Monatsarchiv Oktober 2017

Begr√ľnungscamps und Forschungsprojekte f√ľr Tagebauw√ľsten – Konzept und Studie f√ľr Tagebau- und Bergbaufolgelandschaften

Hier ein Auszug aus dem Businessplan bzw. Masterplan: Begr√ľnungs- und Forschungscamps f√ľr Tagebauw√ľsten: Konzept und Studie √ľber nachhaltige Begr√ľnungsmethoden, Gew√§chshausmanagment, Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Kulturwirtschaft f√ľr Tagebaue und Bergbaufolgelandschaften. – Dies ist eine Vorver√∂ffentlichung (Pre-Release) ver√∂ffentlicht am 31.10.2017, Reformationstag in Deutschland.

Die W√ľstenforschung, Erforschung und Entwicklung von nachhaltigen Begr√ľnungsmethoden, das Gew√§chshausmanagment, die Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Kulturwirtschaft sind prim√§re Felder des Konzeptes und der Greening Deserts Projekte. Das Begr√ľnungs- und Forschungscamp mit Gew√§chshaus, B√ľro oder Labor- Containern oder Zelten f√ľr die Forschung und Entwicklung von Begr√ľnungs- und Bew√§sserungsmethoden ist das Prim√§rziel f√ľr Tagebaue. Sekund√§rziele, wie die nachhaltige Erholungsnutzung und Tourismusangebote, k√∂nnen w√§hrend des Betriebes im Laufe der Jahre realisiert werden und sind f√ľr den erfolgreichen Start des Forschungsprojekts und Basiscamps im Tagebaugebiet oder einer Bergbaufolgelandschaft (BFL) nicht notwendig. Damit entfallen auch alle daran gebundenen Bedingungen, Bestimmungen und rechtlichen Regelungen, da vorerst keine √∂ffentliche Erholungsnutzung oder Tourismusbetrieb stattfindet. Trotzdem wurden vorausschauende √úberlegungen und Planungsans√§tze sowie umfangreiche Punkte Punkte zu den Bereichen bzw. Themen ausgearbeitet und in diesem Konzept zusammengefasst. Greening Deserts Projekte werden immer m√∂glichst langfristig und nachhaltig geplant.

Weitere Aufgaben und Ziele der Projekte sind die Bildung, Forschung und Realisierung einer nachhaltigen Begr√ľnung, Bewirtschaftung und Kultivierung von allen m√∂glichen armen, kargen und trockenen Gebieten bzw. Landschaften. Deswegen hei√üt das Hauptprojekt u.a. Greening Deserts, welches nicht nur typische W√ľsten behandelt sondern alle Arten von W√ľsten, also auch Tagebauw√ľsten, Beton- oder Stadtw√ľsten. Dies kann alles mit geeigneten Begr√ľnungs- und Forschungscamps, Stationen und Zentren realisiert werden. In dieser Arbeit und in dem Konzept werden M√∂glichkeiten und Wege dazu am Beispiel von Forschungs- und Begr√ľnungscamps f√ľr Tagebauw√ľsten, Bergbaulandschaften (BL) oder Bergbaufolgelandschaften (BFL) analysiert und er√∂rtert. Das Forschungscamp soll eine Begegnungs-, Bildungs- und Kommunikationsplattform in BFL sein, intern f√ľr Experten, Fachleute und Wissenschaftler, in Zukunft auch √∂ffentlich f√ľr alle m√∂glichen Besucher.

F√ľr den Anfang konzentrieren sich die Begr√ľnungs-, Natur- und Forschungsprojekte auf Naturerlebnisse, Erfahrungen und Forschungen in dem jeweiligen Gebiet oder Gel√§nde. Dabei wird alles m√∂gliche analysiert, dokumentiert und √ľber interessante Erkenntnisse und Entwicklungen informiert. Mit interessierten und zust√§ndigen Stellen oder Personen wird im Laufe des Projektes kommuniziert ‚Äď √ľber bestehende und neue Netzwerke, dann gern auch vor Ort. Neben bekannten Umweltbildungsinstrumenten und Programmen soll au√üerdem das aktive Erleben der Natur und kreative Erforschungs- und Experimentiertformen erforscht und entwickelt werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der praxisorientierten Arbeit, wenn m√∂glich im Freien. Es gilt das Motto: Weg von ungesunden, k√ľnstlichen Arbeits- und Lebensr√§umen. Raus aus sterilen B√ľros oder Labors. Raus aus dem Haus oder der Stadt, arbeiten und leben in gesunden Lebensr√§umen, im positivem Umfeld der echten und wahren Natur bzw. nat√ľrlichen Umgebung.

Weitreichende Forschungsergebnisse, Entdeckungen, Entwicklungen und Erfahrungen in allen genannten Bereichen der Projekte k√∂nnen mit internationalen Institutionen und wissenschaftlichen Einrichtungen ausgetauscht und abgeglichen werden. Die meisten Informationen und Ergebnisse sind soweit √∂ffentlich oder online verf√ľgbar und werden je nach Entwicklungsstand oder Bedarf ver√∂ffentlicht. Damit werden Entwicklungen und Prozesse noch weiter verbessert und k√∂nnen f√ľr Problemzonen und arme L√§nder (Dritte Welt / Schwellenl√§nder) wirklich eine Hilfe sein. Dazu bilden die Forschungsergebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse einen Grundstein f√ľr die Weltraumg√§rtnerei bzw. Weltraumforschung bezogen auf professionelles Gew√§chshausmanagement, auch f√ľr W√ľstenplaneten wie den Mars. Interessant w√§re au√üerdem eine Mars Forschungsstation f√ľr Tagebaulandschaften (BL oder BFL). Deswegen soll bei ausreichender finanzieller Unterst√ľtzung bzw. F√∂rderungen auch an erweiterten Entwicklungen und Forschungen gearbeitet werden, etwa an Wasserkulturen, wie Aquaponik oder Hydrokulturen (Hydroponics), Solar-Gew√§chshausern und speziellen Biosph√§ren.

W√§hrend der ersten Jahre k√∂nnen zus√§tzliche Pl√§tze, Pfade und Wege f√ľr Freizeitangebote oder Erholungsformen wie Wandern und Radfahren geplant und eingerichtet werden. Dazu k√∂nnen mit ausreichenden Mitteln extra Aussichtspunkte, Erlebnisr√§ume, Rastpl√§tze, Schutzh√ľtten, Bet√§tigungs- und Kunstobjekte realisiert werden. Durch eine starke Pr√§senz und gute Kontakte ist dies sehr gut m√∂glich, besonders wenn man sowieso viel vor Ort ist. Mit der richtigen finanziellen Unterst√ľtzung bzw. F√∂rderungen kann somit eine verbesserte Infrastruktur aufgebaut werden, nat√ľrlich mit sauberen Technologien und erneuerbaren Energien, wie z.B. solarbetriebene LED Beleuchtung f√ľr wichtige Pl√§tze und Wege.

F√ľr die Zukunft sollen die Begr√ľnungs- und Forschungscamps auch weitere umfangreiche Aktivit√§ten, Nutzungsformen und Programme (Bildung, Freizeit, Kultur, Sozial) anbieten. Ein gutes Beispiel f√ľr m√∂gliche Formen, etwa der Erholungsnutzung sind auch in der Arbeit ‚ÄěNachhaltige Erholungsnutzung und Tourismus in Bergbaufolgelandschaften‚Äú (NETB) des Bundesamtes f√ľr Naturschutz Punkt 4.3.1 zu finden. Dies sind z.B.:

  • Camping, Freizeitwohnen und Trekking
  • Naturerlebnisse durch Lehr- und Erlebnispfade, Naturbeobachtungen, Naturerlebnisgebiete oder Gel√§nde, Tiergehege und Tierparks
  • Landschaftsbezogene Erholung durch Wandern, Laufen, Radfahren, Reiten, etc.
  • Kultur- und Kunsterleben durch Bau-, Boden- und Industriedenkm√§ler, Landschaftsparks und Gartenanlagen, Galerien, Museen, Veranstaltungen und Events
  • Information und Kommunikation durch Aussichtspunkte, Begegnungsst√§tten, Besichtigungstouren, F√ľhrungen, Info- und Bildungszentren
  • Sport, Spiel und Freizeit mit Landschaftsbezogenen Sport- und Spieleinrichtungen, Sportanlagen, Freizeitparks und anderen Freizeitanlagen
  • Wassersport und Erholung durch Badebetrieb, Bootbetrieb und weiteren Wassersportarten

Zu der Finanzierung und finanziellen bzw. kommerziellen Realisierung wird hier weniger eingegangen, da es ein wissenschaftliches Konzept mit dem Schwerpunkt Forschung ist. Alle bisher bekannten Kosten, nötigen Mittel, Materialien und Equipment sind in einem einfachen Bedarfs- und Finanzplan im Anhang zusammengefasst.

F√ľr die Bauleitplanung, Planfeststellungsverfahren und Umweltvertr√§glichkeitspr√ľfung werden wenn n√∂tig Unterlagen zusammengestellt und verantwortliche Beh√∂rden einbezogen. Weitere Informationen dazu in den Punkten 4.1.4 und 4.1.5 im Grundlagenband NETB.

Eine gute Verkehrsanbindung, Wege, Stra√üen und Parkpl√§tze k√∂nnen in Abstimmung mit der Gemeinde und regionalen Verwaltung angebunden f√ľr zuk√ľnftige Besucher genutzt werden.

Nach dem Landesentwicklungsplan f√ľr den Freistaat Sachsen werden Bergbaufolgelandschaften zu den Gebieten mit besonderen Entwicklungs-, Sanierungs- und F√∂rderaufgaben gez√§hlt. Naturschutz, Fremdenverkehr (Tourismus), Freizeit und Erholungsformen in BFL spielen eine immer wichtigere Rolle.

Nach dem Regionalplan Westsachsen werden folgende Grundsätze und Ziele zur räumlichen Entwicklung der Bergbaufolgelandschaften gemacht:

‚Äě√úber die Gestaltung der BFL im S√ľdraum Leipzig soll die bergbauliche und industrielle √úberpr√§gung des Raumes als Chance genutzt werden, eine neue und unverwechselbare Landschaftsstruktur zu entwickeln, die von vielf√§ltigen Kontrasten und einer langen Geschichte gravierender Landschaftsver√§nderungen lebt. Dazu sollen die erhalten gebliebenen Bereiche der vorindustriellen Kulturlandschaft…ebenso bewahrt werden wie ausgew√§hlte …besonders pr√§gende Industriebauten, Ger√§te und industrielle Absetzanlagen. Geologische Anschnitte, Findlinge, ausgew√§hlte Erosionsrinnen und Rutschungen sollten unter Ber√ľcksichtigung der √∂ffentlichen Sicherheit…so lange wie m√∂glich ablesbar und erlebbar bleiben… (G.4.1.2.1)

In der BFL…soll im Kontrast zur Landschaftstypik der benachtbarten Naturr√§ume und zur historischen Nutzungsverteilung die neue Identit√§t und die Au√üergew√∂hnlichkeit des Gebietes betont werden. Kleinere Restl√∂cher sollen dabei vollst√§ndig der nat√ľrlichen Sukzession √ľberlassen werden… (G 4.1.2.3)

Die entstehenden Gew√§sser im S√ľd- und Nordraum von Leipzig sollen durch naturnahe, vielgestaltige Uferrandlinien und, soweit m√∂glich, durch randliche Flachwasserbereiche gepr√§gt werden. Es sollen Sport- und Freizeitm√∂glichkeiten geschaffen werden, indem ausgew√§hlte Restseen oder Teile von ihnen einer landschaftsvertr√§glichen Erholungsnutzung zugef√ľhrt werden… (G 4.1.2.4)

In dem regional bedeutsamen Erholungsgebiet ‚ÄěS√ľdraum Leipzig‚Äú sind die Voraussetzungen f√ľr eine landschaftsbezogene Erholung zu schaffen. Dazu ist eine abwechslungsreiche und erlebniswirksame BFL zu entwickeln und gemeinde√ľbergreifend ein vielf√§ltiges Angebot an Sport- und Freizeitm√∂glichkeiten zu schaffen. (Z 5.6.1.2)‚Äú

Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten

Hier sind besondere Ideen und Alleinstellungsmerkmale des Konzeptes kurz zusammengefasst.

  • Biomasse Forschung, Produktion und Recycling, Verarbeitung bzw. Verwertung von urbanen Bio-Abf√§llen f√ľr Energie- und Bodenproduktion im Tagebaugebiet (Biowaste Management)
  • Forschung und Entwicklung im Bezug auf Land-, Forstwirtschaft und erneuerbare Energien wie Solar- und Wasserenergie in oder mit extremen Umweltbedingungen
  • Kultivierung von besonderen Nutz- und Medizinpflanzen wie Hanf
  • Pflanzenforschung im Bezug auf Biologie, Genetik, Wachstum, etc.
  • W√ľstenforschung in Bergbau-, Tagebaulandschaften bzw. Bergbaufolgelandschaften ‚Äď auch Tagebauw√ľsten genannt
  • Weltraum- bzw. Planetenforschung in Tagebaulandschaften, manchmal als Mond- oder Marslandschaften bezeichnet

Weitere Informationen (Texte, Bilder, Listen, Tabellen, usw.) dazu im Konzept bzw. Anhang.

Dieses Konzept, wissenschaftliche Studie, Marktanalyse und Masterplan wurde von Oliver Gediminas Caplikas erarbeitet und wissenschaftlich begr√ľndet bzw. er√∂rtert oder ergr√ľndet.

Sozial√∂konomische Aspekte und Faktoren der Begr√ľnung und W√ľstenforschung in Tagebauw√ľsten

Geschichtliche und kulturelle Informationen zur Vergangenheit der Landschaft und Nutzung, auch vor der industriellen Bergbauzeit werden im Forschungscamp sowie auf entsprechenden Seiten im Internet angeboten. Produkte wie B√ľcher, Bilder, Fotografien, Filme, Kunstwerke und Antiquit√§ten k√∂nnen in einem gesonderten Shop angeboten werden. Viele sozio√∂konomischen Faktoren und vor allem kommerziellen Aspekte spielen sich im Bereich Gesundheitswesen, Naherholung, Sport und Tourismus ab. Es gibt viele kommerzielle bzw. √∂konomische Effekte im Bezug auf Einkommensquellen, Besch√§ftigung und Multiplikatoren.

Weitere Aspekte:

  • J√§hrliche Analyse und Anpassung der Zielgruppen, Bed√ľrfnisse und Interessen der Besucher bzw. Kunden im Bezug auf die neuen Bergbaufolgelandschaften (BFL) oder Seenlandschaften
  • Direkte und indirekte Besch√§ftigungs- und Einkommenseffekte, Ums√§tze und Gewinne durch nachhaltige Bewirtschaftung der Tagebaue bzw. Bergbaufolgelandschaften
  • Marketing, Merchandising und Promotion auf allen m√∂glichen Kan√§len, Netzwerken und Plattformen in deutsch und englisch
    Nachhaltige und vorausschauende Planung f√ľr den Consumer- und Tourismus-Bereich
  • Nahebringen der Landschaftsdynamik und Entwicklung in allen ihren Facetten, Aufzeigen der nat√ľrlichen Entwicklungsprozesse der Landschaft und Vegetation
  • Nutzung der lokalen Bedingungen und nat√ľrlicher Entwicklungen f√ľr einzigartige Naturerlebnisse und Erfahrungen in der Tagebaulandschaft
  • Verbesserung des Images der ehemaligen Tagebaulandschaft, Aufkl√§rung √ľber aktuelle, get√§tigte und zuk√ľnftige Transformations- oder Wandlungsprozesse
  • Vermittlung von g√ľnstigen Touren und Kursen (z.B. Erlebniswandern, Bootsfahrten, Radtouren) zu den verschiedenen Naturthemen, besonders zum Thema Naturschutz und Naturgewalten

Die Finanzierung kann durch diverse Finanzquellen erm√∂glicht werden, etwa durch Crowdfunding, Eigenmittel, Fremdkapital, Investitionskapital, Kredite, Risikokapital (Venture Capital), private und staatliche F√∂rdermittel. Am besten ist ein guter Mix von unkomplizierten und verschiedenen Finanzierungen, besonders wenn es genug Nachweise der Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit gibt. √Ąhnliche und erfolgreiche Konzepte, Machbarkeitsstudien und Marktanalysen in den betreffenden Bereichen k√∂nnen die Finanzierung erheblich erleichtern. Profitable, langfristige bzw. zukunftstr√§chtige Gesch√§ftsideen und Konzepte werden oft schnell finanziert. Alleinstellungsmerkmale und starke Referenzen f√∂rdern die erfolgreiche Finanzierung f√ľr Neugr√ľndungen, Startups, Projekte oder bestehende Unternehmen.

Es gibt viele weitere soziale und √∂konomische (sozi√∂konomische) Aspekte und Themen zu der Begr√ľnung und W√ľstenforschung in Tagebauw√ľsten. Diese werden mit den Greening Deserts Forschungsprojekten umfangreich analysiert und verarbeitet. Mehr zu lesen im Masterplan: Konzept und Studie √ľber nachhaltige Begr√ľnungsmethoden, Gew√§chshausmanagment, Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Kulturwirtschaft f√ľr Tagebaue und Bergbaufolgelandschaften.

Weitere Ziele und Ideen f√ľr eine effektive, nachhaltige und schnelle Kultivierung von Tagebaulandschaften

In diesem Teil werden weitere Ans√§tze und Ideen zur Naturalisierung, Sanierung, Kultivierung bzw. Rekultivierung im Bezug zu allen Verantwortlichen und im Rahmen des Begr√ľnungs- und Forschungsprojektes f√ľr Bergbaufolgelandschaften (BFL) aufgezeigt.

Ein wichtiges Ziel f√ľr Tagebaulandschaften und Tagebauseen ist die Herstellung eines ausgeglichenen, stabilen und sauberen Wasserhaushaltes sowie einer guten Bodenqualit√§t. Daf√ľr sind folgende Punkte zu beachten:

  • Balancierung der N√§hrstoff- und Schadstoffgehalte durch Filtersysteme und Regulierung des Sauerstoffgehaltes durch Bel√ľftung und Umw√§lzung, dies kann auch durch Integration in Bew√§sserungssysteme an Land und mit geeigneten Pflanzen, Wasserpflanzen und Mikroorganismen geschehen
  • Einhaltung von Grenzwerten und Senkung wenn m√∂glich (z.B. L√§rmpegel, Belastungs- und Schadstoffe in der BL oder BFL)
  • Erforschung, Recherche und Nutzung von bisher unbekannten Entgiftungs- bzw. Reinigungsm√∂glichkeiten und Regulierungsmethoden, dies gilt auch f√ľr die Grundwasser- und Bodenverbesserung
  • Erforschung von weiteren Methoden der Verbesserung der Boden- und Wasserqualit√§t, dazu Machbarkeitsstudien und Abw√§gung Effizienz / Nutzen
  • Erreichen guter Wasserqualit√§ten nach der EU-Badegew√§sserrichtlinie
  • F√∂rderung oder Unterst√ľtzung der Selbstreinigung von Tagebauseen
  • F√∂rderung der Ansiedlung von gef√§hrdeten Tier- und Pflanzenarten durch Einrichtung, Erweiterung und Erhaltung freier unbebauter Naturschutzr√§ume
  • Forschung an verbesserten Ansiedlungs- und Vermehrungsmethoden von vom Aussterben bedrohten Arten, dazu Schaffung von geeigneten Habitaten und zoologischen G√§rten oder Parks
  • Gegenwirkung bzw. Verminderung der Entrophierung und Versauerung der Seen und des Grundwassers
  • Monitoring der B√∂den und Gew√§sser mit geeigneten Instrumenten
  • Langfristige Planung und allj√§hrliche Anpassung des Gestaltungskonzeptes sowie der Sanierungspl√§ne
  • Sp√§tere Einbindung von Besuchern aus allen Bereichen in den gesamten Prozess, Anbieten von Erkundungstouren und Mitmach-Workshops im Forschungscamp und gesicherten Gel√§nde
  • Ufer- und B√∂schungssicherung sowie passende K√ľstenbegr√ľnung sollten reinen Kies- oder Sandstr√§nden vorgezogen werden
  • Vortr√§ge, Foto- und Filmvorf√ľhrungen, Informations- und Lehrveranstaltungen

Verantwortliche Organisationen, Institutionen und Personen m√ľssen die Gesetze, Vorgaben, Regelungen und Richtlinien einhalten, befolgen und dies regelm√§√üig nachweisen, wenn m√∂glich allj√§hrlich.

Ein gutes Beispiel f√ľr den Gew√§sserunterhalt und Nachsorge ist im Grundlagenband „Nachhaltige Erholungsnutzung und Tourismus in Bergbaufolgelandschaften“ beschrieben. Hier ein Auszug:

‚ÄěAufgabe der Gew√§sserunterhaltung ist es, die Funktionsf√§higkeit des Gew√§sserbetts einschlie√ülich der Ufer bis zur B√∂schungsoberkante zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Dazu geh√∂ren auch die √∂kologische und landeskulturelle Funktion der Gew√§sser, insbesondere

1. die Erhaltung und Wiederherstellung eines heimischen Pflanzen- und Tierbestandes in naturnaher Artenvielfalt;

2. die Erhaltung und Verbesserung des Selbstreinigungsvermögens, soweit nicht andere dazu verpflichtet sind;

3. die Freihaltung, Reinigung und Räumung des Gewässerbetts und der Ufer, soweit es dem Umfang nach geboten ist;

4. die Freihaltung des Gewässers und seiner Ufer von Schädlingen;

5. die Entnahme fester Stoffe aus dem Gewässer oder von seinem Ufer, soweit es im öffentlichen Interesse erforderlich ist.“

Dokumentationen und Informationen zur Kultur-, Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Region k√∂nnen in Zukunft in verschiedene Formen oder Varianten verarbeitet werden, etwa in touristischen Angeboten. Dazu geh√∂rt zum Beispiel der Ausbau des Freizeitangebots und Programms durch landschaftsbezogene Sport- und Spieleinrichtungen. Zu diesen z√§hlen z.B. Fitnesseinrichtungen und Aktivit√§ten, Motorsport, Mountainbiking, Luftsport, Wassersport, Wintersport und neuartige Sport- sowie Spielaktivit√§ten ‚Äď alles mit dem bestm√∂glichen Bezug zur Natur und zum Naturschutz. In Zukunft k√∂nnen echte Freizeitparks mit realem Bezug zur Natur entwickelt und aufgebaut werden.

Rechte und Pflichten der √∂ffentlichen Institutionen und Beh√∂rden f√ľr die Sanierung und Rekultivierung von Bergbaufolgelandschaften

Die Verantwortung √ľber die Bergbaufolgelandschaften, Nutzungs- und Sanierungsregulierungen, sowie weitere Pflichten, Regelungen und Ziele werden im Programm der ‚ÄěAltlastsanierung Braunkohle‚Äú von den jeweiligen Bundesl√§ndern und der deutschen Bundesregierung gemeinsam getragen und finanziert. Gefahrenabwehr- und Wiedernutzbarmachungsverpflichtung von Bergbaufolgelandschaften sind im Bundesberggesetz umfassend beschrieben, die Verpflichtungen zur wasserhaushaltlichen Sanierung sind im Wasserhaushaltsgesetz des Bundes und Wassergesetzen der betreffenden Bundesl√§nder aufgef√ľhrt. Diese Bestimmungen, Gesetze, Regelungen, Pflichten und Verordnungen m√ľssen beachtet, befolgt und wenn m√∂glich in alle Entwicklungen in Bergbaufolgelandschaften oder ehemaligen Tagebaugebieten eingearbeitet werden. Weitere Informationen dazu sind sehr gut im Beispiel der ‚ÄěPotenzialstudie zur dauerhaften Nutzung von Tagebauseen in den Einzugsgebieten von Spree und Schwarzer Elster f√ľr eine verbesserte Hochwasservorsorge und -bew√§ltigung‚Äú beschrieben.

‚ÄěGenerell obliegt die Sanierung der Bergbaufolgelandschaft der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV). Speziell gilt es bei der wasserwirtschaftlichen Sanierung, die ausgekohlten Restl√∂cher der teilweise abrupt stillgelegten Braunkohletagebaue in einen gefahrlosen, √∂kologisch vertr√§glichen und wasserwirtschaftlich bzw. √∂ffentlich nutzbaren Zustand zu bringen. Dabei kommt der Fremdwasserflutung der Restl√∂cher zu Tagebauseen eine besondere Bedeutung zu. Sie dient:

  • der Gefahrenabwehr zur Gew√§hrleistung der √∂ffentlichen Sicherheit,
  • der Wiedernutzbarmachung der durch den Bergbau beanspruchten bzw. beeintr√§chtigten Fl√§chen und
  • der Wiederherstellung ausgeglichenen, sich weitgehend selbst regulierender wasser- und stoffhaushaltlicher Prozessketten in der Bergbaufolgelandschaft

Diese ‚ÄěBasisziele‚Äú werden im programm der ‚ÄěAltlastsanierung Braunkohle‚Äú von der deutschen Bundesregierung und den betroffenen Bundesl√§ndern gemeinsam getragen und finanziert.‚Äú

Zu beachten sind auch rechtliche Grundlagen wie Grundgesetz, EU-Hochwasserrichtlinie (EU-HWRL), Hochwasserschutzgesetz, Wasserhaushaltsgesetz (WHG), Bundesnaturschutzgesetz (BnatzSchG), Landeswassergesetz, Raumordnungsgesetz (ROG), Baugesetzbuch (BauGB), Baunutzungsverordnung (BauNVO), Landesentwicklungsplanung (LEPro, LEP), Kreisentwicklungspläne (KEP), Bauordnungen (BAUO), Bauleitpläne, Zivilschutzgesetz (ZGS), Katastrophenschutzgesetze der Länder, Ordnungsbehördengesetz (OBG) und weitere erforderliche Gesetze.

Klima-, Extremwetter und Katastrophenschutz durch pr√§ventive Begr√ľnung

Die Begr√ľnungsprojekte und Forschungscamps von Greening Deserts entwickeln und forschen auch im Klima- und Wetter-Bereich, es werden in vielen Bereichen effektive Methoden und Ma√ünahmen f√ľr den Klima- und Katastrophenschutz erforscht und entwickelt. Im Folgenden sind ein paar Ans√§tze und Ideen aufgelistet.

  • Linderung und Pr√§vention bei extremen Wetterkatastrophen, durch Bodenbefestigung besserer Schutz vor Erosion und Erdrutschen, besonders bei Flutkatastrophen
  • Minderung des Risikos von √úberflutungen durch bepflanzte B√∂den, da sie besser Wasser aufnehmen, schneller nach unten ableiten und insgesamt mehr speichern k√∂nnen
  • Hochwasserschutz und Vorsorge bei extremen Unwettern durch Schutzw√§lle von flexiblen und robusten B√§umen und Str√§uchern, welche zudem starke Winde und St√ľrme (Sturmfluten, Tornados Hurrikans, etc.) abfangen oder ab-d√§mpfen k√∂nnen
  • Verbesserung des Hochwasserr√ľckhaltes und der Hochwasserentlastung durch gro√üfl√§chige Begr√ľnung und Bewaldung

Eine Definition zum Hochwasserschutz nach DIN 4047:

‚ÄěGesamtheit der Ma√ünahmen des Gew√§sserausbaus durch Gew√§sserregelungen und Bedeichung, der Hochwasserr√ľckhaltung und/oder der baulichen Ver√§nderung an den zu sch√ľtzenden Bauwerken und Anlagen, die dazu dienen, das √úberschwemmungsgebiet zu verkleinern, den Hochwasserstand zu senken und/oder den Hochwasserabfluss zu erm√ľ√üigen.‚Äú

Weitere wichtige Themen f√ľr die Projekte sind m√∂gliche Konflikte, Hindernisse und Risiken.

Es wird eine best√§ndige Er√∂rterung der Konflikte zwischen den Erholungs- und/oder Nutzungsformen und dem Naturschutz angestrebt, auch w√§hrend des Betriebs von Projekten und Unternehmungen in Bergbaufolgelandschaften (BFL). Dies dient dem reibungslosen Ablauf auf allen Seiten, der Verbesserung von Synergien und der Vermeidung von Fehlern und doppelten oder wirklich unn√∂tigen Arbeiten. Ignoranz soll vermieden und Kommunikation gef√∂rdert werden, besonders in heutigen Zeiten. Dies betrifft alle Beteiligten oder T√§tigen in der Region der jeweiligen BFLs. Interessant sind auch M√∂glichkeiten und Potenziale transparenten Arbeitens in Bergbaulandschaften (BL), dadurch kann das gesamte Image des Bergbaus und der jeweiligen Regionen erheblich verbessert werden. Dadurch wird au√üerdem das Bewusstsein f√ľr Naturschutz und positiven Wandel in der Gesellschaft gef√∂rdert.

Wichtig ist auch die Beachtung und Einhaltung von Bestimmungen, Gesetzen, Reglungen, Leit- und Richtlinien sowie Werten f√ľr den Naturschutz in Verbindung oder im Bezug auf nachhaltigen Tourismus, Freizeit- und Erholungsnutzung in Bergbaufolgelandschaften. Konfliktpotenziale und Risiken in dieser Hinsicht zu minimieren muss Aufgabe und im Sinne aller sein, ein ausgreiftes Riskomanagement f√ľr die Region sollte von allen Stellen angestrebt werden. Deswegen wird mit dieser Arbeit und diesem Konzept aufgerufen sich zu beteiligen, Ideen und Vorschl√§ge mit einzubringen. Dies kann man gerne √ľber die √∂ffentlichen Seiten und Kontaktm√∂glichkeiten.

Kulturelle, Soziale und wirtschaftliche Aspekte f√ľr Begr√ľnung von Tagebaulandschaften

Auf den Seiten von Greening Deserts und im gesamten Konzept sind kulturelle, soziale, wirtschaftliche und wissenschaftliche Aspekte von professionellen Begr√ľnungs- und Forschungsprojekten f√ľr Bergbau-, Tagebau- bzw. Bergbaufolgelandschaften beschrieben. Hier werden alle wichtigen und weiteren Punkte dazu zusammengefasst.

  • Auf- und Ausbau eines professionellen Netzwerkes mit Experten in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft ‚Äď besonders im Bereich Naturschutz, nachhaltige Begr√ľnung, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gew√§chshausmanagement
  • Ausarbeitung und Angebot eines umfangreichen soziokulturellen Programms mit Kunst und Musik, kostenlos und kostenpflichtig
  • Angebot und Verkauf von Naturprodukten (Medizin und Nutzpflanzen) und Dienstleistungen, Siehe im Konzept und Anhang ‚Services‘
  • Austellungen von und f√ľr Kunst, nicht nur Landschaftskunst
  • Einbindung von K√ľnstlern und Kunstwerken in die Landschaft und Prozesse
  • Einbringen von landschaftsplanerischen, naturschutzfachlichen und sozio√∂konomischen Bereichen oder Feldern durch Integration von geeigneten und interessierten Institutionen, Organisationen und Partnern, sowie Personen und Vereinen mit Potenzial bzw. fachlicher Kompetenz
  • F√∂rderung der Rekultivierung und Sanierung von Tagebaugebieten f√ľr eine bessere zuk√ľnftige Nutzung, nachhaltigen Naturschutz, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Zwecke in Verbindung mit den jeweiligen Gemeinden und Regionen
  • Integration von Schulen, Universit√§ten und anderen Lehranstalten in den Aufbau- und Entwicklungsprozess, aber auch durch extra Programme, F√ľhrungen, Schulungen, Workshops und Veranstaltungen
  • Nachhaltige landschaftsbezogene Erholungsnutzung, nationaler und internationaler Tourismus mit bestm√∂glichem Naturerlebnis, Kultur- und Kunsterleben
  • Nachhaltige und sparsame Bewirtschaftung, Optimierung und Verbesserung der Energiewirtschaft
  • Nutzung und Anpassung von bzw. an Bedingungen und Eigenschaften von Tagebauw√ľsten f√ľr realistische W√ľstenforschung, vor allem im Sommer
  • Stetige Forschung und Entwicklung von Formen oder Techniken der Gew√§chshaus-, Forst- und Landwirtschaft
  • Weiterentwicklung und Erforschung von Wind-, Wasser- und Solarsystemen im Rahmen der Forschungsprojekten

Weitere Punkte und umfangreiche Informationen zu den Themen sind im Masterplan „Konzept und Studie √ľber nachhaltige Begr√ľnungsmethoden, Gew√§chshausmanagement, Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Kulturwirtschaft f√ľr Tagebaue und Bergbaufolgelandschaften“ umfangreich beschrieben.

Entwicklung von nachhaltigen und vielfältigen Kulturlandschaften in Tagebaugebieten

Bei den Projekten von Greening Deserts steht Nachhaltigkeit und Vielf√§ltigkeit im Vordergrund, vor allem f√ľr Begr√ľnungs- und Forschungscamps in Tagebaulandschaften. Es wird rechtm√§√üig und vorausschauend im Rahmen der Erfahrungen, M√∂glichkeiten und Wissensst√§nde gehandelt. Im Folgenden ein paar wichtige Punkte dazu.

  • Abstimmung und Austausch mit den zust√§ndigen Beh√∂rden, etwa Naturschutzbeh√∂rde
  • Andere Kulturen, internationale Entwicklungen und Projekte sollen auch integriert werden, durch gemeinsamen Erfahrungsaustausch, Forschung und Entwicklungen von besseren oder neuen Begr√ľnungsverfahren und Kultivierung von potenziellen Kulturen f√ľr Land und Gew√§sser
  • Angebot von gesellschaftlichen und kulturellen Programmen, F√ľhrungen, Schulungen, Workshops und Veranstaltungen
  • Ausarbeitung und Angebot eines umfangreichen soziokulturellen Programms mit Kunst und Musik, kostenlos und kostenpflichtig
  • Austellungen von und f√ľr Kunst, nicht nur Landschaftskunst
  • Beachtung, Integration und Schaffung von traditionellen Kulturlandschaften in Bergbaufolgelandschaften (BFL), etwa durch typische gesunde Vegetation (Mischw√§lder) und Artenvielfalt (Diversit√§t)
  • Botanische G√§rten oder Parks mit Pflanzen und Tieren aus aller Welt k√∂nnen sehr gut in nat√ľrliche, au√üer√∂rtliche Bereiche oder Landschaften integriert werden
  • Eine gute Idee ist die Kleingartenwirtschaft (Kleing√§rten oder Kleingartenvereine) in Tagebauen bzw. Bergbaufolgelandschaften zu etablieren
  • F√∂rderung und Schutz von Bl√ľtenpflanzen f√ľr Insekten
  • Integration von Schulen, Universit√§ten und anderen Lehranstalten in Aufbau- und Entwicklungsprozesse
  • Kultivierung von Kulturpflanzen wie Bambus, Kartoffeln, Hanf bzw. Cannabis ‚Äď sind gute Pflanzen f√ľr beste Bodenerzeugung und Verbesserung
  • Nachhaltige landschaftsbezogene Erholungsnutzung, nationaler und internationaler Tourismus mit bestm√∂glichem Naturerlebnis, Kultur- und Kunsterleben
  • Verbindung von Kultur und Natur im Bezug auf Forst- und Landwirtschaft
  • Vortr√§ge, Foto- und Filmvorf√ľhrungen, Informations- und Lehrveranstaltungen

Bei umfangreichen Eingriffen in die Landschaft und Natur (Schutzg√ľter wie z.B. Naturschutzdenkm√§ler) wird eine Umweltvertr√§glichkeitspr√ľfung (UVP) erstellt, dies ist zwar meist nur notwendig wenn ein Raumordnungs- oder Planfeststellungsverfahren n√∂tig ist. Die Ermittlung einer Umweltvertr√§glichkeit sollte nicht nur freiwillig und f√ľr die Standortsuche erfolgen, sondern auch f√ľr alle Vorhaben, die erhebliche Beeintr√§chtigungen von Schutzg√ľtern zufolge haben k√∂nnten.

Potentiale von nachhaltiger Begr√ľnung und Forschung in Tagebau- und Bergbaulandschaften

Wir fordern Begr√ľnungscamps und Forschungscamps f√ľr Bergbau-, Tagebaugebiete und ehemalige Bergbaulandschaften.

Innovative Ideen und Potentiale f√ľr nachhaltige Begr√ľnungs- und Forschungsprojekte f√ľr Bergbaufolgelandschaften und Tagebaue (Tagebauw√ľsten) kurz zusammengefasst.

  • Allgemeine W√ľstenforschung und Studien zu W√ľstenpflanzen
  • Bessere Ableitung und Verteilung von Oberfl√§chen-, Boden- und Grundwasser
  • Bildung und Ausbildung eines besseren Naturbewusstseins und Verst√§ndnisses, besonders f√ľr die junge Generation
  • Entgiftung und Entschlackung von Giften und belastenden Stoffen im Boden und Wasser durch den Tagebaubetrieb und anderer Umweltverschmutzung
  • Entwicklung, Erweiterung und Verbesserung von Bodenproduktions- und Bew√§sserungsmethoden
  • Erh√∂hung der Speicherf√§higkeit, Kapazit√§t und des Potenzials von B√∂den, besonders bei lehmigen oder anderen versiegelten B√∂den und Oberfl√§chen
  • Guter Ausgleich von technischen Potenzialen und zuk√ľnftigen Nutzungszielen
  • Kultivierung von Medizin- und anderen n√ľtzlichen Nutzpflanzen in Gew√§chsh√§usern und im Tagebaugebiet
  • Nutzung von nat√ľrlichen und k√ľnstlichen Wasserspeichern (Beh√§lter, Teiche, Reservoirs) f√ľr die Erzeugung von verschiedenen Wassern wie z.B. Misch-, Nutz-, Mineral und Trinkwasser
  • Potential f√ľr Veranstaltungen und Events im kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Bereich, z.B. Ausstellungen, Informationsveranstaltungen und Musikevents
  • Umfangreiche und weitreichende Informationen im Bezug zu Naturthemen
  • Umfangreiche Erforschung und Dokumentation der Tagebauw√ľsten und Natur samt Tierwelt, auch Mikrokosmos
  • Verbesserung kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Angebote in den jeweiligen Regionen, dadurch Reduzierung von Besch√§ftigungsmangel und Arbeitslosigkeit in Bergbauregionen bzw. Tagebaugebieten
  • Verbesserter Schutz bei extremen Wetterauswirkungen, z.B. bei Flutkatastrophen, St√ľrmen und √úberschwemmungen
  • Verbesserung der Wasserqualit√§t durch bew√§hrte und neue Wassersysteme, √ľberirdisch und unterirdisch
  • Verst√§rkung und Verbesserung der Relation bzw. Verbindung zwischen Mensch und Natur
  • Wasserverarbeitung, Filterung und Gewinnung
  • Zukunftsweisende Entwicklungen und Erforschung mit Hilfe von Begr√ľnungs- bzw. W√ľstencamps f√ľr alle Arten von W√ľsten oder kargen Landschaften, auch f√ľr W√ľsten und W√ľstenforschung auf dem W√ľstenplanet Mars

Weitere gute Ideen und Innovationen sind im gesamten Konzept und auf den offiziellen Seiten zu finden.

Greening Deserts Gew√§chshaus, Begr√ľnungs- und Forschungs-Camp-Projekt

Willkommen auf den offiziellen Seiten f√ľr Greening Deserts Projekte in ariden oder trockenen, hei√üen oder kalten Regionen. Wir bieten auch professionelle Greening-Dienstleistungen und -L√∂sungen f√ľr K√ľsten, subtropische, kalte und semi-aride Gebiete in der N√§he von Wasserquellen wie Seen, Fl√ľsse, Meere oder Ozeane!

Dieses Beispielvideo zeigt, was heute mit professionellen Gew√§chsh√§usern und Begr√ľnungs- oder Gartentechniken wie Hydroponik m√∂glich ist. Wir bevorzugen immer Permakultur, auch ohne zus√§tzliche Bew√§sserung, aber das h√§ngt von den Pflanzen- und Umweltbedingungen ab.

Greening Deserts ist ein kulturelles, p√§dagogisches, wirtschaftliches, soziales, wissenschaftliches und nachhaltiges Begr√ľnungsprojekt, Forschungsprojekt und Landwirtschaftsprojekt mit klassischen Begr√ľnungs- oder Gartenbaumethoden, aber auch neuen und alternativen Techniken.

Unsere Aufgaben und Ziele sind die Begr√ľnung von W√ľsten, Trockengebieten oder √Ėdland mit nachhaltiger Bew√§sserung und erneuerbarer Energie. Verwendung von gefiltertem Ozean- oder Meerwasser, Teilen von Systemen oberirdisch und unterirdisch. Spezielle W√ľstenpflanzen k√∂nnen schnellen gute B√∂den produzieren und Schatten f√ľr Pflanzen herum erzeugen. Mit der richtigen (finanziellen) Unterst√ľtzung k√∂nnen wir √ľberall anfangen, wo gute Erde und Wasser ben√∂tigt wird. Vor allem in trockenen L√§ndern wie √Ągypten, Libyen, Algerien, Tunesien, Marokko, Spanien, Libanon, Syrien, Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Iran, Pakistan, Indien¬†China und Australien k√∂nnen wir mit den Menschen jeder Region Parks, W√§lder und W√§lder schaffen. China, Australien usw. Im Moment konzentrieren wir uns auf Nordafrika.

Um den Prozess zu beschleunigen, werden professionelle Gew√§chsh√§user installiert und neueste nachhaltige Anbautechniken wie Aquaponik oder Hydroponik eingesetzt. Das Projekt beginnt in erster Linie in K√ľstenn√§he mit dem Bau von Begr√ľnungscamps (Greening Camps) und Forschungscamps, einer Art Farm mit Gew√§chsh√§usern, Containern, Zelten oder H√ľtten.

Es gibt viele Vorteile durch saubere Technologien wie Bew√§sserung mit nat√ľrlichen Wasserquellen (Meere und Ozeane) und erneuerbare Energieversorgung mit Solar- und Wasserkraft. Das Meerwasser wird im Lager in √ľber- und unterirdische Reservoirs bzw. Speicher gepumpt. Danach k√∂nnen wir verschiedene Arten von Wasser, mineralisiertem Trinkwasser, Gebrauchs-, Betriebs- oder Prozesswasser herstellen.

Zur Herstellung von Oberboden (Mutterboden) verwenden wir die besten Bodenerzeuger, wachsen schnell und produzieren eine gro√üe Menge an Biomasse. Diese speziellen Pflanzen k√∂nnen auch als organischer D√ľnger verwendet werden. Mehr top B√∂den kann mit Recycling von Bioabf√§llen aus St√§dten oder st√§dtischen Gebieten produziert werden, eine Art Biomassemanagement (Biowaste Management) mit der Region.

Wir m√∂chten auch kultivieren, dass Nahrungsmittel, Kr√§uter und Heilpflanzen typisch f√ľr jedes Land oder jede Region sind, die wir anfangen, besonders alte Pflanzen waren in alten Zeiten wichtig, aber die heutige Gesellschaft hat vergessen.

Greening Deserts-Projekte sind auch gut f√ľr Fl√ľchtlingslager. Fl√ľchtlinge k√∂nnen in den Greening-Prozess integriert werden und bauen Gew√§chsh√§user f√ľr Lebensmittel, Medizin und Aufforstung von Parks und W√§ldern. Sie k√∂nnten ihre eigene gesunde Umwelt und Versorgung schaffen. Wir haben detaillierte Artikel zu diesem Thema geschrieben.

Besuchen Sie die offiziellen Seiten f√ľr weitere Informationen. Unterst√ľtzen Sie auch andere nachhaltige Projekte wie Desert Rice Cultivation and Desert Bamboo Project.

Vielleicht m√∂chten Sie sich dem Team anschlie√üen, zuk√ľnftiger Partner, Sponsor oder Investor sein? Konstruktive Hinweise, Empfehlungen oder Anregungen sind immer willkommen!

Gew√§chsh√§user, Gartenanlagen, Landschaftsparks und W√§lder f√ľr Tagebaue oder Bergbaufolgelandschaften

Die Felder G√§rtnerei, Land- und Forstwirtschaft spielen in den Forschungsprojekten der Forschungscamps eine besondere Rolle, so werden diese Bereiche nicht nur erforscht und entwickelt sondern auch dokumentiert und vermittelt. Anhand von praktischen und theoretischen Arbeiten und Beispielen werden alte und neue M√∂glichkeiten f√ľr Bergbau (BL) bzw. Bergbaufolgelandschaften (BFL) aufgezeigt, verbessert und weiterentwickelt. Mit den ersten Aufbauarbeiten des Begr√ľnungscamps im Leipziger Tagebaugebiet (Tagebauw√ľste) soll ein vielschichtiger Garten und Park mit Testfeldern f√ľr regionale, heimische bzw. landestypische Pflanzenarten und spezielle Arten aus aller Welt angelegt werden. In Gew√§chsh√§usern werden neben der Pflanzenzucht (Jungpflanzen, Stecklinge oder Setzlinge) auch m√∂gliche Umgebungs- und Klimabedingungen simuliert, dies geschieht in separaten Bereichen, R√§umen oder Boxen.

Wie auch in anderen Teilen im Konzept beschrieben liegt der Fokus auf der Erforschung und Optimierung verschiedener Arten, Bodentypen, Beleuchtungs- und Bewässerungsmethoden. Die Verbesserung der Bodenproduktion, Bodenqualität und des Pflanzenwachstum sind weitere wichtige Schwerpunkte.

Durch effektiven und sparsamen Energie- sowie Ressourcenverbrauch k√∂nnen die Prozesse (Bew√§sserung, Licht- und N√§hrstoffverteilung) weiter optimiert werden. Dies sind auch Aufgaben und Ziele f√ľr die nachhaltige Begr√ľnung und Bewirtschaftung von allen m√∂glichen kargen und trockenen Gebieten bzw. Landschaften.

Da in den meisten Tagebauen (BL und BFL) Pionierpflanzen relativ schnell die Landschaft besiedeln und damit die B√∂den lockern und bel√ľften ist es an manchen Stellen einfacher neue Pflanzungen wie Gartenanlagen, Parks und vielf√§ltige W√§lder (Mischw√§lder) anzulegen. Damit ergeben sich au√üerdem weitere M√∂glichkeiten der zuk√ľnftigen Landschaftsgestaltung, wie z.B. experimentelles G√§rtnern, Gartenkunst, kreative und kunstvolle Gestaltung von Garten-, Gr√ľnanlagen und Landschaftsparks.

https://www.facebook.com/GreeningDeserts/videos/1752068258427405/