noch nicht richtig beantwortet – einige ignorieren oder lehnten sogar eMails ab, indem sie sie als „nicht gelesen“ markierten, diese Ignoranz ist unglaublich. Die gest√∂rten Wettersysteme und Kreisl√§uft sind nicht zu untersch√§tzen. Es handelt sich um sehr ernste Probleme in Bezug auf Gesundheit, psychische Gesundheit, Kinder- und Menschenrechte. Extreme Wetterereignisse wie die beschriebene D√ľrre und Trockenheit wirken sich nicht nur auf die psychische Gesundheit und die Umweltgesundheit aus, sondern sind auch ein sehr ernstes Problem f√ľr die europ√§ische Ern√§hrungs- und Wassersicherheit!

Die Grafiken bzw. Fotos und PDFs d√ľrfen √ľbrigens genutzt, geteilt und kopiert werden! Mehr Bilder werden folgen, ebenso wie eine extra Galerie und Ausstellung. Wir freuen uns auf die neuen Partner aus Asien, Australien, Neuseeland und S√ľdamerika!